Freitag, 1. September 2017

Tassenkuchen-Basisrezept + vegane Variante

Wann immer ich Lust auf Kuchen habe, aber keine Geduld, ein bis zwei Stunden auf den Genuss zu warten, mache ich mir einen Tassenkuchen in der Mikrowelle. Dies hier ist mein schon unzählige Male getestetes Basisrezept, das ich je nach Belieben verfeinere: Einen Teelöffel Nutella in die Mitte, eine Handvoll Himbeeren, eine Banane, gemahlene Nüsse oder Schokochips in den Teig, Kekskrümel, Gewürze, Zitrusabrieb, Kakao … die Optionen sind schier unendlich! Pur erinnert der Tassenkuchen an leckeren Pfannkuchen und mit diversen Upgrades wird er nur besser, versprochen. :)

Tassenkuchen-Basisrezept mit und ohne Ei beziehungsweise vegan | Foodblog rehlein backt
Tassenkuchen pur mit Ei ...

Als ich eines Sonntags keine Eier im Haus hatte, erinnerte ich mich daran, wie man Eier im Kuchenteig ersetzen kann. Und warum sollte das, was beim Wacky Cake so wunderbar funktioniert, nicht auch beim Tassenkuchen gelingen? Ich war skeptisch, ob man den Esslöffel Essig im Teig schmecken würde, doch dem war nicht so. Stattdessen erhielt ich einen wunderbar luftigen Tassenkuchen, der laut meines Verlobten an rohen Keksteig erinnert! Mittlerweile backe ich sogar des Öfteren die vegane Variante, obwohl ich Eier da habe … ;)

Dienstag, 1. August 2017

Süße Blondies mit Himbeeren – Eine leckere Sommersünde

Zu warm für Schokolade? Gibt es bei mir nicht! Aber falls ihr so drauf seid, dann ist dieses Rezept trotzdem was für euch – denn weiße Schokolade enthält bloß Kakaobutter, jedoch keinen Kakao. Streng genommen ist sie also gar keine Schokolade. Und mit den frischen Himbeeren, die sich im hellen Teig verstecken, schmecken diese Blondies echt verdächtig nach Sommersünde. Bock? Dann schmeißt schon mal den Ofen an und schlüpft am besten in einen Bikini, denn bei diesen Temperaturen wird das Backen ne schweißtreibende Angelegenheit. Aber auch eine, die sich lohnt – versprochen! ;)

Blondies mit Himbeeren | Foodblog rehlein backt

Freitag, 16. Juni 2017

Brioche Burger Buns – Fluffig weich und einfach perfekt!

Ich weiß, ich habe euch schon einmal perfekte Burger-Buns präsentiert. Wie glaubwürdig kann die Aussage also ein zweites Mal sein? Die Wahrheit ist: Beide Rezepte sind perfekt! Beide sind sie fluffig, haben eine tolle Krume und ein herrliches Aroma.

Die Brioche-Buns zeichnen sich darüber hinaus jedoch durch eine hauchzarte Süße aus, wie man sie vom gleichnamigen, französischen Hefezopf kennt. Der Freund war ebenso begeistert wie ich: Die Buns harmonieren großartig mit einem herzhaftem Rindfleisch-Patty, Senf und Ketchup!

Brioche Burger Buns – Perfekte Hamburgerbrötchen | Foodblog rehlein backt

Oft sind es eben die Kontraste, die reizvoll sind. Versucht gern beide Rezepte aus und verratet mir, welches euer Favorit ist – ich kann mich nicht entscheiden! Und wer mag, kann aus dem Teig auch einfach eine Brioche backen, ist das nicht praktisch? ;D

Sonntag, 11. Juni 2017

Dutch-Baby-Auflauf – Luftig, fruchtig, lecker! (+herzhafte Variante)

Wenn es nach mir geht, ist der Sonntag der schönste Tag der Woche. Keine Erledigungen, kein Trubel, einfach Ruhe. Darum nehmen mein Freund und ich uns seit jeher am Sonntag besonders viel Zeit fürs Frühstück und investieren auch mal ein wenig mehr davon für dessen Zubereitung. Aber wirklich nur ein wenig mehr. Denn man ist ja dennoch hungrig und schnell gehen soll es trotz der Müßigkeit. ;)

Der Dutch Baby ist daher einfach perfekt fürs Sonntagsfrühstück. Er ist fix vorbereitet, braucht nicht lange im Ofen und schmeckt zum Niederknien gut!

Dutch Baby Auflauf süß | Foodblog rehlein backt

Was ein Dutch Baby ist, fragt ihr euch?

Ganz einfach: Der fluffige große Bruder des Pfannkuchens! Anders als dieser wird der Dutch Baby ganz simpel im Ofen gebacken und geht dort während des letzten Drittels der Backzeit gigantisch auf – was ihn so luftig macht. Klassischerweise backt man ihn in einer feuerfesten Pfanne, aber wir haben, nach dem wunderbaren Rezept von Nicole Stich*, einen Auflauf gezaubert. Und der ist der pure Wahnsinn, glaubt mir!

