Freitag, 27. Dezember 2013

[New In] Veganpassion

Das vegane Backen verbreitet sich in der Blogger-Welt wie ein Lauffeuer. Cupcakes, Muffins, Kuchen, Torten und Cremes, so schön , dass sie doch auch genauso toll schmecken müssen wie sie aussehen - dachte ich mir. Und da immer mehr BloggerInnen bei diesem Trend mitmachen, suggerierte mir das, dass es ja auch total einfach sein muss, vegan zu backen. Ich wollte also wissen: Kann ein Gebäck genauso super sein, wenn man keine Eier, keine Milch, keine Sahne, keine Gelatine ... ja, wenn man einfach so völlig OHNE backt? Der Neun Zehn Verlag ließ mir ein Rezensionsexemplar von Stina Spiegelbergs *Veganpassion zukommen und so wagte ich mich an das Experiment!

Ihr habt es sicherlich verfolgt, meine Ergebnisse waren ... nun ja, durchwachsen. Die veganen Red Velvet Cupcakes schmeckten nach Roter Bete und ekeligem Sojamuff und das Rezept der (veganen) Petit Fours hatte einen kleinen Fehler und entsprach ansonsten auch nicht wirklich meinen Vorstellungen von diesen Küchlein. Warum ich das Backbuch in gewisser Hinsicht dennoch gut finde, lest ihr nach dem Klick.


Dienstag, 24. Dezember 2013

(Vegane) Petit Fours

Erinnert ihr euch noch an meinen ersten veganen Backversuch neulich? Das waren die Red Velvet Cupcakes mit Roter Bete aus dem Buch *Veganpassion von Stina Spielberg, das mir zum Testen vom Neun Zehn Verlag zugesendet wurde. Ich war mäßig beeindruckt und wollte dem Buch daher eine zweite Chance mit einem anderen Rezept geben. Entschieden habe ich mich für -  tatatataaaam - Petit Fours! Die Dingerchen wollte ich nämlich schon ewig mal versuchen und hatte mir eh vorgenommen, welche für Mama zu backen. Das Witzige: Ich hab noch nie welche gegessen. Trotzdem habe ich eine ganz genaue Vorstellung davon, wie sie zu schmecken haben - und leider hat mich auch dieses Rezept wieder enttäuscht. Zwar waren die Petit Fours viel einfacher herzustellen als angenommen, allerdings sind sie geschmacklich nicht sooo der Hit. Der Teig sollte meiner Meinung nach fein sein, biskuitartig. Stattdessen ist er sehr grob, mitunter sogar hart. Später dann ist mir aufgefallen, woran das gelegen haben könnte: Der in den Zutaten aufgeführte Orangensaft wird im Rezept nicht mehr erwähnt, weswegen ich ihn dann auch vergessen habe.

Zu Stinas Verteidigung muss ich aber hinzufügen, dass ich mich ansonsten auch nicht exakt an die Angaben gehalten habe. Ich könnte jetzt behaupten, das sei Absicht gewesen und ich hätte mal testen wollen, ob man das Rezept auch entveganisieren kann, aber ich habe schlicht beim Einkaufen ein paar Zutaten vergessen. (Dickes Sorry, der Stress!) Statt der veganen Butter habe ich also echte, böse Butter aus MILCH verwendet und die gemahlenen Mandeln ganz mutig durch gemahlenen Haselnusskrokant ersetzt. Hrhrm, Not macht erfinderisch und so. Wenn ihr das alles aber richtig macht (und Orangensaft hinzufügt), werden sie bestimmt viel besser! Beim Guss habe ich auch variiert, das aber nur deshalb, weil ich die Petit Fours verschicken wollte und es ein Überzug sein musste, der komplett aushärtet. Geschmacklich ist mir zum Schluss das Marzipan viel zu stark durchgekommen, aber wer gern Marzipan isst, wird mit diesem Rezept glücklich.


Freitag, 20. Dezember 2013

Schokomousse-Kirschtorte

Dieses Weihnachten ist anders als sonst, noch viel stressiger und weniger weihnachtlich. Das liegt mitunter natürlich daran, dass schon in wenigen Tagen mein Flieger nach Neuseeland geht und sich zum üblichen Geschenke-auf-den-letzten-Drücker-kaufen/basteln/backen nun auch noch die Reisevorbereitungen gesellen. Und dann wären da noch die wirklich unmöglichen Temperaturen. Ich habe meine Reise bewusst auf die Wintermonate gelegt, weil es dann am anderen Ende der Welt Sommer ist. Nun gibt es gar keinen eisigen Winter, dem ich entfliehen müsste. Dabei hätte ich mir mal endlich wieder weiße Weihnachten gewünscht und ohne Kälte und Schnee kommen bei mir eh nur sehr schwer besinnliche Gefühle auf.

Trotzdem habe ich es mir nicht nehmen lassen und zwischendurch ein bisschen was Weihnachtliches im Ofen gezaubert. Die Plätzchen, die ich gebacken habe, kennt ihr schon. Ich liebe sie heiß und innig und mache sie deshalb jedes Jahr aufs Neue: Die Schneeflöckchen und Kokosmaktronen. Neu war dieses Mal aber eine Torte zum Adventskaffee: Kirschtorte mit üppigen Schokomousse-Tuffs on top. Damit die nicht ganz soooo üppig werden, habe ich einen Teil der Sahne durch QimiQ ersetzt. QimiQ ist eine österreichische Sahne-Basis mit Gelatine, die nur 15 % Fett enthält und mittlerweile in immer mehr deutschen Supermärkten und online erhältlich ist. Ich habe das erste Mal damit gearbeitet und bin mir noch nicht so ganz sicher, ob ich es wiederhole. Habt ihr Erfahrung damit?

Freitag, 13. Dezember 2013

[Rezept] Leckerste Pizza leicht und schnell selbst gemacht

Ui, zur Abwechslung gibt es mal ein deftiges Rezept auf meinem Blögchen! Kommt ja nicht allzu oft vor. Aber diesen wunderbaren Pizzateig, den mein Freund und ich neulich entdeckt und schon in vielen Varianten gebacken haben, darf ich euch einfach nicht vorenthalten.


Sonntag, 8. Dezember 2013

Bambi zu Gast bei Miss Blueberrymuffin - Cremige Schokoladen-Trüffelpralinen

Wie ihr wisst, bin ich Schokoholikerin. Scheinbar weiß das auch Miss Blueberrymuffin, denn für die Teilnahme an ihrer Gastbeitrag-Reihe Blueberry Pictures präsentiert hat sie mir den Film Chocolat zugeteilt. Ich mag den Film! Er ist sanft, betörend, macht Lust auf Schokolade - und Johnny Depp spielt mit. Und da die Hauptperson Vianne darin eine kleine Chocolaterie betreibt, lag es nah, für Miss Blueberrymuffins Reihe Pralinen zu machen. Ich habe mich für klassische Schokoladen-Trüffel entschieden. Sie sind wunderbar cremig und auch erstaunlich leicht herzustellen. Zudem habe ich mir eine zweite Variante einfallen lassen, wie man sie noch leckerer machen kann. Um mehr zu erfahren, müsst ihr auf Miss Blueberrymuffins Blog vorbeischauen. Bitte hier entlang: *KLICK*


Montag, 2. Dezember 2013

Quark-Mohnstollen à la Omi

So, da isser nun, der erste obligatorische Weihnachtspost! Und wie sollte die Adventszeit anders beginnen, wenn nicht mit dem Stollenbacken? Ein großer Fan dieses Gebäcks bin ich ja ehrlich gesagt nicht - ich hasse Orangeat, Zitronat und auch Rosinen. Und weil es einigen in meiner Familie so geht, backt meine gute Omi seit Jahren diesen wundervollen Quark-Mohnstollen, der ganz fein schmeckt und alle dolle glücklich macht:


Dieser Stollen ist was für den extra großen Stollenhunger, für Mohnliebhaber und Noch-ein-Stück-Möchter, denn er ist riiiiesig! (Oma backt nie in handelsüblichen Größen, denn wer weiß, es könnte ja noch ne halbe Armee zu Besuch kommen.) Aber da sich Stollen lange hält, macht das gar nichts. Und falls ihr doch keine Lust habt, den gesamten Advent hindurch Mohnstollen zu mapfen, macht es doch einfach wie ich und verschenkt ganz viele Stücke an liebe Menschen!

