Sonntag, 25. September 2016

[Rezept] Himmelblaues Kokos-Vanille-Cremetörtchen

Als ich neulich wegen unseres defekten Ofens nach Alternativen gesucht und dieses absolut köstliche Blaubeer-Zitronen-Cremetörtchen im Kühlschrank „gebacken“ habe, war ich davon so begeistert, dass ich kurz danach direkt das nächste Törtchen ausprobiert habe. Es sollte etwas Sommerliches sein, weswegen ich mich für Kokos entschieden habe – da denke ich direkt an weißen Sandstrand, Palmen und Sonne auf meiner Haut.

Die ergänzende Vanillenote in der Creme sowie die Farbe rühren von meinem zweiten Gedanken her: In dem Dorf in dem ich aufgewachsen bin (ein wunderschöner Luftkurort im Herzen der hessischen Rhön) gab es ein Eiscafé, das himmelblaues Vanilleeis verkauft hat. Dort habe ich es zuerst gesehen, mittlerweile gibt es dieses Eis überall mit sehr ähnlichen Namen: Engelsblau, Azurblau und Himmelsblau. Letzterer war auch der Name, den das Eis in „unserer“ Eisdiele trug. Und da mich genau dieses Eis durch viele, viele herrliche Sommertage meiner Kindheit begleitet hat, ist mein Kokos-Vanille-Törtchen blau.

Kokos-Vanille-Cremetörtchen | Foodblog rehlein backt

Für die schöne Farbe ist Lebensmittelfarbe verantwortlich (ich benutze diese hier*), aber ihr könnt sie auch einfach weglassen und ein weißes Kokos-Törtchen machen. So oder so ist dieses Törtchen ideal, um noch ein wenig Sommer zu genießen, bevor der Herbst ganz da ist.

Habt einen ganz fabulösen Sonntag, meine Herzis! 

Sonntag, 18. September 2016

[Rezept] Tassenmarmorkuchen | Marble Mug Cake

Wie ihr wisst, bin ich großer, großer Fan vom schnellen Backen. Einfache Rührkuchen, flotte Kühlschranktorten und Tassenkuchen haben es mir echt angetan. Besonders die Tassenkuchen, da sie unschlagbar fix gemacht sind und man dafür nur wenige Zutaten benötigt. Die Dinger sind einfach perfekt für den ganz spontanen Kuchenjieper und außerdem leicht abzuwandeln. Ich liebe es, neue Rezepte zu entwickeln und dabei mit den Zutaten zu spielen. Dieses Mal allerdings habe ich nach fremdem Rezept gebacken, da mir neulich ein tolles Rezensionsexemplar* ins Haus geflattert kam. Und als erstes wurde daraus der Marmorkuchen getestet.

Tassenmarmorkuchen bzw. Marble Mug Cake | Foodblog rehlein backt

Manch einer mag Marmorkuchen als eingestaubt bezeichnen, für mich aber ist nur der ein wahrer Bäcker, der einen echt grandiosen Marmorkuchen hinbekommt. Denn meiner Meinung nach sind immer die Klassiker entscheidend und wer schon dort versagt, naja … Darum teste ich zB bei neuen Eisdielen immer erst einmal die Grundsorten Schoko, Vanille und Erdbeere aus. Entdecke ich darin künstliche Aromen oder schmecken sie einfach nicht gut genug, komme ich nicht wieder. Da bin ich rigoros. (Zum Glück gibt es in meinem näheren Umfeld gleich vier Eiscafés, da kann ich mir fein die Rosinen rauspicken!)

Aber zurück zum Tassenkuchen bzw. Marble Mug Cake. Obwohl in der Mikrowelle gebacken, ist dies der beste Tassenkuchen (neben meinem Brownie), den ich jemals gegessen habe. Ernsthaft. Er steht normal gebackenem Kuchen in nichts nach – das Ergebnis ist fluffig, saftig und geschmacklich eine Punktlandung. Wer den nicht ausprobiert, ist selbst schuld!

Sonntag, 4. September 2016

[Rezept] Zitronen-Mascarpone-Kuchen mit Limoncello-Guss

Letztes Jahr etwa um diese Zeit verbrachte ich die letzten Tage meines Urlaubs auf der griechischen Insel Korfu, wo ich viele Stunden mit lieben Menschen verbrachte: Schwimmend im azurblauen, klaren Wasser. Schlemmend in einer der zahlreichen Tavernen. Oder die Insel erkundend, auf einem ollen Roller, der wohl noch nie was von TÜV gehört, uns aber trotzdem sicher durch all die engen, staubigen Gassen Korfus transportiert hat. Dieser Urlaub war es übrigens auch, in dem mir mein Freund den Heiratsantrag machte. ♥

Neben mehreren Speicherkarten voll Fotos nehme ich von Urlauben oder kurzen Trips vor allem eines mit: Kulinarische Eindrücke. Auf Korfu habe ich Oliven lieben gelernt, Frappé zu DEM Sommergetränk schlechthin erhoben (wird dort aber ganz anders zubereitet und hat nichts mit dem Fertigmix zu tun, den man hier bekommt) und Limoncello für mich entdeckt. Letzteres ist eine ziemlich klebrige Angelegenheit und pur meiner Meinung nach ein Graus – aber der Zitronenlikör eignet sich hervorragend zum Verfeinern von Gebäck! Darum habe ich mir auch ein Fläschchen davon mit nach Deutschland genommen. Die griechische Sonne in der Flasche, sozusagen.

