Sonntag, 28. Dezember 2014

[Rezept] Banana Bread mit Walnüssen und Zimt

Na, hattet ihr schöne Feiertage? Auch wenn Weihnachten nun für dieses Jahr hinter uns liegt, komme ich noch mal mit einem leicht weihnachtlichen Rezept um die Ecke, das ich aus der Not heraus gebacken habe. Der große Bund Bananen fand bei uns aufgrund der sowieso schon reichlichen Verpflegung mit Plätzchen und Co keinen guten Absatz, darum hieß es plötzlich, einige davon effizient zu verbrauchen. Wir sind alle keine Fans von braunen Bananen, darum lag die Option des Banana Bread natürlich nah. Dem habe ich mit Zimt und Walnüssen noch ein klein wenig Weihnachten eingehaucht - doch der Kuchen passt auch an allen anderen Tagen des Jahres. Denn Zimt geht ja immer, nicht wahr?


Mittwoch, 24. Dezember 2014

[Rezept] Saftiger Apfel-Zimt-Kuchen

Fröhliche Weihnachten ihr Lieben! Die Adventszeit neigt sich nun dem Ende und heute brechen die drei genussvollsten Tage des Jahres an. Vom 24. bis zum 26. Dezember zählen ganz offiziell keine Kalorien, existieren keine Diäten und das kulinarische Glück steht im Mittelpunkt. (Oder worum geht es noch mal an Weihnachten?) Bei uns gibt es zu diesem Anlass noch mal einen super saftigen und leckeren Apfel-Zimt-Kuchen, der jedem Gaumen schmeichelt und obendrei ganz fix gemacht ist. Wer mag, kann auch anderes Obst wie Kirschen oder Birnen in den Teig geben. Ganz gleich, was ihr im Haus habt, dieser Kuchen mundet garantiert der ganzen buckligen Verwandtschaft. Passt nur auf, dass ihr auch noch ein Stück abbekommt.


Sonntag, 21. Dezember 2014

[Rezept + Wanderbuch] Eclairs mit Kardamom-Vanille- und Schoko-Orangen-Puddingfüllung

Vergangenen Mittwoch war ich gerade auf dem Sprung in die Stadt, da klingelte der Postbote und brachte ein geheimnisvolles Paket. Ich hatte nichts bestellt und war ganz gespannt, was mich darin erwarten würde. Als ich es ausgepackt hatte, kam die Erinnerung, denn es handelte sich um das Backbuch Backen - Meine Backrezepte für jeden Tag* von Cathérine Jamin, das Susi von Love In All Cakes auf Wanderschaft geschickt hat. Susi hatte vor einigen Wochen an meiner Wanderbuch-Aktion teilgenommen und fand die Idee so gut, dass sie auch ein Buch auf Reisen schicken wollte. Ich habe sie dazu ermuntert und so hat ihr Exemplar mittlerweile auch schon einige Bloggerinnen besucht. (Es sind übrigens noch ein paar Plätze frei, wer also noch mitmachen mag, gelangt hier zum Post mit allen Infos: KLICK!) Nun war ich an der Reihe und habe mich für ein eher unweihnachtliches Rezept entschieden, denn die sind im Buch Mangelware. Darum habe ich den Eclairs einfach eine Prise Weihnachten eingehaucht ...


Sonntag, 14. Dezember 2014

[Weihnachtsbäckerei] Omas Vanillekipferl

Ein Weihnachten ohne selbstgebackene Plätzchen ist für mich unvorstellbar, besonders auf die meiner Oma mag und will ich nicht verzichten. Sie backt alle Jahre wieder die immer selben Sorten - weil sie ganz einfach Dauerbrenner sind! Einige Geheimrezepte habe ich euch schon verraten, zB die Dreierlei Makronen aus Kokos, Haselnuss und Mandeln, die Spitzbuben und meine All-time-Favorites, die Vanille-Schneeflöckchen. (Letztere sind ausnahmsweise von mir und nicht von Omi, aber was soll's.) Und dieses Jahr folgt das nächste Highlight und gleichzeitig ein Klassiker: Vanillekipferl! Klar, kennt man. Aber jede Familie hat ihr eigenes, tolles Rezepte dafür und das meiner Oma liebe ich sehr sehr sehr! Ich wünsche euch einen schönen, gemütlichen 3. Advent!