Freitag, 29. November 2013

Cremiger Himbeer-Käsekuchen "Heiße Liebe"

Bei einigen von euch fielen zwar schon die ersten Flocken vom Himmel und auch bei uns in Magdeburg ist es alles andere als gemütlich, eher frostig. Doch das hat mich kein Stück davon abgehalten, ein absolut sommerliches Rezept auszuprobieren und den weihnachtlichen Kram erst mal noch etwas nach hinten zu verschieben. Den "Heiße Liebe" Himbeer-Käsekuchen habe ich vor ein paar Wochen bei Sarahs Torten und Cupcakes entdeckt und sofort für später abgespeichert. Was optisch so dolle was hermacht, musste einfach genauso lecker sein! Und ja, nun kann ich sagen: Er IST lecker, so was von!


Die Käsemasse ist so unglaublich cremig, dass es kaum zu fassen ist und der Mürbteig schmeckt nach Plätzchen - womit ich doch eine kleine Prise Weihnachten im Kuchen hatte. Überhaupt sind in diesem Rezept Süßes und Saures sehr ausgewogen, es ist perfekt. Allerdings solltet ihr deutlich weniger Himbeeren verwenden, denn mein Kuchen war dadurch in der Mitte sehr instabil und ließ sich, auch einen Tag später und kühlschrankgekühlt, nicht schön in Stücke schneiden. die Beeren waren mittig einfach zu schwer und so brachen die Spitzen immer ab. (Das ist auch der Grund, warum es kein Bild vom Anschnitt gibt.)

Sarah hat die Mürbteigmenge verdoppelt, was auch eine sehr gute Idee war - mein Freund und meine frisch gebackene Nachbarin M. waren begeistert von so viel Rand! Ich hingegen fand es ein bisschen zuuuuu viel des Guten und gekühlt war er dann auch etwas zu hart, um ihn ordentlich zu schneiden. Vielleicht hatte ich aber auch nur das halbe Pfund Butter im Hinterkopf und konnte das Mehr an Mürbeig deswegen nicht genießen. ;) Ihr bekommt hier jedenfalls das Rezept für VIEL Rand und könnt ja selbst entscheiden, ob ihr die Menge halbiert oder euch ins volle Vergnügen stürzt. Ich habe übrigens 100g des Magerquarks gegen Mascarpone ausgetauscht und kann euch sehr empfehlen, das ebenfalls zu tun!

Freitag, 22. November 2013

Vegane Red Velvet Cupcakes

Backen ohne Eier, Milch, Joghurt, Frischkäse & Co habe ich mir immer unmöglich vorgestellt. Aber da mit der veganen Lebensweise auch das vegane Backen immer mehr Trend wurde, musste ich es einfach auch irgendwann mal testen! Ich wollte unbedingt wissen, ob die Gebäcke wirklich genauso  gut schmecken wie die unveganen Verwandten und ob man ohne Eier tatsächlich eine gute Konsistenz erreichen kann. Zu diesem Zweck habe ich vom Neun Zehn Verlag ein Rezensionsexemplar von Stina Spiegelbergs *Veganpassion zur Verfügung gestellt bekommen. Obendrauf gab es außerdem eine Ausgabe, die ich an euch verlosen darf, fein oder? (Dazu in einigen Tagen mehr, wenn ich die Rezension veröffentliche.) Zunächst möchte ich euch von meinem ersten veganen Backversuch berichten und das Rezept meiner Wahl präsentieren: Red Velvet Cupcakes!


Die wollte ich ohnehin schon immer mal machen, wobei mir an sich die originalen vorschwebten. Die, in denen wundersame, magische Dinge vor sich gehen und in denen Kakao und Essig roten Teig hervorbringen. (Nicht die, die mit einer Tonne roter Lebensmittelfarbe bearbeitet werden.) Nun ... gebacken habe ich jetzt etwas völlig anderes, denn die rote Farbe dieser Red Velvet Cupcakes rührt von einer ganz besonderen Zutat: Roter Bete. Und das ist jetzt der Moment, in dem ihr bestimmt ganz angewidert euer Gesicht verzieht und das Blog schnell wegklickt. :D So zumindest habe ich zuerst reagiert, als ich das Rezept überflogen habe, denn ich HASSE rote Bete! Letztendlich siegte dann aber doch mal wieder die Neugierde, denn Rote Bete ist eigentlich ja violett und ich wollte einfach wissen, wie das funktionieren soll.

Und das sind meine Erkenntnisse dieses Experiments: Erst einmal war es leichter als gedacht, die Zutaten zu bekommen. Schon im ersten Reformhaus hatte ich Glück und fand dort "wie Frischkäse", ein Soja-Produkt, das optisch und vom Geruch her stark an eine Gesichtsmaske erinnert, die ich mal hatte, und 2,09 Euro gekostet hat. Ebenfalls fündig wurde ich bezüglich der im Rezept aufgeführten veganen Sahne und kaufte auf Empfehlung der Angestellten Kokos-Schlagcreme. Die kam sogar 2,29 Euro. Erste Erkenntnis: Vegan backen geht ins Geld. Die restlichen Zutaten sind normal und man hat sie an sich alle im Haus, bis auf die rote Bete natürlich. Frische habe ich keine ergattern können, also habe ich eingelegte Scheiben verwendet. Ist sowieso leichter, weil man nichts schälen muss und sich die Sauerei spart.

Gebacken sind die Cupcakes unglaublich schnell und alle Zutaten ließen sich prima verarbeiten. Auch wenn ich beim Anblick des veganen Frischkäses nicht damit gerechnet habe, ist das Topping schön weiß geworden und auch fluffy! Und auch die Cupcakes sind toll geworden, prima hoch gegangen und haben eine glatte Oberfläche bekommen. Wirklich rot sind sie nicht, aber rötlich und das ist meiner Meinung nach ausreichend, wenn man auf chemische Farben verzichtet. (Und tatsächlich ergibt Schokoladenteig plus violette Rote Bete So-was-wie-Rot! Hab ich wohl bei der Farbenlehre im Kunstunterricht nicht ganz aufgepasst.)


