Dienstag, 26. März 2013

Geburtstags-Marmorgugel mit Smarties (in Midi-Größe)

Kennt ihr noch diese uralte Margarine-Werbung, in der irgendwer einen ganz tollen Kuchen mit Schokoguss und Smarties backt? (Kinder der späten 80er und frühen 90er Jahre werden wissen, wovon ich spreche.) An die habe ich mich jedenfalls neulich erinnert als ich mir den Kopf darüber zerbrochen habe, welche kleine Aufmerksamkeit ich meinem Freund zum Geburtstag backen könnte. Der Kuchen musste gut zu transportieren sein, da ich eine Zugfahrt vor mir hatte, und zudem wollte ich es simpel halten. Männer mögen ja bekanntlich nichts mit viel TamTam. Heraus kam also ein traditionelles Rezept: Ein Marmorgugelhupf. In Midi-Größe, sprich: Mit mittelgroßer Form gebacken. Und mit ... *räusper* ... viel Schokoguss und Smarties. Ganz ohne TamTam ging es dann doch nicht. Aber er kam gut an (sowohl transporttechnisch als auch geschmacklich) und nur das zählt.


Ein besseres Bild konnte ich leider nicht mehr schießen, da ich den Gugl spät abends verziert und somit nur Kunstlicht hatte. Und am nächsten Morgen ging es schon ab zum Bahnhof! Auf Instagram habe ich aber noch einen Schnappschuss mit brennenden Kerzchen hochgeladen (siehe weiter unten).

Mittwoch, 20. März 2013

Mohnkuchen mit Zitronensirup

Hier nun die versprochene Mohn-Variante zu diesem Rezept. Tatsächlich gefällt mir der Mohnkuchen noch ein kleines bisschen besser als der Orangen-Mandel-Kuchen. Durch den Ricotta - den ihr übrigens auch ohne Probleme durch zB Joghurt oder saure Sahne ersetzen könnt - wird der Kuchen ganz besonders saftig. So saftig, dass man einfach nur "mhhhh" machen kann, wenn man hinein beißt.


Donnerstag, 14. März 2013

[DIY Rezept] Selbstgemachter Vanilleextrakt à la Cynthia Barcomi

In vielen - vorrangig - amerikanischen Rezepten findet man als Zutat Vanilleextrakt, wohingegen wir in deutschen Landen eher zum Vanillezucker greifen. Ich bin schon sehr häufig auf Rezepte für Vanilleextrakt gestoßen, fand die meisten aber zu aufwendig. Im neuen Backbuch von Cynthia Barcomi Let's Bake* fand ich dann endlich eine Anleitung, die wunderbar simpel ist. Darum zeige ich euch heute mal, wie ich mir Vanilleextrakt selbst angesetzt habe.

Ihr braucht:


Ich habe eine 0,7er Flasche Wodka gekauft und dafür drei Vanilleschoten benutzt. (Richtwert: eine Schote pro 250ml Wodka.) Die gibt es zu Ostern und Weihnachten oft bei Lidl als Zweierpack für 99 Cent, dann schlage ich immer zu. Die leere Glasflasche enthielt mal Whisky. Ihr könnt aber auch hier ganz günstig eine dekorative Flasche bestellen.

Die Zubereitung ist ganz einfach. Schüttet den Wodka mithilfe eines kleinen Trichters in eure Glasflasche. Anschließend ritzt ihr die Vanilleschoten der Länge nach auf und gebt sie ebenfalls hinein. Und nun heißt es warten und immer mal wieder schütteln, mindestens zweimal wöchentlich.

Links frisch abgefüllt, rechts nach zwei Wochen.

Nach etwa zwei Wochen haben die Schoten ihr Aroma wunderbar an den Wodka abgegeben und die Flüssigkeit sich goldbraun verfärbt. Der Extrakt duftet ganz toll vanillig. Wenn man ihn probiert, schmeckt man zwar den Wodka, allerdings hat er nun eine sehr samtige, weiche Note.