Sonntag, 7. Dezember 2014

[Mit ohne] Herbe Schokoladen-Donuts - fructosearm, laktosefrei und trotzdem soooo gut!

Letztes Wochenende hatte ich Besuch von einer lieben Freundin und natürlich wollte ich was Feines für sie backen - wie ich das immer tue, wenn sich Gäste ankündigen. Das Problem diesmal war allerdings, dass Anni ziemlich viele Zutaten nicht verträgt. Sie ist laktose- und fructoseintolerant, was die Möglichkeiten dolle einschränkt. Aber was für eine Freundin wäre ich, wenn ich mich von dieser Herausforderung abschrecken ließe. Also habe ich mich ein wenig schlau gemacht, Blogger-Kollegen befragt und ein super Rezept von Sonja empfohlen bekommen - für oberleckere Schokodonuts!


Da Anni noch empfindlicher ist als Sonja, musste ich das Rezept noch ein klein wenig abändern und zur Vorsicht haben Anni und ich auch zusammen gebacken. Vom Ergebnis waren wir dann beide mehr als begeistert: Die Donuts haben eine wahnsinnig tolle Konsistenz und sind sehr saftig. Anfangs war ich etwas verblüfft, dass sie trotz des Traubenzuckers fast gar nicht süß sind, doch das Herbe fand ich dann extrem ansprechend! Und Anni konnte es gar nicht glauben, dass sie wirklich so einen ganzen Donut aufessen darf. Also alle happy. :)

Anni hat heute übrigens auch was Feines "mit ohne" Fructose und Laktose gebacken, schaut doch mal rein: *KLICK* Und jetzt geht's zum Rezept für die oberyummy Schoko-Donuts:

Sonntag, 30. November 2014

[Rezept] Selbstoptimierte Schokolade mit Knusperreis, Keksen und TUC

In letzter Zeit bin ich ganz eingenommen von der Idee, selbst Schokolade herzustellen. Aber ich habe im Moment viel um die Ohren und darum erst mal beim kleinen 1x1 der Schokoladenproduktion begonnen: Schmelzen und in neue Formen gießen. Ich weiß, mega billig, aber es macht Spaß! Außerdem geht es einfach, schnell und es gibt eine fantastilliarden Möglichkeiten, die Schokoladen zu veredeln. Alles was ihr dafür braucht, sind Schokis sowie Zutaten euer Wahl und, falls vorhanden, *Silikonformen für Schokoladentafeln. Wer keine Form zur Hand hat, kann auch Bruchschokolade herstellen, dazu weiter unten mehr.

Wichtig ist die Auswahl der Schokolade. Bei Zartbitter könnt ihr getrost die günstigen Tafeln nehmen, doch bei weißer Schoki empfehle ich dann doch den Griff zu den edlen Sorten. Ich habe Lindt Lindor genommen, denn mit der zartschmelzenden Füllung ergab es eine ebenso cremige Schokolade. Da die Lindorfüllungen Kokosfett enthalten und dies einen sehr geringen Schmelzpunkt hat, müsst ihr die Schokolade dann allerdings im Kühlschrank aufbewahren. Aber da hält sie sich ohnehin am besten und gekühlt schmeckt sie sehr gut.