Doch genug des Lobs, jetzt kommen wir zum dicken ABER: Der Geschmack lässt stark zu wünschen übrig. Ich war davon ausgegangen, dass die rote Bete einzig der Saftigkeit und der Farbe dienen soll, aber geschmacklich nicht ins Gewicht fällt. Leider schmeckt man sie aber doch heraus und der Teig war ansonsten reichlich geschmacksneutral - weswegen ich die Zuckerdosis in den Angaben hier verdoppelt und den Kakaoanteil erhöht habe. Und auch das Topping hätte ein paar Löffel Puderzucker gut vertragen können. Es hatte eine leichte Kokosnote, was ganz in Ordnung war, aber mir fehlte die Süße - zudem ist dieser Frischkäse-Ersatz auf Sojabasis einfach nicht mein Ding. (Ich weiß auch nicht, aber alle Soja-Produkte, die ich bisher versucht habe, hatten so was leicht "Muffiges" an sich, wenn ihr versteht? Arks.) Vielleicht wäre es leckerer gewesen, wenn ich nur die Kokos-Schlagcreme als Topping verwendet hätte. Dennoch behaupteten die Verkoster, die sich in der Foodsharing-Gruppe auf Facebook freiwillig gemeldet haben, dass die Cupcakes ganz lecker seien. (Vermutlich waren sie nur höflich.) Hier also das optimierte Rezept, damit eure veganen Red Velvet Cupcakes wirklich gut schmecken:

Freitag, 15. November 2013

[Rezept] One Bowl Chocolate Cake by Martha Stewart

Lange, lange, sehr lange schon wollte ich einen solchen Schokoladenkuchen backen. Einen Schokoladenkuchen mit so dunklem Teig, dass er fast schwarz wirkt, einer Creme, die so lecker ist, dass man dafür töten würde - einfach einen Kuchen, der seines Gleichen sucht. Und ich habe ihn gefunden! In Martha Stewarts prall gefüllter Rezeptschublade hatte er sich versteckt und wartete nur darauf, von mir entdeckt zu werden. Der One Bowl Chocolate Cake ist eine Ode an die Schokolade und eine Freude für jeden Fan des zartschmelzenden Glücks. Und ich übertreibe wirklich nicht, wenn ich sage: Er ist perfekt und die Erfüllung meines lang gehegten Schokoladenkuchentraums! BACKT IHN NACH!!!

Rezept One Bowl Chocolate Cake by Martha Stewart, Foodblog rehlein backt

Freitag, 8. November 2013

Himbeer-Cupcakes - Mein Beitrag für Karens Wanderbuch-Aktion

Ist es nicht lustig, wie manche Ideen sich im Internet verbreiten? Die Idee, ein Buch auf Reisen zu schicken, hatte ich von einer Bloggerin, die ein Exemplar von *Mach dieses Buch fertig durch ganz Deutschland geschickt hat. Jede Menge tolle Menschen haben sich darin richtig ausgetobt und verrückte Sachen damit angestellt - mitunter waren die Seiten aber auch wirklich hübsch gestaltet. Leider hat besagte Bloggerin ihr Blog mittlerweile geschlossen, weswegen ich nicht weiß, was nach meiner Teilnahme mit dem Buch passiert ist. Nichtsdestotrotz brachte mich die Aktion darauf, das Ganze mal mit einem Backbuch zu versuchen - und mittlerweile sind schon ein paar weitere Wander-Backbücher in Umlauf. Auch auf Karens Backwahn gibt es eine solche Aktion (*KLICK*) und ich konnte einen der begehrten 25 Plätze auf der Teilnehmerliste ergattern!

Für eine Woche durfte ich ihr Wander-Backbuch *Cup Cakes & Muffins von A-Z (Dr. Oetker) beherbergen und mir ein feines Rezept aussuchen. Ich hatte fünf in der engeren Auswahl und habe mich letztendlich für die Himbeer-Cupcakes entschieden, da wir ohnehin immer gefrorene Himbeeren im Haus haben und ich auch gerade Lust auf etwas Fruchtiges hatte.  Und ja, die Entscheidung war gut! Obwohl das Topping doch etwas Zucker hätte vertragen können und ich noch etwas Lebensmittelfarbe hinzugefügt habe, das ergänze ich euch also im Rezept. Ansonsten waren die Cupcakes sehr lecker und wurden ziemlich fix ratzeputze aufgegessen.


Nun möchte ich noch schnell etwas zum Buch sagen: Mein allgemeiner Eindruck ist gut - mit Vorbehalt. Es ist ansprechend gestaltet, farblich harmonisch, enthält viele interessante Rezepte mit hübscher Bebilderung und die Anleitungen sind leicht verständlich. ABER: Sofern man schon einige Titel aus dem Hause Oetker sein Eigen nennen darf, wird man viele der in Cupcakes & Muffins von A-Z aufgelisteten Rezepte wiedererkennen. Denn Dr. Oetker neigt leider sehr dazu, seine Rezepte mehrmals zu verwerten. Hätte ich dieses Buch also gekauft, hätte ich mein erstes *Cupcake-Buch von Dr. Oetker verschenken können, denn alle Rezepte darin finden sich auch in Cupcakes & Muffins von A-Z. Das finde ich ziemlich schade, denn neue Backbücher sollten den Rezept-Fundus erweitern und nicht ältere Bücher überflüssig machen - es sei denn, es handelt sich dabei um Neuauflagen, aber das ist hier nicht der Fall. Zudem hat mich gestört, dass in den Zutatenlisten immer Dr. Oetker-Produkte aufgelistet wurden. Das ist zwar bei Konzern-Backbüchern Standard, aber nervt mich immer wieder. Ich empfinde es als aufdringliche Werbung, die mir die Firma auf Dauer unsympathisch macht und mich demonstrativ zum Konkurrenzprodukt greifen lässt. (Tja, so bin ich. ^^)

Fazit: Ich kann das Buch jedem empfehlen, der noch KEIN Dr. Oetker-Werk im Regal stehen hat und dem Schleichwerbung egal ist. Diese negativen Aspekte ausgenommen ist es nämlich ein sehr hübsches, kompaktes Backbuch, das eine tolle Sammlung leckerer Rezepte verschiedenster Geschmacksrichtungen bietet und für Anfänger sowie fortgeschrittene Bäcker gleichermaßen spannend sein kann.

Fakten zum Buch:
*Cup Cakes & Muffins von A-Z
Hardcover, 288 Seiten
Verlag: Dr. Oetker
Erscheinungsdatum: 06. September 2013
ISBN-13: 978-3767007833
Preis: 12,00 Euro

Jetzt komme ich dann aber endlich mal zum Rezept!

Sonntag, 13. Oktober 2013

Milchmädchen-Cookies mit weißer Schoki und Macadamias [oder] Auf der Suche nach dem Subway-Rezept

Um es gleich vorweg zu nehmen: Diese Cookies schmecken leider nicht wie die von mir so heiß geliebten White Chip Macadamia Nut-Cookies von Subway, aber es war ja auch der erste Rezeptversuch. Auf Facebook habe ich euch nach Tipps gefragt und einige Links und Rezepte erhalten. Danke dafür! Dieses hier stammt von Chefkoch und soll laut den Kommentaren sogar noch besser sein als die Subway-Cookies, vielleicht auch weil sie mit Muh-Muhs gemacht werden. Die habe ich allerdings weggelassen, weil ich ja das "Original" wollte.

Nun, die Cookies sind zwar sehr lecker, aber haben eben nicht diese knusprig-matschig, fettige Konsistenz wie die von Subway. Trotzdem, sie gingen weg wie warme Semmeln - im Bekanntenkreis und über Facebook, wo ich vor Kurzem einer Foodsharing-Gruppe beigetreten bin. Da zurzeit all meine Kommilitonen ausgeflogen sind (Auslandssemester), füttere ich nun fremde Magdeburger fett, juhu! Übrigens habe ich gesalzene Macadamias genommen, weil ich den Kontrast mal austesten wollte. Und ja, es ist ein Geschmackserlebnis! Wenn ihr das allerdings nicht mögt, dann kauft ungesalzene oder wascht eure Nüsschen einfach ab. Danach liebevoll mit Küchenkrepp trocken tupfen, die Königin der Nüsse hat eine gute Behandlung verdient!


