Sonntag, 14. Februar 2016

[Rezept] Mohn-Marzipan-Küchlein mit Baiserhaube

Bei uns in Magdeburg kommen in den letzten Tagen schon die Krokusse raus, darum muss ich mich beeilen und noch flott mein letztes winterliches Rezept raushauen. Dieses Küchlein habe ich bereits vor einigen Wochen gebacken, als mir die Bachelorarbeit ganz schlimm zugesetzt hat und ich einfach eine Pause brauchte. Beim Backen kann ich immer wunderbar entspannen und Süßes naschen ist für mich sowieso Futter für die Seele. Ernsthaft, ein Nachmittag mit Mehl, Eiern, Butter, Zucker und Co in der Küche ist für mich erholsamer als jedes Spa.

Mohn-Marzipan-Kuchen | Foodblog rehlein backt

Mit diesem Küchlein habe ich mir jedenfalls schnell wieder neue Energie einverleibt: Es strotzt nur so vor Mohn, hat eine aromatische Schicht aus leckerstem Marzipan (nicht nur zu Weihnachten delicious) und eine wolkenfeine Haube aus süßem Baiser. Jeder Bissen hat mich glücklich gemacht und mein Brain darauf vorbereitet, im Anschluss wieder Höchstleistungen zu erbringen. Mit Erfolg, denn bald gebe ich die vermaledeite BA endlich ab – ab dann dürft ihr Daumen drücken, dass ne gute Abschlussnote dabei rausspringt. Und bis dahin könnt ihr ja auch mal ein bisschen Wellness machen und das Mohn-Marzipan-Küchlein hier backen, es lohnt sich!

Sonntag, 7. Februar 2016

[Rezept] Chocolate Wacky Cake – Ein kleiner, saftiger und unglaublicherweise veganer Schokokuchen

Man könnte sagen, ich bin ein kleeeein wenig addicted: Kaum war der Zitronen Wacky Cake aufgegessen, hab ich auch schon den nächsten angerührt. Dieses Mal die Schoko-Variante nach einem Rezept von Anja. Der geht genauso leicht und schnell wie der Zitronenkuchen, unterscheidet sich von diesem aber deutlich in der Konsistenz. Während der Zitronenkuchen fast schon brownieartig daher kam, ist dieser hier einfach ein wunderbar saftiger Schokoladenkuchen, der sich wirklich kein Stück von einem „normalen“ Kuchen mit Milchprodukten unterscheidet. Ich bin wirklich verblüfft: Wenn ich das Teil nicht selbst gebacken hätte, hätte ich niemals geglaubt, dass dieser Kuchen vegan ist!

Chocolate Wacky Cake | Schneller, saftiger, veganer Schokokuchen | Foodblog rehlein backt

Vielleicht liegt hierin ja auch der wahre Wortursprung des Wacky oder Crazy Cakes – jeder ist eine verrückte Sensation für sich. Und: Einmal mit dem Backen begonnen, kann man nicht mehr die Finger davon lassen! Es ist aber auch zu verlockend – die Zutaten hat man meist alle da, der Teig wird in nur wenigen Minuten in der Backform vermischt und schon geht’s ab in den Ofen. Einfacher kann man keinen Kuchen backen.

Viele von euch haben sowohl die Zitronen-, wie auch Schoko-Variante schon nachgebacken und alle waren voll des Lobs. Ich freue mich, dass ihr auch so begeistert seid, und hoffe, noch einige mehr von euch ein bisschen mit meinem Wacky-Cake-Wahnsinn anstecken zu können. ;)

Sonntag, 31. Januar 2016

[Rezept] Saftiger Zitronen Wacky Cake – Teigzubereitung gleich IN der Backform, super easy + VEGAN!

Okay, eigentlich wollte ich erst wieder nach meinem Abschluss bloggen und aktuell all meine Energie in die Fertigstellung meiner Bachelorarbeit stecken, aber dieser Kuchen hier hat diese Woche so viel Begeisterung auf Instagram und Facebook hervorgerufen, dass ich euch das Rezept einfach doch flott verbloggen musste!

