Sonntag, 23. August 2015

[Rezept] Lecker saftiger Himbeer-Mandel-Kuchen

Ich hatte mal wieder Lust auf einen klassischen Rührkuchen und habe dafür eines meiner liebsten Kastenkuchen-Rezepte ausgegraben. Es ist ein richtig tolles Basisrezept, das sich kinderleicht abwandeln lässt. Hier gab es schon mal eine Kokos-Orangen-Variante davon. Da wir aber aktuell - oh wie wundervoll - Beerenzeit haben, habe ich dieses Mal frische Himbeeren im Teig versenkt. Und ihr ahnt es sicher schon: Der Kuchen war super lecker! Saftig, frisch und leider viel zu schnell aufgegessen. Mit Tiefkühl-Früchten kriegt ihr den natürlich auch gebacken. ;)

Lecker saftiger Himbeer-Mandel-Kuchen | Foodblog rehlein backt

Das Rezept stammt übrigens aus einem meiner absoluten Lieblingsbackbücher, diesem hier: KLICK!

Sonntag, 16. August 2015

[Rezept] Raffaello Cupcakes - oder: Der Geschmack des Sommers

Für mich ist der Geschmack von Kokos der pure Sommer. Da denke ich an weiße Sandstrände, gebogene Palmen, türkisblaues Wasser, strahlenden Sonnenschein und lockerleichtes Leben. An eigentlich genau das, was man in der Raffaello-Werbung sieht. (Werbebotschaft angekommen, würde ich sagen.) Eben dieses Gefühl habe ich in Cupcake-Form für euch. Eine weiße Sünde mit Überraschung im Innern!

Raffaello Cupcakes | Foodblog rehlein backt

Hier trifft ein leckerer Vanille-Cupcake, der ein süßes Geheimnis birgt, auf ein frisches Kokos-Frosting plus Kokoskugel-Topping. Absolut geiler Scheiß, sag ich euch! Das Rezept habe ich vom Bake Club, das Frosting ist allerdings ein anderes. Die Kreation in drei Stichworten: Saftig, cremig und - natürlich - ganz ohne Schokolade. ;)

Sonntag, 9. August 2015

[rudelbackenahoi] Apfel-Brombeer-Kuchen aus der LECKER Bakery

Könnt ihr von euch sagen, dass ihr zu hundert Prozent Stadt- oder Landkind seid? Ich nicht.

Ich bin auf dem Land aufgewachsen, genauer: In der tiefsten, hessischen Hochrhön. Wo nur alle Stunde ein Bus fährt, die Bürgersteige um spätestens 18 Uhr hochgeklappt werden, montags die Frisöre zu haben und jeder über jeden Bescheid weiß: Arbeit, Haus, Auto, Beziehungsstatus, Kranheitsgeschichte - und bei den Kindern und Enkeln wird dann genauso weitergemacht, weil's so schön ist. Auf dem Dorf ist es wirklich schwierig, etwas vor anderen geheim zu halten - denn wer sich nicht auskunftsfreudig zeigt, wird sofort als verschlossen eingestuft und wer keinem der drei möglichen, überaus spannenden Vereinsgemeinschaften beitreten mag (Freiwillige Feuerwehr, Fastnacht, Kirmes), wird regelrecht gesellschaftlich gesteinigt - oder existiert praktisch gar nicht.  Und beurteilt wird man nach den Eltern und dem, was der Tratschweiber-Buschfunk so verbreitet. Fantastisch.

Apfel-Brombeer-Kuchen LECKER Bakery | Foodblog rehlein backt

Ihr lest es zwischen den Zeilen vielleicht schon raus: Das Dorfleben ist nicht wirklich meins gewesen. Die Stadt hingegen ist, für meine Begriffe, herrlich anonym und bietet darüber hinaus einigen Komfort, den ich nicht missen möchte. Schnelles Internet, viele Einkaufs- und Unternehmungsmöglichkeiten, kurze Wege, ein umfangreiches Ärzteangebot und Pizza-Lieferdienste. Um nur ein paar wenige zu nennen. (Und nette Nachbarn haben wir auch!)

Das große ABER:

In der Stadt fehlt mir die Natur. Echte Natur. Angelegte Parks, die ab 25 Grad völlig überlaufen sind, und in denen man ständig Gefahr läuft, seine Picknick-Decke in Hunde-Hinterlassenschaften zu legen, sind für mich keine Natur. Darum meide ich diese auch die meiste Zeit und beginne spätestens nach einem halben Semester in der Stadt, das Landleben zu vermissen. Weil es dort, trotz der Unannehmlichkeiten, nämlich einfach wunderschön ist. Die Rhön mit ihren Bergen, den Weiten, den üppigen Wiesen, dem klaren Sternenhimmel und dem Duft nach Leben ... hach. Wenn ihr einmal völlig allein durch einen Mischwald gejoggt seid, den unvergleichlichen Geruch wirklich frischer, gesunder Luft eingeatmet habt, und euch außerdem nicht ständig dabei fragen musstet, ob eure Brüste beim Laufen hüpfen oder euer Hintern in der Hose doof aussieht, dann wisst ihr, was ich meine. Man steht im Dorf zwar gefühlt ständig unter Beobachtung, ist aber dafür innerhalb von Sekunden raus und im Paradies: Blühende, lebendige Natur - und alles meins.

