Samstag, 29. Juni 2013

Bananen-Zimt-Muffins

Sommerliche Temperaturen sind leider Gift für frisches Obst und jemand wie ich, der jeden Morgen Haferflocken mit Banane und Sojamilch frühstückt (übrigens JEDEN Morgen, seit JAHREN) und braune, süße Bananen hasst, ist das wirklich ärgerlich. Was also tun mit doofen Bananen, die man so nicht mehr essen mag? Eine Möglichkeit wäre, sie an den Freund zu verfüttern, denn der mag die so sogar lieber. Bei einem ganzen Bund Bananen klappt das aber nicht, also muss Lösung Nummer zwei herhalten: Verbacken! (Wer hätt's gedacht?)

Ich hatte bislang noch niiie mit Bananen gebacken und mich erst dafür erwärmt, als ich das Banana Bread unserer Englisch-Dozentin probiert habe. Die Dame hat mir den Anfang meines Studiums ordentlich erschwert, aber ihr Banana Bread war ein entschädigender Abschluss des Moduls. Neulich kam mir eben dieser süße Abschluss zum Ende des dritten Semesters also wieder in Erinnerung, als ich traurig auf meine braunen Bananen gestarrt habe, und so entschloss ich mich dazu, die Dinger kurzerhand in Muffins zu packen! Das Fazit: Guuuuute Idee! Und der Zimt macht sich auch verdammt gut darin, ein Dreamteam sozusagen.


Das Rezept stammt aus dem Buch Kuchenglück von Tarek Malouf, das ich euch vor ein paar Tagen vorgestellt habe (KLICK!) und ist ein würdiger Auftakt dafür! Das einzige Manko: Aus der angegebenen Menge habe ich ganze 24 (!) Muffins gebacken. Laut Rezept reicht der Teig für zwölf Muffins - wenn man eine amerikanische Backform verwendet, ansonsten angeblich für 18 Küchlein. Grob verschätzt, aber was soll's. So hatten die Nachbarn auch was davon und für euch halbiere ich die Angaben, so dass es WIRKLICH zwölf Muffins werden.

Sonntag, 23. Juni 2013

New In: Kuchenglück

Eines meiner aktuellen Lieblings-Backbücher ist *Süße Sünden von der Hummingbird-Bakery, denn bisher hat mich kaum ein Rezept daraus enttäuscht. Kein Wunder also, dass nun *Kuchenglück auch in meinem Regal gelandet ist. Der Autor ist Tarek Malouf, seines Zeichens Inhaber der berühmten Hummingbird Bakery, die mit mehreren Filialen in London vertreten ist. Ich selbst war leider noch nie in Großbritannien, werde mir einen Besuch in einer dieser Bäckereien aber sicherlich nicht nehmen lassen, wenn ich mal nach London komme. Denn die Backbücher versprechen fein-süße Glückseeligkeit!


Montag, 17. Juni 2013

[Rezept] Der Klassiker von Oma: Fruchtig-frischer Erdbeerboden mit rotem Guss

Juni ist Erdbeerzeit! Da die Beeren im Supermarkt aber trotzdem noch recht teuer sind und selbst gepflückt ohnehin besser schmeckt, habe ich mich mit meinem Freund und unserer Kommilitonin N. ins Erdbeerfeld gestürzt. Zusammen haben wir fast fünf Kilo der süßen Früchte erbeutet (und jede Menge davon bei der "Arbeit" wegschnabuliert). Ein sehr erfolgreicher Ausflug also - Radtour inklusive, denn wir mussten eine ganze Ecke aus Magdeburg rausfahren, bis wir ein Feld fanden. Bei schönstem Sonnenschein war das natürlich kein Problem. M. wünschte sich einen klassischen Erdbeerboden wie bei Muttern und den sollte er noch am selben Tag von mir bekommen. Was mit dem Rest geschehen ist, erfahrt ihr bald. Wer mich auf Instagram verfolgt, weiß das natürlich längst.