Sonntag, 23. November 2014

Leicht angeweihnachtete Mini-Gugel mit gerösteten Pekannüssen

Wann beginnt bei euch die Weihnachtszeit? Wenn die ersten Lebkuchen im Supermarktregal stehen? Mit der Eröffnung des Weihnachtsmarkts? Oder wenn das erste Mal "Last Christmas" im Radio läuft? Ich für meinen Teil folge da schon seit Jahren einer simplen Regel: Die Weihnachtszeit beginnt am 1. Advent und auch erst dann fange ich damit an, Plätzchen zu backen. Dieses Jahr habe ich mich nicht ganz an meine eigene Regel gehalten ... wobei, doch, eigentlich schon. Denn streng genommen habe ich ja keine Plätzchen gebacken, sondern Mini-Gugel. Dass die Spekulatiuslikör und geröstete Pekannüsse enthalten, macht noch lange kein Weihnachtsgebäck daraus. Nicht wahr? Sie sind, wenn überhaupt, nur leicht angeweihnachtet.

Mini-Gugelhupfe mit gerösteten Pekannüssen und Schokolade | Foodblog rehlein backt

Den Spekulatiuslikör könnte man durch jeden x-beliebigen Likör ersetzen und geröstete Nüsse nach Gusto verwenden. Gebrannte Mandeln würden sich auch wunderbar in diesen Gugeln machen, die gibt es sogar ganzjährig in den Feinkostabteilungen (zB bei Galeria Kaufhof), somit sind sie an sich auch nicht mehr weihnachtlich.  Wenn ihr euch aber gebrannte Nüsse auf dem WEIHNACHTSMARKT kauft, DANN sind die Gugel ganz klar Weihnachtsgebäck. Ihr seht, es ist ein schmaler Grad zwischen vorweihnachtlichem Übereifer und normalem Backen. Aber ich kann mir nichts vorwerfen lassen, meine Zutaten kamen mit der Post. Regel eingehalten. *chrchrm*

Donnerstag, 20. November 2014

[Rezept] Hefedonuts mit Ahornsirup-Glasur und kandiertem Bacon [oder:] Wie man einen Mann für immer an sich bindet

Wenn mich mein Praktikum in der LECKER-Redaktion eines gelehrt hat, dann ist es Neues auszuprobieren: Zutaten, mit denen ich noch nie gearbeitet habe oder Kombinationen, die eigentlich unvorstellbar sind. Was mir alles entgangen ist, merke ich jetzt erst. Doch was mich wirklich darauf gebracht hat, genau diese Donuts hier mit der aberwitzigen Symbiose aus Zucker und Fleisch zu machen, war ein Beitrag bei Galileo. Jumbo in der Geburtsstadt von Matt Groening, dem Erfinder der Simpsons. Dort hat er einen ziemlich bekannten Donutladen besucht und Bacon Maple Donuts probiert - und sagte, das sei das Beste, was er je gegessen habe. Und jeder der ab und zu Galileo schaut und Jumbo kennt, wird wissen, wie gewichtig eine solche Aussage vom ihm ist! Meine Neugierde war also geweckt - und die meines Freunds auch, als ich ihm mein Vorhaben mitteilte. (Männer und Bacon...) Ich kaufte mir also einen Donut-Ausstecher und letztes Wochenende wurde der Sonntag zum absoluten Donuttag. Cholesterin, Fett und Zucker zählten nicht, es ging um den Genuss!

Das Ergebnis war eine wahre GeschmacksEXPLOSION! Der Teig ist so perfekt, dass ich vor Freude fast Luftsprünge gemacht habe und auf eine verrückte Weise harmoniert die zuckrige Glasur mit dem Bacon so gut, dass ich mich frage, weshalb es solche Donuts bei uns nirgends zu kaufen gibt. Das i-Tüpfelchen ist aber meiner Meinung nach der Pfeffer in der Marinade. Mein Freund war übrigens so hingerissen, dass er sagte: "Und genau DAS ist der Grund, warum ich dich auf jeden Fall mal heiraten MUSS." Ein mit Fleisch belegter Gebäckkringel kann euch also einen Ehering an den Finger zaubern - na wenn das keine Magie ist, weiß ich auch nicht!

Hefedonuts mit Ahornsirup-Glasur und kandiertem Bacon | Foodblog rehlein backt

Mittwoch, 19. November 2014

Hallo, rehlein backt!