Donnerstag, 10. Oktober 2013

Bambi zu Gast bei klein & zuckersüß - Klassischer Marmorgugel nach Schwiegermamas Rezept

Wenn ich mal bei anderen Leuten super tolle Kuchen vorgesetzt bekomme, bin ich wie ein Geier und muss das Rezept unbedingt haben. Und weil ich da sehr hartnäckig bin, bekomme ich es in den meisten Fällen auch. (Nur beim Café 108 hier in Magdeburg hatte ich kein Glück, die hüten ihre Schoko-Keks-Torte wie den heiligen Grahl!)

Dieses Marmorkuchen-Rezept hier stammt von Schwiegermama in spe und war ganz leicht zu ergattern. Sie ist eine Hausfrau der Sorte "Muss schnell und einfach gehen", daher ist der Teig auch fix zubereitet. Ich habe mich auf den ersten Bissen in diesen Kuchen verliebt und hoffe, er schmeckt euch ebenso.


Um zum Rezept zu gelangen, klickt bitte einmal hier, denn das verrate ich euch in meinem Gastpost auf Barbaras Blog klein & zuckersüß.

Freitag, 4. Oktober 2013

Schoko-Mohn-Zitronen-Tassenkuchen aus der Mikrowelle

Was ist noch toller als einfache Rührkuchen-Rezepte? Klar: Super-duper-schnelle Tassenkuchen-Rezepte für die Mikrowelle! Kuchen in der Mikrowelle zuzubereiten ist ja wirklich etwas, woran man sich erst mal gewöhnen muss. Und dann noch die ganze Skepsis: Wird der da überhaupt fluffig? Explodiert da auch nix? Und schmeckt das dann auch? Ich als bekennender Mikrowellenkuchen-Fan kann euch beruhigen: Man kann darin ganz wunderbar leckere Küchlein zaubern! Die sind natürlich nicht mal halb so schön wie die "echten" aus dem Ofen, aber darum geht es ja hierbei nicht. Wer einen Mikrowellenkuchen macht, tut das nicht für andere, sondern nur für sich ganz allein. Darum geht es auch nicht um die Optik oder darum, jemanden zu beeindrucken. Die Lust auf Süß, Schokolade oder Kuchen bringt einen dazu, nur wenige Zutaten und Minuten braucht es und schon hat man seine Mini-Sünde, die man teilen kann, aber nicht muss.


Und da ich nicht immer dieselben Variationen essen mag, habe ich mir neulich dieses Rezept hier einfallen lassen: Schoko-Mohn-Zitronen-Tassenkuchen. Eine merkwürdige Kombi, das stimmt wohl, aber ich find sie prima! Und wem es auch so geht, der darf jetzt sofort in die Küche flitzen und selbst Magie wirken! Selbstverständlich könnt ihr auch noch ein bisschen mit den Zutaten spielen und beispielsweise Orangenaroma oder -schale verwenden. Das stelle ich mir ebenfalls sehr gut vor! Statt des Mohns gehen auch Cookie-Krümel oder Schokodrops - oder Fruchtstücke. Auch ein Nutella-Kern macht sich prima, oder ... ach, denkt euch selbst was aus und los jetzt!

Donnerstag, 19. September 2013

Schokoladige Cupcake-Cake Pops

Eine Weile war es etwas ruhig hier auf meinem Blögchen, dafür ein dickes SORRY! Wer mir auf Facebook folgt, weiß schon woran das lag: Ich war auf Heimaturlaub und hatte erstens keine Gelegenheit zu backen (das haben Oma und Schwiegermama in spe schon erledigt) und zweitens miserables Internet. Es ist zwar zeitweise ganz toll, mal nicht dauernd online zu sein -  das entschleunigt den Alltag etwas - allerdings ist es auf Dauer dann doch nervig. Ich für meinen Teil hatte das Gefühl, unglaublich viel zu verpassen. Geht euch das auch so? Wieder in Magdeburg habe ich dann erst mal Stunden gebraucht, um mich auf Facebook, Youtube, Instagram und Co wieder auf den aktuellen Stand zu bringen. Und DANN kam ich irgendwann auch mal wieder dazu, mich an den Ofen zu stellen. Jipieh!

Herausgekommen ist ein Schwung mega-schokoladiger Cupcake-Cake Pops nach dem Rezept von Honigkuchenpferd. Ich habe die Angaben halbiert und knapp 30 Cake Pops daraus machen können. Sie schmecken suuuper, sind aber auch sehr süß - also unbedingt mit lieben Menschen teilen! Die Zubereitung nimmt einiges an Zeit in Anspruch, macht aber auch sehr Spaß. Zum Formen habe ich die *Cupcake Cake Pop Mold benutzt, das funktioniert erstaunlich schnell und einfach. Achtet nur darauf, dass ihr die Masse zuvor sehr gut vermengt und zusammendrückt, dann löst sich der Mini-Cupcake anschließend sehr gut aus der Form und bricht nicht.


Donnerstag, 22. August 2013

Buttermilch-Kirsch-Muffins mit Zartbitter-Frosting ODER Falsche Cupcakes

Manche von euch werden jetzt sicher denken: "Wieee, Muffins - das sind doch Cupcakes!" Rein optisch würde ich euch recht geben, allerdings handelt es sich bei diesem Rezept um einen eindeutigen Muffinteig, es sind also "falsche" Cupcakes. Und um noch mal schnell in die Cupcake-Lehre abzudriften: Cupcakes unterscheiden sich nicht nur wegen des Cremehäubchen von Muffins, der Teig für Cupcakes ist auch ein ganz anderer als der für Muffins. Cupcakes sind in dem Sinne kleine Rührkuchen, sie sind fein und kompakt und der Teig wird gut vermengt. Bei den Muffins jedoch ist weniger rühren mehr und das Ergebnis nach dem Backen luftiger und krümeliger.  Letzteres ist bei meinen Muffins der Fall, trotzdem passt das Topping geschmacklich prima, denn die recht süßen Muffins werden vom zart-herben Frosting perfekt ausbalanciert. Begeisterung!


Das Muffinrezept stammt aus dem Buch Kuchenglück (allerdings habe ich anstelle der Blaubeeren Kirschen in den Teig getan) und, obwohl ich es nach den Bananen-Zimt-Muffins eigentlich hätte besser wissen müssen, habe ich die gesamte Teigmenge gemacht - und konnte damit 18 Förmchen füllen! Da mein Freund und ich die alle unmöglich alleine hätten essen könnten, aber gerade sämtliche Kommilitonen ausgeflogen sind, mussten Bekannte und Nachbarn herhalten und wurden von mir mit Gebackenem versorgt. Ganz witzig, so kommt man auch mal mit Leuten ins Gespräch, mit denen man bisher nur Grußformeln ausgetauscht hat.

Das Frosting-Rezept habe ich aus einem Buch von Annik Wecker, das ich mal von einer Freundin ausgeliehen hatte. Statt der angegebenen Vollmilch-Schokolade habe ich Zartbitter genommen - weil ich die viel lieber mag und mir eine Art helles Schwarzwälder-Kirsch-Törtchen vorschwebte. Was es nicht mal annäherend ist, aber lecker ist es und das reicht. :) Das Frosting sollte übrigens am Vorabend vorbereitet werden, für ganz Spontane ist das also eher nichts!