Der Vanilleextrakt eignet sich gut zum Backen, denn im Ofen "verpufft" der Alkohol und übrig bleibt die extrahierte Vanille. Für Frostings und Cremes, die nicht erhitzt werden, würde ich den Extrakt allerdings eher nicht verwenden. Da er flüssig ist, könnte er zum Einen die Konsistenz beeinflussen und zum Anderen würde das Ergebnis natürlich einige Prozente aufweisen und geschmacklich beinträchtigt werden. Aber wer auf Wodka steht, nur zu!

Habt ihr auch schon einmal eigenen Vanilleextrakt hergestellt? Und wart ihr mit dem Ergebnis zufrieden?


*Affiliate-Link

Freitag, 8. März 2013

Kühlschranktorte: Vanillecreme mit Heidelbeeren - Schmeckt wie Nucci-Eis!

Die Frischkäsetorte ist im Grunde ein Klassiker, der auf keiner Kaffeetafel fehlen darf - und trotzdem habe ich mich noch nie an eine solche Kühlschrank-Torte herangewagt. Dabei ist es doch was verdammt Praktisches, so ein "Kuchen ohne backen", und außerdem kann man hier ganz wunderbar kreativ sein und sich in allen möglichen Geschmacksrichtungen und -kombinationen so richtig austoben.




Für meinen ersten Versuch sollte es eine Vanillecreme-Torte mit Heidelbeeren, frei nach diesem Rezept, sein. Und was soll ich sagen? Ich bereue es, dass ich das nicht schon eher getan habe, denn die Torte ist bombastisch geworden! Außerdem wunderbar hoch und schön stabil. Mir gefällt die Farbkombi und geschmacklich ist sie wirklich ein Träumchen! Sie erinnert an das beliebte Waffeleis Nucci Erdbeer - nur eben mit Heidelbeeren. Nomnomnom. Meine Familie war ebenfalls restlos begeistert. Ich muss diese Torte unbedingt noch mal mit Erdbeeren machen!

Natürlich kann man aufgrund der gehaltvollen Zutaten nicht wirklich mehr als ein Stück auf einmal essen, aber so reicht sie dann (vielleicht) auch noch für den nächsten Tag. Gegen Erwarten ist das Zubereiten einer solchen Kühlschrank-Torte keine Kunst, nur viel Zeit müsst ihr dafür einplanen.

Mittwoch, 6. März 2013

Saftiger Kokos-Orangenkuchen mit Mandeln


Dieses Rezept hat etwas verändert. Eigentlich war ich eeewig Verfechter der Vanille- oder Zitronen-Fraktion. Seitdem ich dieses Rezept versucht habe, findet man unter meinen Backzutaten standardmäßig auch das Dr. Oetker Finesse natürliche Orangenaroma. Denn, ganz ehrlich, Orangenaroma im Teig ist einfach soooooooooo was von lecker!!! Ach, und die fertige Variante verwende ich deswegen lieber als echte abgeriebene Orangenschale, weil ich a) stinkefaul bin und b) mir mal eine tolle Reibe verdorben habe, als ich mir den Aufwand doch mal gemacht habe. Ende vom Lied: Mein Freund war stinkig, weil MEINE Orangenschale SEINE Reibe verätzt hat. (War Plastik.) Also erspar ich mir die Mühe und reiß lieber flott ein Tütchen auf.

Dieser Kuchen ist ganz wunderbar saftig und geht schnell. Die Teigportion ist für eine 20cm-Kastenform gedacht. Toll an dem Rezept sind die vielen Variationsmöglichkeiten. Ich habe zB anstelle der gemahlenen Mandeln Kokosflocken genommen - was auch super geschmeckt hat! Demnächst gibt es übrigens ein Rezept mit Mohn... (Wuhu, Spoiler!) Jetzt aber zum Rezept!

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