Zitronen-Mascarpone-Kuchen mit Limoncello-Guss | Foodblog rehlein backt

Damit habe ich mir dann neulich einen schnieken Zitronen-Mascarpone-Kuchen mit Limoncello-Guss gebacken. Suuuper geil! Ich liebe ja simple Rührkuchen und neben dem Marmorkuchen ist der Zitronenkuchen einer meiner Favoriten. Dieser hier ist dank der Mascarpone, die die Butter ersetzt, besonders dekadent und saftig, dabei nicht zu süß oder fettig und toll feinporig. Der fruchtig-frische Guss dazu weckt Erinnerungen an Korfu und macht glücklich – auch all diejenigen, die noch nie auf der Insel waren. Versucht ihn und träumt euch ans Mittelmeer …

Mittwoch, 31. August 2016

[Rezept] Sommerfrisches Blaubeer-Zitronen-Cremetörtchen aus dem Kühlschrank

Was ist das Schlimmste, was einer Backbloggerin passieren kann? Ganz klar: Ein kaputter Backofen! Doch damit nicht genug, denn unser Umzug hatte es generell ziemlich in sich. Das Verladen verlief noch problemlos, doch nachdem Kisten, Möbel, Einzelteile und wir plus Umzugshelfer die Reise von Magdeburg ins Rhein-Main-Gebiet überstanden hatten, ging der eigentliche Stress los. Eines der Sofateile passte nicht durchs neue Treppenhaus und musste mit viel Kreativität und Muskelkraft über den Balkon einziehen. Eine Lampe sowie die Lattenroste gingen zu Bruch. Dann wollten sich einfach keine kabelfreien Bohrstellen finden lassen, um die Hängeschränke in der Küche anzubringen (jetzt hängen sie aber). Und in schöner Regelmäßigkeit machten uns dann abwechselnd die Spülmaschine, der Herd oder die Waschmaschine Sorgen. Letztere hat nun offenbar ganz den Dienst quittiert. Die gute Nachricht ist aber, dass immerhin der Ofen wieder geht! ;)

Blaubeer-Zitronen-Törtchen | Foodblog rehlein backt

Natürlich wird es noch etwas dauern, bis alles passt - es fehlen hier und da noch Möbel und oben warten noch einige unausgepackte Kartons auf uns. Trotzdem sind wir schon jetzt mehr als happy mit unserem neuen Heim und dem neuen Wohnort. Und als sich der Trubel etwas gelegt hatte, konnte ich auch endlich, endlich wieder backen! Also … ich musste natürlich vorübergehend auf den Ofen verzichten, weswegen meine Wahl auf eine gute, verlässliche Kühlschranktorte gefallen ist. Die kommt im hübsch lavendelfarbenen Gewand daher, das von den Blaubeeren herrührt, die sich in der Creme tummeln. Frische Zitronenzesten geben dem Ganzen einen besonderen Kick und der Knusperboden aus Butterkeksen ist einfach nur nomnomnom. Das perfekte Leckerli, um den Sommer zu verlängern, der sich gerade schon zu verkrümeln beginnt. Versucht es!

Sonntag, 21. August 2016

[Rezension] Everything Sweet von den Meringue Girls

Es wird mal wieder Zeit für eine gepflegte Backbuch-Rezension, meint ihr nicht auch? Meine aktuellste Errungenschaft ist dieses quietschbunte Teilchen* hier von den Meringue Girls, das ihr sicherlich schon irgendwo mal gesehen habt:

Backbuch Everything Sweet von den Meringue Girls Alex Hoffler und Stacey O'Gorman | Foodblog rehlein backt

Hierbei handelt es sich bereits um das zweite Werk von Alex Hoffler und Stacey O’Gorman. Buch Nummer Eins – Baiser, Meringue, Schäumchen: Süße Küsschen aus der Küche* – war ein riesiger Erfolg und ist weltweit in mehreren Sprachen erschienen. Seitdem ging es für die beiden Mädels steil bergauf, sodass sie u.a. mit ihrer kleinen Meringue-Bäckerei in eine andere, tollere Location in London umziehen konnten und aufgrund der erhöhten Nachfrage auch eine Vielzahl Helferinnen für die Backstube einstellen durften.  Klar, dass da ein zweites Buch auch nicht lange auf sich warten ließ!