Freitag, 16. August 2013

Bambi zu Gast bei Benbinos - Tolle, simple Erdbeermarmelade

Fast hätte ich vergessen, euch meine zweite Erdbeer-Transformation zu zeigen (die erste seht ihr hier: KLICK!). Wenn man 2,5 Kilo Erdbeeren übrig hat und über 30 Grad im Schatten den Frischegrad minütlich herunterschrauben, bleibt nur eines was man mit so vielen Früchten tun kann:
Marmeladisieren! 


Das Schöne an Erdbeermarmelade: Sie ist wunderbar einfach! Was ihr braucht, wie genau das Kochen und Abfüllen funktioniert und wie das Ergebnis meiner Schwiegermama in spe geschmeckt hat, erfahrt ihr dieses Mal nicht hier, sondern bei Ute auf Benbino, für die ich einen Gastbeitrag schreiben durfte! Also los, rüber mit euch: Hier geht es zur Marmelade!

Mittwoch, 14. August 2013

Bambrina Event No 1: Leckere Roman-Rezensionen mit Verlosung!

Wuhu, heute ist es soweit - das erste Bambrina-Event startet! Wenn ihr verpasst habt, worum es in der Double-Blogging-Reihe von Sabrina vom Blog Zimtzauber & Zuckernebel und mir geht, dann schaut einfach mal hier nach: KLICK! Alle anderen können sofort weiterlesen.


Manche von euch wissen vielleicht, dass ich vor bambi backt ein Lifestyle-Blog hatte. Dieses habe ich offline genommen, als ich wegen bambi backt und nicht zuletzt meinem Studium immer weniger Zeit dafür hatte. Manchmal fehlt mir JUST bambilicious und ganz besonders die Buch-Rezensionen, die ich des Öfteren dafür geschrieben habe. Ich lese unglaublich gern und viel und wenn mir ein Buch gut gefallen hat, möchte ich meine Eindrücke gern teilen.

Darum habe ich mich entschlossen, künftig nicht nur Backbücher zu rezensieren, sondern auch Romane, in denen es in irgendeiner Form um das Thema Backen bzw. Essen geht. Und die erste dieser Rezensionen gibt es heute im Rahmen des Auftakts der Double-Blogging-Reihe Bambrina!

Bei Sabrina findet ihr eine Rezension zu Guillaume Mussos *Nachricht von dir und ich stelle euch *Schokus Pokus von Tracy Madison vor. Wir hoffen, dass unter euch Back-Fanatikern auch die eine oder andere Leseratte ist, die sich über solche Rezensionen freut. Und um den ersten Doppel-Post zu feiern, gibt es heute auch was Kleines für euch zu gewinnen! Und zwar jeweils ein Exemplar der beiden vorgestellten Bücher - einmal bei mir und ein zweites Mal bei Sabrina. Insgesamt werden also vier Exemplare verlost! Die Teilnahmebedingungen findet ihr weiter unten.


Montag, 12. August 2013

[Rezept] Baileys-Brownies mit Nusskruste

Dieses Rezept ist mein erster Backversuch aus dem Buch *Sweets von Nicole Stich, das ich euch bald mal vorstellen werde, und ich bin ziemlich zufrieden mit dem Ergebnis! Es ist mir sehr schwer gefallen, mich für eines zu entscheiden, aber da ich einen unglaublichen Schmacht nach Schokolade hatte, mussten es einfach die Baileys-Brownies sein. Die Nuss-Kruste ist bei mir etwas zu fein geraten, da ich die Nüsse selbst gehackt habe und die Maschine zwei Sekündchen zu lange habe laufen lassen - aber das hat dem super Geschmack keinen Abbruch getan. Mhhh... eine tolle Kombi!


Vom Baileys habe ich allerdings absolut GAR nichts geschmeckt, den könnt ihr also auch ruhig durch eine andere Flüssigkeit wie Créme Fraîche, Joghurt oder Pudding ersetzen und euch das Geld für den Alkohol sparen. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass sich andere Creme-Liköre wie Eier- und Kaffeelikör gut in den Brownies machen könnten und man die vielleicht auch eher schmeckt. Einfach ausprobieren was gefällt!

Montag, 5. August 2013

Neue Double-Blogging-Reihe: BAMBRINA mit Zimtzauber & Zuckernebel!

Es gibt Kombinationen, die sind einfach unschlagbar. Jeder Bäcker weiß das. Vanille und Schokolade. Whiskey und Zartbitter. Mandeln und Honig.

Und es gibt Bambrina


Auch so eine unschlagbare Kombination - eine Aktion zweier Blogs, die Backleidenschaft groß schreiben. Bambrina, das sind wir: Rebecca von Bambi backt und Sabrina von Zimtzauber & Zuckernebel.

Wir haben uns zusammengeschlossen, um jeden Monat aufs Neue eine Schlacht um Kuchen, Kuvertüre und die Ehre am Ofen auszufechten - alles ganz friedlich und mit viel Liebe zum Gebäck, versteht sich.

Und dass wir beide ein Dream-Team sind, dürfte euch spätestens klar werden, wenn ihr unsere Lebensläufe abgleicht: Jede von uns ist Journalistin und nicht nur dem Schreib-, sondern auch dem Backwahn verfallen. Stundenlang vor dem Ofen zu sitzen und dem Gebäck beim Aufgehen zuzusehen ist für uns alltäglich. 


Wir haben uns gesucht und gefunden - um euch jeden Monat mit außergewöhnlichen Challenges, Gewinnspielen, gemeinsamen Rezepten und vielem mehr zu überraschen.

Los geht's am 14. August mit dem ersten Event!

Damit sich der Spaßfaktor für euch verdoppelt, findet Bambrina natürlich immer auf beiden Blogs gleichzeitig statt.
Worum es genau geht, wollen wir noch nicht verraten, vorweg sei aber gesagt: wir wollen ausgiebig feiern - es wird ein fulminanter Auftakt mit gleich vier Gewinnchancen!


Na, das klingt doch spannend, oder? Und ich bin auch schon ganz aufgeregt, denn Sabrina und ich planen diese Double-Blogging-Reihe schon einige Wochen und ich freu mich wie ein Schnitzel, dass wir bald endlich starten werden! Das Thema des ersten Bambrina-Events bleibt natürlich bis zum 14. August ein wohlgehütetes Geheimnis, aber eine kurze Erklärung zur Aktion kann ich euch schon vorab geben:

Sabrina und ich wollen ab sofort an jedem 14. eines Monats ein Event starten. Es wird um immer wieder verschiedene Themen gehen, zu denen auf beiden Blogs gleichzeitig ein Beitrag erscheinen wird. Das können Geschichten sein, Challenges, Videos, Experimente, Bilder, Interviews, völliger Schwachsinn, Versuche, die Weltherrschaft an uns zu reißen - und zu gewinnen wird es das eine oder andere Mal auch was geben. Es lohnt sich also, Bambrina zu verfolgen! Ich bin sehr gespannt, wie euch das erste Event gefallen wird!

