Freitag, 27. Dezember 2013

[New In] Veganpassion

Das vegane Backen verbreitet sich in der Blogger-Welt wie ein Lauffeuer. Cupcakes, Muffins, Kuchen, Torten und Cremes, so schön , dass sie doch auch genauso toll schmecken müssen wie sie aussehen - dachte ich mir. Und da immer mehr BloggerInnen bei diesem Trend mitmachen, suggerierte mir das, dass es ja auch total einfach sein muss, vegan zu backen. Ich wollte also wissen: Kann ein Gebäck genauso super sein, wenn man keine Eier, keine Milch, keine Sahne, keine Gelatine ... ja, wenn man einfach so völlig OHNE backt? Der Neun Zehn Verlag ließ mir ein Rezensionsexemplar von Stina Spiegelbergs *Veganpassion zukommen und so wagte ich mich an das Experiment!

Ihr habt es sicherlich verfolgt, meine Ergebnisse waren ... nun ja, durchwachsen. Die veganen Red Velvet Cupcakes schmeckten nach Roter Bete und ekeligem Sojamuff und das Rezept der (veganen) Petit Fours hatte einen kleinen Fehler und entsprach ansonsten auch nicht wirklich meinen Vorstellungen von diesen Küchlein. Warum ich das Backbuch in gewisser Hinsicht dennoch gut finde, lest ihr nach dem Klick.


Dienstag, 24. Dezember 2013

(Vegane) Petit Fours

Erinnert ihr euch noch an meinen ersten veganen Backversuch neulich? Das waren die Red Velvet Cupcakes mit Roter Bete aus dem Buch *Veganpassion von Stina Spielberg, das mir zum Testen vom Neun Zehn Verlag zugesendet wurde. Ich war mäßig beeindruckt und wollte dem Buch daher eine zweite Chance mit einem anderen Rezept geben. Entschieden habe ich mich für -  tatatataaaam - Petit Fours! Die Dingerchen wollte ich nämlich schon ewig mal versuchen und hatte mir eh vorgenommen, welche für Mama zu backen. Das Witzige: Ich hab noch nie welche gegessen. Trotzdem habe ich eine ganz genaue Vorstellung davon, wie sie zu schmecken haben - und leider hat mich auch dieses Rezept wieder enttäuscht. Zwar waren die Petit Fours viel einfacher herzustellen als angenommen, allerdings sind sie geschmacklich nicht sooo der Hit. Der Teig sollte meiner Meinung nach fein sein, biskuitartig. Stattdessen ist er sehr grob, mitunter sogar hart. Später dann ist mir aufgefallen, woran das gelegen haben könnte: Der in den Zutaten aufgeführte Orangensaft wird im Rezept nicht mehr erwähnt, weswegen ich ihn dann auch vergessen habe.

Zu Stinas Verteidigung muss ich aber hinzufügen, dass ich mich ansonsten auch nicht exakt an die Angaben gehalten habe. Ich könnte jetzt behaupten, das sei Absicht gewesen und ich hätte mal testen wollen, ob man das Rezept auch entveganisieren kann, aber ich habe schlicht beim Einkaufen ein paar Zutaten vergessen. (Dickes Sorry, der Stress!) Statt der veganen Butter habe ich also echte, böse Butter aus MILCH verwendet und die gemahlenen Mandeln ganz mutig durch gemahlenen Haselnusskrokant ersetzt. Hrhrm, Not macht erfinderisch und so. Wenn ihr das alles aber richtig macht (und Orangensaft hinzufügt), werden sie bestimmt viel besser! Beim Guss habe ich auch variiert, das aber nur deshalb, weil ich die Petit Fours verschicken wollte und es ein Überzug sein musste, der komplett aushärtet. Geschmacklich ist mir zum Schluss das Marzipan viel zu stark durchgekommen, aber wer gern Marzipan isst, wird mit diesem Rezept glücklich.