Und nun werfen wir auch schon einen Blick in diese schillernde Welt der Baiserküsschen, los geht’s:

Freitag, 22. Juli 2016

[Persönliches] Kleine umzugsbedingte Blogpause =)

Ihr Lieben, nun ist es tatsächlich so weit: Mein Studium ist beendet, es geht zurück in die „echte“ Welt und mit diesem Schritt kommt nun auch der Abschied von Magdeburg. Ich habe diese Stadt innerhalb der letzten paar Jahre wirklich lieb gewonnen und werde vieles sehr vermissen! Aber: Nicht zurückschauen, sondern nach vorn! Das nächste Ziel wird nun das Rhein-Main-Gebiet sein – was mich endlich wieder zur Hessin macht, yeay!!!

Mit dem Umzug in die neue Stadt kommt natürlich jede Menge Stress auf mich zu. Papierkram will erledigt, Behördengänge gemacht und eine gefühlte Million Kisten gepackt (und wieder ausgepackt) werden. Uff. Und teuer wird das Ganze auch noch – allem voran wegen der fehlenden Küche in unserer ansonsten nahezu perfekten neuen Wohnung. Deswegen habe ich kurzerhand einen (arg verspäteten) Frühjahrsputz gestartet und alles aussortiert, das ich nicht mehr ganz unbedingt benötige, um den Kram zu reduzieren und gleichzeitig die Kasse ein klein wenig aufzustocken. An vielen Ecken fiel mir das Aussortieren nicht leicht, glaubt mir! Kleidung, Schuhe, Schmuck, Backsachen, Bücher … einiges musste weichen, von dem ich mich eigentlich nur ungern trenne. Aber es hilft ja nichts.

Die Backbuch-Schätze sind bereits sicher verpackt.

Das meiste davon habe ich auf Kleidertauschpartys abgegeben, in die Bücherzelle gelegt oder über Facebook-Gruppen verschenkt. Jeden Tag kamen andere fremde Leute vorbei, was super spannend und schön war. Manche haben uns als Dank Umzugskartons oder Schokolade geschenkt, es war ganz herzig. Meine aussortierten Backbücher wollte ich eigentlich hier im Rahmen eines kleinen, virtuellen Flohmarktes anbieten, aber da sich unser Umzug ganz spontan um einen ganzen Monat nach vorn verschoben hat, geht das leider nicht mehr. Aaaber ich hole das bei Gelegenheit auf jeden Fall noch nach! ;)

Ich bin wirklich mega gespannt auf unsere neue Heimat und was mich später in meinem neuen Job erwarten wird. Es ist komisch, das Studentendasein bald ablegen zu müssen, aber ich war es auch langsam müde (vor allem während der Bachelorarbeit) und will und brauche jetzt einfach unbedingt was Neues. Ich freue mich riesig auf diesen neuen Lebensabschnitt!

Was mein Blog betrifft: Jetzt während der stressigen und anstrengenden Umzugszeit muss es leider etwas ruhen und auch in Zukunft werde ich vielleicht generell nicht mehr allzu viel Zeit für rehlein backt haben. Aber keine Sorge, mir bleiben ja noch immer die Wochenenden. Ich werde mich auf jeden Fall bemühen, euch weiterhin hübsch regelmäßig mit leckeren Rezepten zu versorgen. =)

Und jetzt … geh ich erst mal weiter Kisten packen. Mäh.

Sonntag, 10. Juli 2016

We all scream for Cookies & Cream OREO Ice Cream! Ohne Eismaschine! Ohne Ei! Mit nur drei Zutaten!

Schleckermäulchen aufgepasst: Dieses Rezept könnte euer Leben verändern!

Schon seit einiger Zeit probiere ich mich an Eisrezepten, für die man keine Eismaschine benötigt. Beim Frozen Yoghurt hat es mit etwas Zeitaufwand geklappt und die Nicecream rockt sowieso, aber so ein richtig leckeres, zartschmelzendes Eis wollte nie klappen. Bis jetzt!

Cookies and Cream OREO Ice Cream ohne Eismaschine | Foodblog rehlein backt

Denn obgleich ihr für dieses Rezept lediglich drei (!) simple Zutaten benötigt, ist das Ergebnis einfach phänomenal: Ein süßes, cremiges Eis mit einer Konsistenz, die jedem Maschineneis Konkurrenz machen kann. Alles was ihr dafür braucht sind Sahne, Kondensmilch, OREOs, eine Schüssel und ein Handmixer. Und es ist in 10 Minuten zusammengerührt.

Ich bin hin und weg und gedanklich schon mit der Fantastilliarde Möglichkeiten beschäftigt, wie man dieses Eis wohl noch pimpen könnte. Einige sehr nette Ideen findet ihr bereits bei Gemma, von der ich das Rezept für die Eisbasis habe.

Welche Rezeptideen fallen euch denn spontan ein? Wenn ihr was Nettes habt und ich mich daran mal versuchen soll, schreibt es mir gern in einem Kommentar. =) 

Cookies and Cream OREO Ice Cream ohne Eismaschine | Foodblog rehlein backt

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