Und bevor irgendwer fragt: Der Titel "Bambrina" hat keinen tieferen Sinn, es ist einfach eine Zusammensetzung von "Bambi" und "Sabrina" und hat uns bei der Namensüberlegung von allen Ideen am besten gefallen. :)

Montag, 29. Juli 2013

Pull-apart-Cake mit Erdbeeren


Das erste nachgebackene Rezept aus der LECKER Bakery Sommer-Spezial! Wer meine Review dazu gelesen hat weiß, dass mir daraus nur zwei Rezepte wirklich gut gefallen haben - weswegen mir die Auswahl sehr leicht gefallen ist: Der Pull-apart-Cake vom Cover sollte es werden. In einer älteren Ausgabe gab es schon einmal solch einen Kuchen, allerdings mit Zimt, und ich bin ewig um das Rezept herum geschwirrt, habe es dann aber doch nicht gebacken. Das sollte bei diesem nun endlich passieren, allerdings mit Erdbeeren anstelle der im Magazin verwendeten Johannisbeeren. Und das hatte einen ganz simplen Grund: Die Johannisbeeren waren mir zu teuer. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass ich doch die teuren Früchte hätte nehmen sollen oder zumindest Johannisbeer-Gelee, denn mit der Erdbeer-Vanille-Konfitüre, die ich gekauft habe, war das Ganze doch zu süß. Zudem würde ich selbstgekochte Marmelade empfehlen, damit noch mal weniger Süße im Spiel ist - außerdem schmecken die selbstgemachten deutlich leckerer. Letztendlich könnt ihr aber natürlich variieren wie es euch beliebt und den Pull-apart-Cake meinetwegen auch mit Kiwischeiben belegen und mit Mangomarmelade füllen. Einmal austoben, bitte!

Mittwoch, 24. Juli 2013

Bambi zu Gast bei Mara's - Zimtschnecken-Cupcakes

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Nun, vielleicht nicht bei mir, weil ich arme Studentin mir so was nicht leisten kann (bitte eine Runde Mitleid für mich!), aaaber so manch anderer macht sich auf die Reise in ferne Länder. So auch Mara - eine ganz süße Bloggerin, die ich schon lange verfolge. Sie bat mich, einen Gastpost für ihr Blog zu schreiben, damit es dort nicht so ruhig ist, während sie urlaubt. Sehr gern habe ich zugesagt und möchte euch hier das Thema vorstellen:


Das Rezept zu diesen schnell gemachten, hyper-niedlichen, super-leckeren (Eigenlob stinkt) Cupcakes findet ihr also ausnahmsweise mal nicht hier, sondern bei Mara: KLICK!

Ihr Blog ist allerdings auch noch weitere Klicks wert, also schaut euch ruhig mal um!

Samstag, 13. Juli 2013

[Rezept] Yummy Schokokuchen-am-Stiel

Jaaaaa, zugegeben: Ich habe meine Eis-am-Stiel-Silikonform eeeeetwas zweckentfremdet. Nur etwas. Ich meine: Die Form ist dieselbe, die Optik auch, nur die Füllung ist eine andere. Zur Verteidigung: Wer eine Silikonform mit dem Hinweis versieht, dass sie Temperaturen zwischen -40 und +200 °C mitmacht, braucht sich nicht zu wundern, wenn sich jemand wie ich auch trotz coolem Thema für das andere Extrem entscheidet. Außerdem sind die Kuchen eeeeecht toll geworden!


Das Rezept habe ich von Sabrina von Zimtzauber & Zuckerliebe (KLICK!) und - ohhhh man, oh man - ich finde es SO lecker! Der braune Zucker macht sich priiima im Schokokuchen und überhaupt ist das Ganze Kuchen-Eis-Ding eine Geschmacksexplosion, ein echter Traum! Mit Schokokuchen kriegt man mich ja immer. Ich habe sogar noch ein kleines bisschen mehr Kakao (und weißen Zucker) hinzugefügt, weil mir der Teig zu hell erschien, und war sehr zufrieden mit dem Ergebnis! Außerdem habe ich anstatt von Creme Double Mascarpone benutzt, weil ich noch genau 100g übrig hatte. Wer die Kuchen-am-Stiel lieber nach dem Original-Rezept backen möchte, schaut einfach bei Sabrina vorbei. Bei mir gibt es die abgewandelte Version.

Samstag, 6. Juli 2013

New In: LECKER Bakery Sommer-Spezial

Es war mal wieder ein wahrer Countdown bis zum Erscheinungstag der vierten LECKER Bakery, dem Sommer-Spezial mit ganz viel Berryberry. Dem Hinweis einer anderen Bloggerin folgend war ich sogar schon drei Tage eher mal im Bahnhofskiosk, denn sie hatte dort schon vorab ein Exemplar erstehen können - aber ich hatte leider kein Glück und musste bis Freitag warten. Wie dem auch sei: Ich kann jedenfalls ohne rot zu werden behaupten, dass die LECKER Bakery meine unangefochtene Queen of Backzeitschriften ist. Ich bin eigentlich sehr knauserig, wenn es um solch hochpreisige Magazine geht und blättere immer ewig in ihnen herum, um abzuwägen, ob ich auch genug Rezepte interessant finde und sich der Kauf lohnt. Die LECKER Bakery hingegen kaufe ich "ungeöffnet", sozusagen blind - und werde nie enttäuscht. Trotzdem habe ich bei dieser Ausgabe ein bisschen was zu meckern (keine Angst, nicht viel!).


Mittwoch, 3. Juli 2013

[Rezept] Exotische Kokos-Eiscreme mit Nektarinenmousse

Schon seit Monaten besitze ich eine Eismaschine - und benutze sie einfach so gut wie nie. Ziemlich unglaublich eigentlich, aber ich bin in der Regel faul und kaufe mir lieber Eis. Nun aber habe ich mich endlich mal überwunden und mich an die hohe Kunst des Eismachens gewagt - und ohhh ich bin so happy, dass ich das getan habe!

Ich habe eine Kokoseiscreme kreiert und sie mit frischem Nektarinenmousse garniert - hier kann man natürlich variieren und auch andere Früchte nehmen, aber die süße Nektarine macht sich prima mit Kokos!

Rezept für cremige Kokos-Eiscreme mit Nektarinenmousse | Foodblog rehlein backt

Samstag, 29. Juni 2013

Bananen-Zimt-Muffins

Sommerliche Temperaturen sind leider Gift für frisches Obst und jemand wie ich, der jeden Morgen Haferflocken mit Banane und Sojamilch frühstückt (übrigens JEDEN Morgen, seit JAHREN) und braune, süße Bananen hasst, ist das wirklich ärgerlich. Was also tun mit doofen Bananen, die man so nicht mehr essen mag? Eine Möglichkeit wäre, sie an den Freund zu verfüttern, denn der mag die so sogar lieber. Bei einem ganzen Bund Bananen klappt das aber nicht, also muss Lösung Nummer zwei herhalten: Verbacken! (Wer hätt's gedacht?)

Ich hatte bislang noch niiie mit Bananen gebacken und mich erst dafür erwärmt, als ich das Banana Bread unserer Englisch-Dozentin probiert habe. Die Dame hat mir den Anfang meines Studiums ordentlich erschwert, aber ihr Banana Bread war ein entschädigender Abschluss des Moduls. Neulich kam mir eben dieser süße Abschluss zum Ende des dritten Semesters also wieder in Erinnerung, als ich traurig auf meine braunen Bananen gestarrt habe, und so entschloss ich mich dazu, die Dinger kurzerhand in Muffins zu packen! Das Fazit: Guuuuute Idee! Und der Zimt macht sich auch verdammt gut darin, ein Dreamteam sozusagen.