Zitronen Wacky Cake | Foodblog rehlein backt

Wacky Cakes standen schon sehr, sehr lange auf meiner To-bake-List, da ich sie bei Pinterest schon hunderte Male gesehen habe und seit dem verdammt neugierig darauf war: Ein Kuchen ganz ohne Eier, Milch und Butter (ja, vegan!), für den man nicht nur sehr wenige Zutaten benötigt und bei dessen Zubereitung man außerdem kaum Abwasch produziert? Klingt doch genial und wie für mich gemacht! Mit der neuen LECKER Bakery wurde aus dem Vorhaben dann auch endlich mal Realität, denn der „Crazy Zitronenkuchen für Faule“, wie er dort heißt, ließ mich einfach nicht mehr los.

Ein richtiger Wacky Cake ist der allerdings nicht, denn die trockenen Zutaten sollen zuvor außerhalb der Form vermengt werden (obwohl in der Subline steht, man brauche keine Rührschüssel …). Ich habe das Rezept daher etwas abgeändert, was die Zubereitung angeht. Auch an den Zutaten hab ich ein klein wenig geschraubt und den Zucker von 350 auf 250g reduziert – und das war perfekt! Der Kuchen ist ultra saftig und gleichzeitig mega fluffig, ich bin total aus dem Häuschen! Außerdem ist er wandelbar as hell und in nur 15 Minuten im Ofen. Ich kann nur sagen: MACHEN!!!

Sonntag, 17. Januar 2016

Schneebälle | Kokostorten Cake Balls

Frohes Neues! ... Ja ich weiß, es ist schon Mitte Januar, aber meine Bachelorarbeit nimmt mich aktuell so ein, dass ich im Grunde zu nichts mehr komme - auch kaum mal zum Backen, geschweige denn zum Bloggen. Aber gestern musste ich einfach eine Pause einlegen, denn Elena von Das süße Leben hat auf Instagram zur virtuellen Schneeballschlacht geladen. Und das war einfach eine Einladung, die ich unmöglich ignorieren konnte. ;)

Der meteorologische Winter hat uns ja bisher ganz schön im Stich gelassen, darum war die Idee hinter der Aktion, dass wir uns einfach unseren eigenen Schnee backen. Witzigerweise hat sich Schneetief Emma dann genau dieses Wochenende ausgesucht, um Deutschland doch noch verspätet in ein weißes Wintermärchen zu verwandeln und während ich diese Zeilen tippe, fallen auch schon die ersten Flocken bei uns in Magdeburg. Sei’s drum: Auf zur Schneeballschlach!

Schneebälle | Kokostorten Cake Balls | Foodblog rehlein backt

Donnerstag, 31. Dezember 2015

[Personal] Jahresrückblick und Vorsatz-Resümee 2015

Eigentlich sollte es hier heute keinen Jahresrückblick geben, aus schlichtem Zeitmangel und Bocklosigkeit. Dann aber entdeckte ich einen Eintrag in meinem Planer, der mich darauf hinwies, meine Vorsätze vom Beginn des Jahres einer Kontrolle zu unterziehen. Welche konnte ich einhalten bzw. umsetzen, welche nicht und warum? Acht an der Zahl waren es, ne ganze Menge also. Bevor wir aber dazu kommen, gibt es erst mal eine nette Rezeptgalerie mit den zehn beliebtesten Rezepten in 2015. Und weil wir heute Abend Silvester feiern, schön typisch als Countdown angereiht.

Die Top Ten auf rehlein backt in 2015


Platz 10: Omas sehr feiner, versunkener Apfelkuchen


Ein Klassiker von meiner Omi – ich habe mich sehr gefreut, dass der so gut bei euch angekommen ist! Der Apfelkuchen „sehr fein“ hat mich praktisch großgezogen, denn den gab es auf der großelterlichen Kaffeetafel recht häufig, um nicht zu sagen: Dauernd. Je nach Saison wechselte mal das Obst darin und einfach immer, immer, immer war er lecker ohne Ende. Ich liebe dieses Rezept!