Klassischer Erdbeerboden mit rotem Guss nach Omas Rezept | Foodblog rehlein backt

Dies ist übrigens eines der vielen wunderbaren, gut gehüteten All-time-Favorite-Rezepte meiner geliebten Omi. Ich kann mich an keinen Sommer ohne Erdbeerboden erinnern. Er wird euch sehr gefallen!

Mittwoch, 12. Juni 2013

Black Forest Cupcakes

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich mag keine Buttercreme. Dieses Gefühl, in ein Stück Torte oder einen Cupcake zu beißen und dabei zu wissen: "Das ist gerade nichts weiter als Butter und Zucker in deinem Mund", das macht mir irgendwie zu schaffen. Dabei bin ich wirklich niemand, der auf Kalorien oder so etwas achtet (was ich vielleicht mal tun sollte, aber ich tue es bisher eben nicht), aber Buttercreme ist einfach zu viel. Deswegen bin ich immer sehr traurig, dass die meisten Cupcake-Rezepte - nämlich die mit den PERFEKTEN Frostings, die sich jeder Foodblogger wünscht - immer mit Buttercreme gemacht werden. *seufz*

Ich suche also bewusst nach Rezepten mit Frischkäse-, Mascarpone- oder Sahne-Topping. Und jetzt darf bitte niemand aufschreien, denn JA diese Zutaten haben auch mehr als genug Fett intus, aaaaber sie schmecken mir einfach besser! Und man zeige mir einen Cupcake, der nicht sofort auf die Hüften wandert UND lecker ist. Hallo U-TO-PIE.

Jeeedenfalls (lange Rede, kurzer Sinn) besteht das Frosting in meinem heutigen Rezept aus Sahne und Mascarpone, ist - sofern man des Sahneschlagens mächtig ist - ein Kinderspiel und jeder Verkoster wird hingerissen sein von soviel Können. Ich empfehle zum Aufspritzen übrigens eine offene Sterntülle. Ich besitze nur eine geschlossene und nehme mir jedes Mal vor, mir endlich neue Tüllen zu kaufen. Aber jetzt zum Rezept!


Mittwoch, 5. Juni 2013

Schokoladenpudding-Muffins

Als Studentin hat man es heutzutage gar nicht mehr so leicht. Die Elterngeneration kann voller Wonne an die eigene Studienzeit zurückdenken - aber das war zu Zeiten von Diplom und Magister. Wir hingegen haben sehr viel mehr Stress und in diesem Semester geben unsere Dozenten wirklich alles, um uns das auch spüren zu lassen. Ich stolpere also seit Wochen von einer Aufgabe in die nächste, vergesse trotz Terminplaner die übernächste, komme dann nicht mehr dazu, die wiederum nachfolgende rechtzeitig zu erledigen und verzweifle zum Schluss vollends. Das alles macht mich mitunter so fertig, dass ich nicht mal mehr zum Backen komme! Ist das nich fürchterlich? Deshalb nehme ich mir zwischendurch ab und an dennoch eine kleine Auszeit, lasse die Uni Uni sein, hole Lulu aus der Abstellkammer und beginne mit meiner Backmeditation. Und da das allerbeste Mittel für eine gestresste Seele Schokolade ist (oh ja!), musste es dieses Mal auch eine Bombe sein.


Die Schokopudding-Muffins habe ich bei Sabrina von Zimtzauber und Zuckernebel entdeckt, die das Rezept wiederum selbst bei Zuckerschnute gefunden und gleich ausprobiert hat. Ich hatte noch nie von einem Teig gehört, der auf Pudding basiert und war ganz schlimm neugierig - vor allem, weil Sabrina in den höchsten Tönen von diesen Dingern schwärmte und es mich außerdem reizte, den Schokopudding mal selbst zu machen. Und nach der ersten Geschmacksprobe kann ich sagen: Die kleinen Küchlein sehen zwar aus wie normale Schokomuffins, sind aber ausgesprochen saftig und schokoladig - und außerdem gar nicht schwer zu machen. Wie ich es mag: simpel und einfach gut! Und ja, beim Schnabulieren der Muffins kann ich durchaus mal den Unistress vergessen, feine Sache also.

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