Freitag, 20. Dezember 2013

Schokomousse-Kirschtorte

Dieses Weihnachten ist anders als sonst, noch viel stressiger und weniger weihnachtlich. Das liegt mitunter natürlich daran, dass schon in wenigen Tagen mein Flieger nach Neuseeland geht und sich zum üblichen Geschenke-auf-den-letzten-Drücker-kaufen/basteln/backen nun auch noch die Reisevorbereitungen gesellen. Und dann wären da noch die wirklich unmöglichen Temperaturen. Ich habe meine Reise bewusst auf die Wintermonate gelegt, weil es dann am anderen Ende der Welt Sommer ist. Nun gibt es gar keinen eisigen Winter, dem ich entfliehen müsste. Dabei hätte ich mir mal endlich wieder weiße Weihnachten gewünscht und ohne Kälte und Schnee kommen bei mir eh nur sehr schwer besinnliche Gefühle auf.

Trotzdem habe ich es mir nicht nehmen lassen und zwischendurch ein bisschen was Weihnachtliches im Ofen gezaubert. Die Plätzchen, die ich gebacken habe, kennt ihr schon. Ich liebe sie heiß und innig und mache sie deshalb jedes Jahr aufs Neue: Die Schneeflöckchen und Kokosmaktronen. Neu war dieses Mal aber eine Torte zum Adventskaffee: Kirschtorte mit üppigen Schokomousse-Tuffs on top. Damit die nicht ganz soooo üppig werden, habe ich einen Teil der Sahne durch QimiQ ersetzt. QimiQ ist eine österreichische Sahne-Basis mit Gelatine, die nur 15 % Fett enthält und mittlerweile in immer mehr deutschen Supermärkten und online erhältlich ist. Ich habe das erste Mal damit gearbeitet und bin mir noch nicht so ganz sicher, ob ich es wiederhole. Habt ihr Erfahrung damit?

Freitag, 13. Dezember 2013

[Rezept] Leckerste Pizza leicht und schnell selbst gemacht

Ui, zur Abwechslung gibt es mal ein deftiges Rezept auf meinem Blögchen! Kommt ja nicht allzu oft vor. Aber diesen wunderbaren Pizzateig, den mein Freund und ich neulich entdeckt und schon in vielen Varianten gebacken haben, darf ich euch einfach nicht vorenthalten.


Sonntag, 8. Dezember 2013

Bambi zu Gast bei Miss Blueberrymuffin - Cremige Schokoladen-Trüffelpralinen

Wie ihr wisst, bin ich Schokoholikerin. Scheinbar weiß das auch Miss Blueberrymuffin, denn für die Teilnahme an ihrer Gastbeitrag-Reihe Blueberry Pictures präsentiert hat sie mir den Film Chocolat zugeteilt. Ich mag den Film! Er ist sanft, betörend, macht Lust auf Schokolade - und Johnny Depp spielt mit. Und da die Hauptperson Vianne darin eine kleine Chocolaterie betreibt, lag es nah, für Miss Blueberrymuffins Reihe Pralinen zu machen. Ich habe mich für klassische Schokoladen-Trüffel entschieden. Sie sind wunderbar cremig und auch erstaunlich leicht herzustellen. Zudem habe ich mir eine zweite Variante einfallen lassen, wie man sie noch leckerer machen kann. Um mehr zu erfahren, müsst ihr auf Miss Blueberrymuffins Blog vorbeischauen. Bitte hier entlang: *KLICK*


Montag, 2. Dezember 2013

Quark-Mohnstollen à la Omi

So, da isser nun, der erste obligatorische Weihnachtspost! Und wie sollte die Adventszeit anders beginnen, wenn nicht mit dem Stollenbacken? Ein großer Fan dieses Gebäcks bin ich ja ehrlich gesagt nicht - ich hasse Orangeat, Zitronat und auch Rosinen. Und weil es einigen in meiner Familie so geht, backt meine gute Omi seit Jahren diesen wundervollen Quark-Mohnstollen, der ganz fein schmeckt und alle dolle glücklich macht:


Dieser Stollen ist was für den extra großen Stollenhunger, für Mohnliebhaber und Noch-ein-Stück-Möchter, denn er ist riiiiesig! (Oma backt nie in handelsüblichen Größen, denn wer weiß, es könnte ja noch ne halbe Armee zu Besuch kommen.) Aber da sich Stollen lange hält, macht das gar nichts. Und falls ihr doch keine Lust habt, den gesamten Advent hindurch Mohnstollen zu mapfen, macht es doch einfach wie ich und verschenkt ganz viele Stücke an liebe Menschen!