Das Rezept stammt aus dem Buch Kuchenglück von Tarek Malouf, das ich euch vor ein paar Tagen vorgestellt habe (KLICK!) und ist ein würdiger Auftakt dafür! Das einzige Manko: Aus der angegebenen Menge habe ich ganze 24 (!) Muffins gebacken. Laut Rezept reicht der Teig für zwölf Muffins - wenn man eine amerikanische Backform verwendet, ansonsten angeblich für 18 Küchlein. Grob verschätzt, aber was soll's. So hatten die Nachbarn auch was davon und für euch halbiere ich die Angaben, so dass es WIRKLICH zwölf Muffins werden.

Sonntag, 23. Juni 2013

New In: Kuchenglück

Eines meiner aktuellen Lieblings-Backbücher ist *Süße Sünden von der Hummingbird-Bakery, denn bisher hat mich kaum ein Rezept daraus enttäuscht. Kein Wunder also, dass nun *Kuchenglück auch in meinem Regal gelandet ist. Der Autor ist Tarek Malouf, seines Zeichens Inhaber der berühmten Hummingbird Bakery, die mit mehreren Filialen in London vertreten ist. Ich selbst war leider noch nie in Großbritannien, werde mir einen Besuch in einer dieser Bäckereien aber sicherlich nicht nehmen lassen, wenn ich mal nach London komme. Denn die Backbücher versprechen fein-süße Glückseeligkeit!


Montag, 17. Juni 2013

[Rezept] Der Klassiker von Oma: Fruchtig-frischer Erdbeerboden mit rotem Guss

Juni ist Erdbeerzeit! Da die Beeren im Supermarkt aber trotzdem noch recht teuer sind und selbst gepflückt ohnehin besser schmeckt, habe ich mich mit meinem Freund und unserer Kommilitonin N. ins Erdbeerfeld gestürzt. Zusammen haben wir fast fünf Kilo der süßen Früchte erbeutet (und jede Menge davon bei der "Arbeit" wegschnabuliert). Ein sehr erfolgreicher Ausflug also - Radtour inklusive, denn wir mussten eine ganze Ecke aus Magdeburg rausfahren, bis wir ein Feld fanden. Bei schönstem Sonnenschein war das natürlich kein Problem. M. wünschte sich einen klassischen Erdbeerboden wie bei Muttern und den sollte er noch am selben Tag von mir bekommen. Was mit dem Rest geschehen ist, erfahrt ihr bald. Wer mich auf Instagram verfolgt, weiß das natürlich längst.

Klassischer Erdbeerboden mit rotem Guss nach Omas Rezept | Foodblog rehlein backt

Dies ist übrigens eines der vielen wunderbaren, gut gehüteten All-time-Favorite-Rezepte meiner geliebten Omi. Ich kann mich an keinen Sommer ohne Erdbeerboden erinnern. Er wird euch sehr gefallen!

Mittwoch, 12. Juni 2013

Black Forest Cupcakes

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich mag keine Buttercreme. Dieses Gefühl, in ein Stück Torte oder einen Cupcake zu beißen und dabei zu wissen: "Das ist gerade nichts weiter als Butter und Zucker in deinem Mund", das macht mir irgendwie zu schaffen. Dabei bin ich wirklich niemand, der auf Kalorien oder so etwas achtet (was ich vielleicht mal tun sollte, aber ich tue es bisher eben nicht), aber Buttercreme ist einfach zu viel. Deswegen bin ich immer sehr traurig, dass die meisten Cupcake-Rezepte - nämlich die mit den PERFEKTEN Frostings, die sich jeder Foodblogger wünscht - immer mit Buttercreme gemacht werden. *seufz*

Ich suche also bewusst nach Rezepten mit Frischkäse-, Mascarpone- oder Sahne-Topping. Und jetzt darf bitte niemand aufschreien, denn JA diese Zutaten haben auch mehr als genug Fett intus, aaaaber sie schmecken mir einfach besser! Und man zeige mir einen Cupcake, der nicht sofort auf die Hüften wandert UND lecker ist. Hallo U-TO-PIE.

Jeeedenfalls (lange Rede, kurzer Sinn) besteht das Frosting in meinem heutigen Rezept aus Sahne und Mascarpone, ist - sofern man des Sahneschlagens mächtig ist - ein Kinderspiel und jeder Verkoster wird hingerissen sein von soviel Können. Ich empfehle zum Aufspritzen übrigens eine offene Sterntülle. Ich besitze nur eine geschlossene und nehme mir jedes Mal vor, mir endlich neue Tüllen zu kaufen. Aber jetzt zum Rezept!


Mittwoch, 5. Juni 2013

Schokoladenpudding-Muffins

Als Studentin hat man es heutzutage gar nicht mehr so leicht. Die Elterngeneration kann voller Wonne an die eigene Studienzeit zurückdenken - aber das war zu Zeiten von Diplom und Magister. Wir hingegen haben sehr viel mehr Stress und in diesem Semester geben unsere Dozenten wirklich alles, um uns das auch spüren zu lassen. Ich stolpere also seit Wochen von einer Aufgabe in die nächste, vergesse trotz Terminplaner die übernächste, komme dann nicht mehr dazu, die wiederum nachfolgende rechtzeitig zu erledigen und verzweifle zum Schluss vollends. Das alles macht mich mitunter so fertig, dass ich nicht mal mehr zum Backen komme! Ist das nich fürchterlich? Deshalb nehme ich mir zwischendurch ab und an dennoch eine kleine Auszeit, lasse die Uni Uni sein, hole Lulu aus der Abstellkammer und beginne mit meiner Backmeditation. Und da das allerbeste Mittel für eine gestresste Seele Schokolade ist (oh ja!), musste es dieses Mal auch eine Bombe sein.


Die Schokopudding-Muffins habe ich bei Sabrina von Zimtzauber und Zuckernebel entdeckt, die das Rezept wiederum selbst bei Zuckerschnute gefunden und gleich ausprobiert hat. Ich hatte noch nie von einem Teig gehört, der auf Pudding basiert und war ganz schlimm neugierig - vor allem, weil Sabrina in den höchsten Tönen von diesen Dingern schwärmte und es mich außerdem reizte, den Schokopudding mal selbst zu machen. Und nach der ersten Geschmacksprobe kann ich sagen: Die kleinen Küchlein sehen zwar aus wie normale Schokomuffins, sind aber ausgesprochen saftig und schokoladig - und außerdem gar nicht schwer zu machen. Wie ich es mag: simpel und einfach gut! Und ja, beim Schnabulieren der Muffins kann ich durchaus mal den Unistress vergessen, feine Sache also.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Schoko-Kirsch-Kuchen mit Streuseln

Dieses Rezept hat eine etwas längere Hintergrund-Geschichte. In dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, gab es um die Ecke eine kleine Bäckerei, die einen ganz wunderbaren Kuchen verkaufte. Der schmeckte mir so gut, dass ich noch Jahre später, als wir längst umgezogen waren, daran denken musste. Es begann eine lange Suche nach dem richtigen Rezept - bis ich es mir irgendwann selbst zusammen stellte. Das Ergebnis seht ihr hier und ich kann voller Stolz sagen: Es schmeckt genauso wie damals, wenn nicht sogar noch besser!