Sonntag, 21. Mai 2017

Schokoladensoufflé a.k.a. (No) Lava Cake

Wenn ich eines im Rahmen meiner Hobbybäcker-Karriere lernen musste, dann: Es läuft nicht immer wie geplant. Was sind mir schon Kuchen angekokelt, zusammengefallen oder eingerissen. Unzählige! Meine ersten Macarons blieben auch gleich meine letzten. Erst neulich wollten meine Brötchen die Muffinform nicht mehr verlassen, sodass ich alles zusammen in die Tonne kloppen konnte. Viel zu oft schlage ich Sahne in einem Rutsch zu Butter oder kämpfe mit viel zu flüssigem Frosting.

Jedoch durfte ich auch lernen, dass nicht jedes Missgeschick ein Weltuntergang ist. Denn viele Gebäcke schmecken trotz miserabler Optik himmlisch! Beispielsweise der Magic Blueberry Cheesecake oder der neuseeländische Chocolate Pudding. Und manchmal wird ein Rezeptversuch ganz anders als angedacht – und trotzdem grandios gut!

Schokoladensoufflé a.k.a. (No) Lava Cake | Foodblog rehlein backt

Dies hier sollte eigentlich ein Lava Cake werden. Ihr wisst schon: Diese Desserts mit flüssigem Kern, der herausläuft, wenn man das Küchlein ansticht. Doch da ich es strikt vermeide, rohe Eier zu essen, und mir die Konsistenz dauernd noch zu dünn war, war da am Ende nix mehr mit Lava. :‘D Überraschenderweise hatte das Küchlein aber eine herrlich fluffige Konsistenz, die an Soufflé erinnerte. Ich war total begeistert!

Das Beste: Die „Soufflés“ sind super schnell zubereitet und können auch sehr gut vorbereitet werden. Sie warten im Kühlschrank auf ihren Auftritt und wandern, wenn es soweit ist, direkt in den Ofen. Perfekt für Gäste also – die können so auch einfach selbst entscheiden, ob sie ein Soufflé oder einen Lava Cake möchten. Wenn das nicht beeindruckt, weiß ich auch nicht. ;)

Samstag, 15. April 2017

Karottenkuchen upgegradet: Karotten-Kardamom-Törtchen mit Frischkäse-Frosting

 Karottenkuchen | Karottentorte | Foodblog rehlein backt

Kurz vor knapp habe ich noch ein wirklich tolles Rezept für euch! Das Törtchen gab es am Karfreitag bei uns und hat alle restlos begeistert. Obwohl ich noch nie ein wirklich großer Fan von Karottenkuchen war, wollte ich diesen Klassiker mal ausprobieren. Nur eben nicht als Kuchen, sondern als Torte und mit kleinen Änderungen. Und die ist echt ne Wucht!

Der Teig ist wunderbar saftig, was vom Sirup herrührt. Kuchenböden mit Sirup zu tränken ist ein gängiger Konditorentrick, den ich bisher noch nie ausprobiert hatte – welch Versäumnis! Der Sirup ist super einfach herzustellen und kann in tausend Varianten aromatisiert werden. Ich habe mich hier für Kardamomsirup entschieden, weil ich dachte, das Gewürz könnte ganz gut mit den Möhrchen harmonieren. Und das tut es!

Das cremige Frischkäse-Frosting verleiht der Karottentorte den letzten Schliff und eine herrliche Frische. Ich bin insgesamt wirklich sehr angetan von dem Rezept und hoffe, dass es euch auch zusagt!

Noch ein Hinweis: Ich hatte nur zwei Karotten im Teig, was optisch zu wenig war. Daher ist die Angabe im Rezept verdoppelt. Also nicht wundern, falls euer Kuchen oranger ausfällt. ;)

Fröhliche Ostern übrigens!

Freitag, 7. April 2017

Hot Cross Buns mit Schokostückchen für Ostern und jeden Tag

Als ich vor ein paar Jahren in Neuseeland war, habe ich die Hot Cross Buns kennengelernt: Süße Hefebrötchen mit Gewürzen und Rosinen im Teig und einem hellen Kreuz auf der Oberfläche. Hot Cross Buns gibt es im englischen Raum traditionell zu Karfreitag, in Neuseeland bekommt man sie aber glücklicherweise bereits ab Weihnachten, so kam ich während meines Aufenthalts in ihren Genuss.

Hot Cross Buns | Foodblog rehlein backt

Es wurde längst Zeit, dass ich diese köstlichen Brötchen einmal selbst backe. Da ich aber kein allzu großer Rosinenfan bin, habe ich sie kurzerhand durch Schokostückchen ersetzt. Den Teig habe ich samstagabends zubereitet und über Nacht abgedeckt im Kühlschrank gehen lassen. Sonntagmorgen musste er dann noch mal eine Weile gehen und mit dem typischen Kreuz versehen, gingen die Teilchen dann in den Ofen.

Damit ihr eine ungefähre Vorstellung bekommt: Die Hot Cross Buns  sind luftig, weich und unglaublich aromatisch. Sie schmecken nach Hefe, allerlei Gewürzen und natürlich Schokolade. Mit Butter und Marmelade bestrichen sind sie ein Hochgenuss, aber ich muss sagen, dass ich sie ganz frisch und pur noch lieber mag. Kurzum: Sie schmecken einfach grandios und ihr solltet sie dringend auch mal versuchen!

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