Mittwoch, 29. Mai 2013

Schoko-Kirsch-Kuchen mit Streuseln

Dieses Rezept hat eine etwas längere Hintergrund-Geschichte. In dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, gab es um die Ecke eine kleine Bäckerei, die einen ganz wunderbaren Kuchen verkaufte. Der schmeckte mir so gut, dass ich noch Jahre später, als wir längst umgezogen waren, daran denken musste. Es begann eine lange Suche nach dem richtigen Rezept - bis ich es mir irgendwann selbst zusammen stellte. Das Ergebnis seht ihr hier und ich kann voller Stolz sagen: Es schmeckt genauso wie damals, wenn nicht sogar noch besser!


Donnerstag, 23. Mai 2013

Apfel-Rosen-Tarteletts

Manchmal entdecke ich Rezepte, die mich nicht mehr loslassen. So auch die Apfel-Rosen-Tarteletts von Nina. Da sie sehr aufwendig zu machen sind habe ich mich lange geziert, aber irgendwann siegte natürlich die Neugier - und meine Lust auf was Fruchtiges. Drei Stunden - inklusive Backzeit - habe ich für die Tarteletts in der Küche verbracht und das für nur 17 kleine Küchlein. Mit dem Ergebnis war ich dann semi-zufrieden. Geschmacklich sind sie gut, typisch Apfelkuchen eben und der Mürbteig ist toll. Optisch jedoch kann ich im Nachhinein sagen, dass ich doch hätte dünnere Apfelscheiben schneiden sollen.


Wenn ihr, wie Nina empfiehlt, aus einer Apfelhälfte sechs Scheiben schneidet, sind diese so dick, dass ihr sie viel zu lange weich köcheln müsst. Resultat: Meine zuvor knallroten Äpfel haben alle Farbe verloren. Außerdem wirken die Rosen einfach so viel realistischer und die Blütenblätter filigraner, wenn ihr die Äpfel fein schneidet. Es ist Fisselarbeit und ihr benötigt ein sehr schwarfes Messer, aber es lohnt sich! Vergleicht einfach meine und Ninas Tartelettes und ihr wisst, was ich meine. Sie hat sie nämlich auch erst zu dünn geschnitten - was genau richtig war.

Edit: Nina hat mich darauf hingewiesen, dass sie ZWÖLF Scheiben aus einer Apfelhälfte geschnitten hat - habe mich wohl verlesen. So akkurat wie sie hätte ich die Scheiben mit meinen doofen, stumpen Messern aber ohnehin nie hinbekommen. :)

Freitag, 17. Mai 2013

[Rezept] Schlichter, guter Blaubeerkuchen im Kasten

Heute ist ein wirklich wunderbar warmer, sonniger Tag und man merkt, dass der Sommer in großen Schritten näher kommt. Deswegen trage ich nicht nur ein luftiges Kleidchen, sondern habe auch was schön Sommerliches gebacken: Blaubeerkuchen!


Der Kuchen basiert auf meinem Lieblings-Rührkuchenrezept, nach dem ich bereits schon diesen und diesen Kuchen gebacken habe. Dieses Rezept ist die ideale Basis für jede Form von Rührkuchen und passt exakt in eine Kastenform mit 25cm Länge. Der Kuchen ist äußerst fluffig und saftig sowie außen knusprig, wenn er frisch aus dem Ofen kommt. Ich liebe das Rezept, weil man damit unendlich viele verschiedene Kuchen zaubern kann!

Montag, 13. Mai 2013

OREO-Cupcakes mit Schoko-Nougat-Tuff und Knack-Topping

Eine Sünde, eine Sünde, eine Sünde. Nichts anderes sind diese Cupcakes. Heller Teig mit OREO-Stückchen trifft auf cremiges Schokoladen-Nougat-Frosting und ein Zartbitter-Topping, das beim Hineinbeißen verführerisch knackt. Kurz vorm Servieren aus dem Kühlschrank geholt, erinnern diese Küchlein tatsächlich etwas an Eis. Und was wirklich interessant ist: Den männlichen Verkostern schmeckten sie ganz besonders gut!


Dienstag, 7. Mai 2013

[Rezept] Turquois Ombre Layer Cake

Sicherlich habt ihr alle schon irgendwo das Rezept für den Pink Ombre Cake in der LECKER Bakery 2 gesehen, denn es ziert nicht nur das Cover der Ausgabe, sondern wurde schon viele Male von Bloggern nachgebacken. Zu recht, denn der Effekt macht beim Anschneiden wirklich was her! Ich wollte das Ganze dann aber doch etwas anders gestalten und habe mich dafür entschieden, die Teigschichten türkis einzufärben. Die blauen Blümchen habe ich aus Fondantmasse ausgestochen.


Ich möchte darauf hinweisen, dass es sich hier wirklich um ein Kuchen- und nicht um ein Tortenrezept handelt. Der Teig wird relativ fest und ist mit lockerem Biskuit kein bisschen zu vergleichen. Eine üppige Füllung ist hier also nicht möglich - und würde ohnehin den Ombre-Look unnötig unterbrechen. Des Weiteren ist das Buttercreme-Frosting so reichhaltig, dass jede weitere Zugabe von Süßem zu viel des Guten wäre. Eine dünne Schicht Marshmallow-Fluff als "Kleber" muss also genügen. Nichtsdestotrotz ist dieses Rezept wunderbar, denn man kann damit herum experimentieren wie man lustig ist. Nur Zeit müsst ihr einplanen - vier Teigschichten wollen schließlich erst mal gebacken werden. Also ran an den Speck!

Mittwoch, 1. Mai 2013

[Rezept] Deftige Muffins [oder] Das werde ich noch bereuen

Eigentlich backe ich ja viel lieber süß. Ja, eigentlich bin ich sogar der Meinung, dass man Backzutaten niemals für etwas anderes als cremig-zarte, fluffig-leichte und süß-verzaubernde Gebäcke hergeben sollte! Dass ihr hier heute also etwas Deftiges findet, hat Seltenheitswert. Aber es musste sein, denn mein Freund und ich sind heute Abend mit Freunden zum SchniPo-Essen (Schnitzel-Pommes, für die, die es nicht wissen) verabredet und da sollte es zum Mittag nur was Kleines geben. Da kam die Idee, endlich mal ein Rezept aus Cynthia Barcomis neuem Backbuch *Let's bake zu versuchen und das kam dabei heraus:


Zugegeben, die Dinger waren schon lecker. Trotzdem werde ich es bereuen, meinem Freund nun nach monatelangem "Ja, back doch mal herzhafte Muffins!" seinen Wunsch erfüllt zu haben - und ich habe es geahnt - denn nun kann er nicht genug davon bekommen. Vorhin lief er euphorisch durch die Wohnung und betete eine nicht enden wollende Liste an Variationsmöglichkeiten herunter: "Getrocknete Tomaten, Feta und Oliven! Oder Bohnen, Paprika und Mais! Oder Röstzwiebeln und Kräuter mit flüssigem Gouda-Kern! Oder ..." Ja, dieses Rezept ist eine herrliche Basis für jedwege Art von deftigen Muffins - und eine Art, Männern Glückseeligkeit in die Augen zu treiben. Ich bleib trotzdem dabei: Ich hab mein Mehl lieber im Schokokuchen! Wer aber das Kontrastprogramm liebt, findet das Rezept nach dem Klick.

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