Platz 9: Tres leches – Dreierlei-Milch-Kuchen


Ohhh jaaaa, ich schwelge noch in Erinnerungen an diesen Genuss … Der Kuchen wird erst nach dem Backen mit einer Mischung aus Sahne, ungesüßter Kondensmilch und Milchmädchen übergossen. Damit saugt er sich richtig schön voll und schmeckt dadurch nicht nur extrem gut, sondern behält auch über Tage seine unschlagbare Saftigkeit – falls er überhaupt so lange überlebt. ;)

Platz 8: Klassischer Erdbeerboden mit rotem Guss


Noch ein Rezept von meiner Oma, das wahrhaft Gold wert ist. Ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte: Der Boden ist der beste, den ich jemals gegessen habe. Er ist locker-leicht, trotzdem stabil, wird nicht matschig und ist dabei auch noch sehr aromatisch. Es ist ein wunderbar luftiger Biskuit, der den Erdbeeren eine würdige Basis ist. Speichert euch das Rezept unbedingt für Juni ab und zaubert euch dann mit frischen Beerchen vom Feld meine kleine Kindheitserinnerung - ihr werdet es nicht bereuen.

Platz 7: White Chocolate and Macadamia Nut Cookies – Wie bei Subway!


Nach diesem Rezept habe ich lange gesucht, denn die Cookies von Subway fand ich schon immer unglaublich lecker – wenn auch etwas zuuuu fettig. Meine ersten Versuche waren zu fest, zu knusprig oder zu weich, aber hiermit war ich dann endlich glücklich. Nehmt aber unbedingt ungesalzene Macadamias, sonst verfälscht sich der Geschmack, den man erreichen will zu sehr.

Platz 6: Saftige Joghutt-Muffins mit extra großen Schokostücken


Okay, dass dieses Rezept dermaßen beliebt ist, hat mich überrascht. Hierbei handelte es sich nämlich um eine simple Resteverwertung. Mich packte an einem Sonntag die Lust auf Gebäck und ich musste mit dem arbeiten, was so da war – und heraus kamen wirklich sehr, sehr leckere, obersaftige Joghurt-Muffins. Die haben nicht nur mir, sondern auch euch gefallen und ick freu mir übermäßig!

Platz 5: Nordhessischer Schmandkuchen nach Mario Kotaska


Eines meiner persönlichen Highlights in diesem Jahr. Als Hessin bin ich ohnehin schon grooooßer Schmandkuchen-Fan, aber mit diesem Rezept hat mich Mario Kotaska in den siebten Himmel befördert. PERFEKTION.

Platz 4: Vollmilch-Schokopudding-Kuchen 


Der Magic Cake in der Schoko-Variante, der mit diesem Rezept leider nur zwei statt drei Schichten entwickelt hat. Dem Geschmack tat das aber keinen Abbruch und alle Nachbäcker haben sehr von diesem Kuchen geschwärmt. Weiter unten findet ihr den Original-Magic Cake mit Drei-Schichten-Garantie. ;)

Platz 3: „Meine“ LECKER Bakery – Das große gemeinsame Durchbacken


Überraschenderweise findet sich auf dem Siegertreppchen auch eine meiner Aktionen - #rudelbackenahoi hat Bronze geholt! Zur Erklärung: Letztes Jahr habe ich ein Praktikum in der LECKER-Redaktion gemacht und die Bakery, an der ich mitarbeiten durfte, erschien diesen Januar. Ich entschloss mich, die mit euch zusammen durchzubacken – das Teil kauft ja ohnehin jeder. ;) Und wir haben das sogar geschafft, ich bin immer noch baff! Die Ergebnisse habe ich auf drei Posts aufgeteilt, ihr findet sie gesammelt und hübsch bebildert hier, hier und hier. Nochmals DANKE an alle Teilnehmer!

Platz 2: Der PERFEKTE Tassenbrownie aus der Mikrowelle!


Jahrelang war er (zu Recht!) die unangefochtene Nummer Eins auf meinem Blog und gleichzeitig auch das allererste Rezept, das ich jemals veröffentlicht habe. Ich liebe, liebe, liebe meinen Tassenbrownie und backe ihn noch heute mindestens einmal im Monat. Einfach immer dann, wenn mich der spontante Kuchenjieper packt und ich keine Lust auf ein großes Brimborium habe. Die Zutaten habe ich immer da und in nur fünf Minuten steht ein warmer, wunderbar duftender und oberschokoladiger Kuchen in Keramik vor mir – besser geht’s nicht. Oder doch?

Platz 1: Magischer Kuchen – Ein Teig, drei Schichten!