Apfel-Brombeer-Kuchen LECKER Bakery | Foodblog rehlein backt

Sonntag, 2. August 2015

[Rezept] Sommerfrisches Joghurtküchlein mit Nektarinen

Manchmal da gibt es diese Sonntage, an denen ich morgens aufstehe und keine Lust auf mein Müsli habe. Weil der Sonntag irgendwie ein besonderer Tag ist und ein besonderes Frühstück verdient. Meistens holen wir uns dann auf der ersten Gassirunde schnell frische Körnerbrötchen (und ein Käsebrötchen für mich extra), die wir dann mit Hingabe mit einer großen Auswahl Marmeladen und süßer Aufstriche sowie gutem Kaffee oder Chai Latte genießen. (Während ich das schreibe, krieg ich schon wieder Hunger.)

Ganz manchmal allerdings, ist mir selbst das nicht besonders genug und ich will Kuchen haben. Keinen vom Bäcker, sondern frisch selbstgebackenen. Und weil ich auf solche Jieper selbstverständlich selten vorbereitet bin, muss ich zusammenmischen, was Vorratskammer und Kühlschrank eben so hergeben. Letztens war das Ergebnis dieses Joghurtküchlein mit Nektarinen und Vanillezucker-Topping (nach dem Klick). Puderzucker war nämlich keiner da. Aber war toll! Es schmeckt fein saftig und mit Nektarinen werde ich bestimmt nun öfter backen!

Joghurtküchlein mit Nektarinen | Foodblog rehlein backt

Donnerstag, 30. Juli 2015

[Rezept] Frosty Himbeerliebe-Smoothies

Es soll ja Menschen geben, die bei hohen Temperaturen nichts Warmes oder Süßes und schon gar nicht viel essen können. Hab ich gehört. Ich glaube ja, das sind in den meisten Fällen fadenscheinige Behauptungen, um die Mini-Diät für die perfekte Bikinifigur zu vertuschen. ;D Aaaber da kann ich natürlich nur mich als Vergleichswert hernehmen. Wenn es nach mir geht, ist das nämlich so: Ich hab immer Hunger. Zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter und auf alles. Ich kann bei 30 Grad im Schatten genauso drei Stücke Marmorkuchen verschlingen, wie ich es bei minus 13 Grad tun würde. Denn mein Körper verbraucht bei beiden Extremen Energie - und will gefälligst Nachschub haben. Dazu kommt, dass ich unheimlich gerne und viel esse und das lasse ich mir von keinem Wetterhoch oder Figurwunsch nehmen.

Kurzum: Ich kann es also absolut nicht nachvollziehen, wie man im Sommer weniger Hunger haben kann. Aber weil ich natürlich jedermanns Bedürfnisse abdecken möchte, gibt es heute mal ein wirklich hitze(und diät-)taugliches Rezept, das obendrein noch schrecklich gesund ist. Und ihr wisst, Smoothies sind eine kleine, neue Leideschaft von mir. Also: Ein Gläschen Himbeerliebe gefällig?

Rezept für leckere Frosty Himbeerliebe-Smoothies mit Bananen und Äpfeln | Foodblog rehlein backt

Natürlich ist noch mehr drin als Himbeeren, aber die stehen im Vordergrund. Die tolle Farbe rührt daher und da die Früchtchen gefroren sind, verleihen sie dem Smoothie außerdem eine wunderbare Kühle. Zwei Äpfel sowie etwas Joghurt bringen noch etwas Frische und die Banane einen Hauch Süße. Alles in allem ein extrem leckerer Smoothie, der nicht nur ganz schnell gemixt ist, sondern auch zu jeder Saison möglich ist - Äpfel, Bananen und TK-Beeren gibt es schließlich zum Glück das ganze Jahr über. ;)

Sonntag, 26. Juli 2015

[rudelbackenahoi] Blechkuchen mit wilden Gartenfrüchten und Mandelkrümeln aus der LECKER Bakery

Hurtig, hurtig! Schnell in den Garten mit euch und die leckeren Beerchen von den Sträuchern retten, bevor der Sturm sie alle runterfegt! Bei uns war es gestern ja ganz schlimm und heute sieht es wenig besser aus. Zum Glück habe ich schon neulich einen umfassenden, aufopferungsvollen Beutezug gestartet und den Großteil der Beeren abgepflückt. Und mit aufopferungsvoll meine ich: Ich bin in jeden noch so gemeinen, zugewachsenen Winkel der Himbeer- und Brombeersträucher gekrabbelt und habe allerhand Getier getrotzt, um an das süße Obst zu kommen. Einige Kratzer und Stiche/Bisse später wurde ich dann aber hiermit belohnt:

Blechkuchen mit wilden Gartenfruechten und Mandelkruemeln aus der LECKER Bakery | Foodblog rehlein backt

Den Blechkuchen mit wilden Gartenfrüchten und Mandelkrümeln habe ich in der aktuellen Ausgabe der LECKER Bakery entdeckt und wusste sofort, dass ich dieses Rezept als erstes für die rudelbackenahoi-Aktion versuchen würde. Und es war eine gute Entscheidung! Der Teig ist schnell gemacht und der Kuchen ebenso schnell fertig gebacken. Ich habe mit allem begonnen, als Gäste kamen und konnte ihnen den Kuchen noch lauwarm servieren. Und es gab große Lobesbekundungen! Der Kuchen ist schön lockerluftig und die süßen Mandelstreusel bilden einen wunderbaren geschmacklichen Kontrast zur Säure der Beeren. So schmeckt der Sommer!

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