Donnerstag, 23. Mai 2013

Apfel-Rosen-Tarteletts

Manchmal entdecke ich Rezepte, die mich nicht mehr loslassen. So auch die Apfel-Rosen-Tarteletts von Nina. Da sie sehr aufwendig zu machen sind habe ich mich lange geziert, aber irgendwann siegte natürlich die Neugier - und meine Lust auf was Fruchtiges. Drei Stunden - inklusive Backzeit - habe ich für die Tarteletts in der Küche verbracht und das für nur 17 kleine Küchlein. Mit dem Ergebnis war ich dann semi-zufrieden. Geschmacklich sind sie gut, typisch Apfelkuchen eben und der Mürbteig ist toll. Optisch jedoch kann ich im Nachhinein sagen, dass ich doch hätte dünnere Apfelscheiben schneiden sollen.


Wenn ihr, wie Nina empfiehlt, aus einer Apfelhälfte sechs Scheiben schneidet, sind diese so dick, dass ihr sie viel zu lange weich köcheln müsst. Resultat: Meine zuvor knallroten Äpfel haben alle Farbe verloren. Außerdem wirken die Rosen einfach so viel realistischer und die Blütenblätter filigraner, wenn ihr die Äpfel fein schneidet. Es ist Fisselarbeit und ihr benötigt ein sehr schwarfes Messer, aber es lohnt sich! Vergleicht einfach meine und Ninas Tartelettes und ihr wisst, was ich meine. Sie hat sie nämlich auch erst zu dünn geschnitten - was genau richtig war.

Edit: Nina hat mich darauf hingewiesen, dass sie ZWÖLF Scheiben aus einer Apfelhälfte geschnitten hat - habe mich wohl verlesen. So akkurat wie sie hätte ich die Scheiben mit meinen doofen, stumpen Messern aber ohnehin nie hinbekommen. :)

Freitag, 17. Mai 2013

[Rezept] Schlichter, guter Blaubeerkuchen im Kasten

Heute ist ein wirklich wunderbar warmer, sonniger Tag und man merkt, dass der Sommer in großen Schritten näher kommt. Deswegen trage ich nicht nur ein luftiges Kleidchen, sondern habe auch was schön Sommerliches gebacken: Blaubeerkuchen!


Der Kuchen basiert auf meinem Lieblings-Rührkuchenrezept, nach dem ich bereits schon diesen und diesen Kuchen gebacken habe. Dieses Rezept ist die ideale Basis für jede Form von Rührkuchen und passt exakt in eine Kastenform mit 25cm Länge. Der Kuchen ist äußerst fluffig und saftig sowie außen knusprig, wenn er frisch aus dem Ofen kommt. Ich liebe das Rezept, weil man damit unendlich viele verschiedene Kuchen zaubern kann!

Montag, 13. Mai 2013

OREO-Cupcakes mit Schoko-Nougat-Tuff und Knack-Topping

Eine Sünde, eine Sünde, eine Sünde. Nichts anderes sind diese Cupcakes. Heller Teig mit OREO-Stückchen trifft auf cremiges Schokoladen-Nougat-Frosting und ein Zartbitter-Topping, das beim Hineinbeißen verführerisch knackt. Kurz vorm Servieren aus dem Kühlschrank geholt, erinnern diese Küchlein tatsächlich etwas an Eis. Und was wirklich interessant ist: Den männlichen Verkostern schmeckten sie ganz besonders gut!


Dienstag, 7. Mai 2013

[Rezept] Turquois Ombre Layer Cake

Sicherlich habt ihr alle schon irgendwo das Rezept für den Pink Ombre Cake in der LECKER Bakery 2 gesehen, denn es ziert nicht nur das Cover der Ausgabe, sondern wurde schon viele Male von Bloggern nachgebacken. Zu recht, denn der Effekt macht beim Anschneiden wirklich was her! Ich wollte das Ganze dann aber doch etwas anders gestalten und habe mich dafür entschieden, die Teigschichten türkis einzufärben. Die blauen Blümchen habe ich aus Fondantmasse ausgestochen.


Ich möchte darauf hinweisen, dass es sich hier wirklich um ein Kuchen- und nicht um ein Tortenrezept handelt. Der Teig wird relativ fest und ist mit lockerem Biskuit kein bisschen zu vergleichen. Eine üppige Füllung ist hier also nicht möglich - und würde ohnehin den Ombre-Look unnötig unterbrechen. Des Weiteren ist das Buttercreme-Frosting so reichhaltig, dass jede weitere Zugabe von Süßem zu viel des Guten wäre. Eine dünne Schicht Marshmallow-Fluff als "Kleber" muss also genügen. Nichtsdestotrotz ist dieses Rezept wunderbar, denn man kann damit herum experimentieren wie man lustig ist. Nur Zeit müsst ihr einplanen - vier Teigschichten wollen schließlich erst mal gebacken werden. Also ran an den Speck!

Mittwoch, 1. Mai 2013

[Rezept] Deftige Muffins [oder] Das werde ich noch bereuen

Eigentlich backe ich ja viel lieber süß. Ja, eigentlich bin ich sogar der Meinung, dass man Backzutaten niemals für etwas anderes als cremig-zarte, fluffig-leichte und süß-verzaubernde Gebäcke hergeben sollte! Dass ihr hier heute also etwas Deftiges findet, hat Seltenheitswert. Aber es musste sein, denn mein Freund und ich sind heute Abend mit Freunden zum SchniPo-Essen (Schnitzel-Pommes, für die, die es nicht wissen) verabredet und da sollte es zum Mittag nur was Kleines geben. Da kam die Idee, endlich mal ein Rezept aus Cynthia Barcomis neuem Backbuch *Let's bake zu versuchen und das kam dabei heraus:


Zugegeben, die Dinger waren schon lecker. Trotzdem werde ich es bereuen, meinem Freund nun nach monatelangem "Ja, back doch mal herzhafte Muffins!" seinen Wunsch erfüllt zu haben - und ich habe es geahnt - denn nun kann er nicht genug davon bekommen. Vorhin lief er euphorisch durch die Wohnung und betete eine nicht enden wollende Liste an Variationsmöglichkeiten herunter: "Getrocknete Tomaten, Feta und Oliven! Oder Bohnen, Paprika und Mais! Oder Röstzwiebeln und Kräuter mit flüssigem Gouda-Kern! Oder ..." Ja, dieses Rezept ist eine herrliche Basis für jedwege Art von deftigen Muffins - und eine Art, Männern Glückseeligkeit in die Augen zu treiben. Ich bleib trotzdem dabei: Ich hab mein Mehl lieber im Schokokuchen! Wer aber das Kontrastprogramm liebt, findet das Rezept nach dem Klick.

Donnerstag, 25. April 2013

Mohn-Marmorkuchen mit Kirschen

Kuchen, die man so auch bei Omi auf dem Kaffeetisch finden würde und die man oooohne Probleme den Schwiegereltern vorsetzen kann, sind super. Das stell ich einfach mal so in den Raum und bin sicher, dass ich damit recht habe. Wenn nicht, ist es mir auch wumme und ich zeige euch das Rezept für diesen tollen Kuchenkranz trotzdem!

Mohn-Marmorkuchen mit Kirschen | Foodblog rehlein backt

Dabei handelt es sich um einen Mohn-Marmorkuchen mit Kirschen, wobei die beiden Teige nicht verquirlt werden, wie es beim Marmorkuchen eigentlich üblich ist. Die Kirschen könnt ihr duch jedes x-beliebige Obst ersetzen – ich kann mir zB Aprikosen ganz toll darin vorstellen. Farblich machen aber natürlich rote Früchte etwas mehr her. Fest steht jedenfalls, dass dieser Kuchen lecker ist und das ist die Hauptsache!

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