JA, es geht besser! Wer hätt’s gedacht, dass es jemals ein Rezept geben würde, dass den Tassenbrownie von seinem Thron schubst! (Ich nicht.) Beim magischen Kuchen ist das aber auch absolut kein Wunder, denn das Ding ist einfach der HAMMER. Der Teig ist flott zusammengerührt und im Ofen passiert die Magie ganz von selbst: Aus nur einem einzigen, recht dünnflüssigen Teig entwickeln sich wie von Zauberhand drei unterschiedliche Schichten, ein fester Pudding, eine Creme und ein lockerer Biskuit. Es ist der pure Wahnsinn. Und dann schmeckt das Teil auch noch supermegageil!!

Sonntag, 20. Dezember 2015

[Rezept] Duftend, wärmend, gesund und lecker: Bratapfel-Porridge

Wir haben fast Weihnachten und es liegt weder Schnee, noch ist es winterlich kalt. Wie soll man unter solch miesen Voraussetzungen eigentlich in Weihnachtsstimmung kommen? Frustrierend ist das. Als ich klein war, gab es viele weiße Weihnachten, das weiß ich noch genau. Das waren nämlich immer die besten Heiligabende – nicht nur, weil es einfach verflucht romantisch ist, wenn draußen die Flocken in der Laterne tanzen, sondern vor allem deshalb, weil wir dann anstatt von Oma in die Kirche geschleift zu werden („Bei Glatteis fahr ich net!“), zu Hause im Warmen sitzen und ein Märchen anschauen konnten. Herrlich! Da uns Frau Holle aber offensichtlich auch dieses Jahr nicht hold ist, müssen wir selbst für das nötige mollig-warme Gefühl sorgen – und wie ginge das besser, als mit echt gutem Soulfood?

Porridge ist im Moment nicht nur schrecklich angesagt, es ist auch noch gesund und ein idealer Kickstart in den Tag. Es wärmt von innen, bietet reichlich Nährstoffe und macht lange satt. Und es besteht aus ganz simplen Grundzutaten, die ihr bestimmt alle da habt. Ach ja, und schnell gemacht ist es auch.

Bratapfel-Porridge | Foodblog rehlein backt

Hier habe ich eine Bratapfel-Variante für euch – ohne Rosinen, weil ich die nicht mag. Aber haut die gern rein, falls ihr drauf steht. Wichtigste Bestandteile hier sind aber sowieso die roten Äpfel sowie viiiiel Zimt. Dieses Frühstück mochte übrigens sogar mein ansonsten so wählerischer Verlobter. Es sieht zwar nicht gerade sexy aus, aber ich verspreche euch: Es schmeckt grandios. Also los, ran an den Topf und Porridge gekocht!

Sonntag, 13. Dezember 2015

[Weihnachtsbäckerei] Schneekrönchen | Snow Caps

Juchhei, die Weihnachtsbäckerei ist wieder in vollem Gange! Das bedeutet im Klartext: Jede Menge neue, coole Plätzchenrezepte ausprobieren und bis Heiligabend wegnaschen. Zwar hab ich schon in den letzten Jahren einige klasse Rezepte entdeckt, aber als Foodblogger muss eben alljährlich freshes Zeug her – Fluch und Segen zugleich. Einerseits bleibt so meist kein Zeitkontingent dafür über, meine absoluten Lieblingsplätzchen noch mal zu backen: Die Vanille-Schneeflöckchen und Omas Kulleraugen zum Beispiel. Auf der anderen Seite lerne ich so aber natürlich auch wunderbare neue Lieblingsrezepte kennen!

Schokoladige Schneekrönchen-Plätzchen bzw. Snow Caps | Foodblog rehlein backt

Nach den Nuss-Spekulatius-Cake-Pops sowie den Dreierlei Traumstücken von letzter Woche, machen wir weiter mit diesen schokoladigen Superteilchen hier: Schneekrönchen a.k.a Snow Caps. Hochschokoladig, fein herb und nicht zu süß – und wenn ihr sie drei Minuten eher aus dem Ofen nehmt, als ich das getan habe, sind sie innen sogar noch toll weich. Großes Kino: Die Puderzuckerkruste, die den Cookies laut Rezeptquelle den Look verschneiter Berggipfeln verleihen soll. Mein Verlobter fand, dass sie eher wie kleine Brotlaibe aussehen. Mir ist die Assoziation aber ehrlich gesagt ziemlich rille, denn sie schmecken einfach grandios!

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