Ein knapper Monat ist vergangen, seit ich erfahren habe, dass ich meinen alten Blogtitel "bambi backt" nicht mehr verwenden darf. (Ihr wisst nicht, wovon ich spreche? Dann schaut mal hier: *KLICK*) Obwohl ich mit dieser Aussage von Disney gerechnet hatte, war ich dann doch ziemlich traurig, denn ich mochte den Namen sehr und er war einfach "ich". Aber es half ja nichts, ein neuer Name musste her!

Ich habe viele schöne und kreative Vorschläge von euch und meinen Freunden bekommen und zusammen mit meinen Ideen auf einer laaaange Liste gesammelt. Und nachdem ich mein Praktikum in Hamburg beendet hatte, war auch endlich genügend Zeit, um die Aktion "neues Blog" anzugehen. Mit meinem Freund bin ich jeden Namen auf der Liste durchgegangen, wir haben aus Schlagworten neue gebildet, über englische und deutsche Namen nachgedacht - doch zum Schluss wurde es doch der Name, der mir (und einigen von euch) als erstes eingefallen war und der einfach auch am besten zu mir und meinem Blog passt: rehlein backt.

Ich bin mit dieser Wahl sehr glücklich und habe die Gelegenheit auch gleich dazu genutzt, um mir endlich, endlich, endlich eine eigene URL zuzulegen. Ist es euch schon aufgefallen? Das ".blogspot" ist weg, so schön! Fühlt man sich gleich viel individueller und authentischer. Und mein Design habe ich ebenfalls ein wenig umgeworfen. Es ist nun genau so, wie ich es mir ganz zu Beginn, vor 2,5 Jahren, gewünscht hatte und gefällt mir wieder richtig gut! Hach.

Freitag, 10. Oktober 2014

[In eigener Sache] Tschüss, bambi backt!

Nein, keine Sorge, ich werde nicht mit dem Bloggen aufhören. Aber seit dem heutigen Tag - ausgerechnet dem Tag, an dem die LECKER Christmas erschienen ist, in der mein Blog erwähnt wird - ist es traurige Gewissheit: Ich darf das "bambi" im Namen nicht weiter nutzen. Mein liebster Zeichentrickfilm-Konzern untersagt es leider. Nun hatte ich ohnehin für November geplant, mein Blog auf eine eigene URL umziehen zu lassen, doch die Namensänderung tut weh. Zumal ich bisher noch keinen akzeptablen Ersatz gefunden habe und mir diesen Monat auch erst mal die Zeit fehlt, um den Umzug in Angriff zu nehmen.

Zum aktuellen Zeitpunkt weiß ich außerdem noch nicht, wie lange ich dieses Blog aktiv lassen darf. Es kann sein, dass ich "bambi backt" in einer Hauruck-Aktion von jetzt auf gleich deaktivieren muss. Ich möchte euch daher bitten, falls noch nicht geschehen, einen meiner Social Media-Kanäle (links in der Sidebar) zu liken, wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt. Dort werde ich auch die neue Internetadresse verbreiten, sobald es soweit ist.

Ich hoffe, ihr bleibt mir trotz des Umbruchs treu und wenn nicht, danke ich euch für all die lieben Worte in den letzten 2,5 Jahren! Und falls euch superdupertolle Namen für mein "neues" Blog einfallen, dann nur her damit.

Eure ein bisschen viel traurige Rebecca

Sonntag, 14. September 2014

[Rehlein unterwegs] Hachez Chocoversum in Hamburg

Wer mein Blog schon eine Weile verfolgt, der weiß: Ich liebe Schokolade. Und wenn ich von Liebe spreche, dann meine ich wirklich tiefe, ehrliche und lebensnotwendige Liebe. Schokolade ist für mich DAS Seelenfutter schlechthin und mehr als eine bloße Süßigkeit. Wenn ich eine wirklich gute Schokolade da habe, zelebriere ich diesen Genuss - am liebsten in der Badewanne oder bei einem schönen Film mit viel Kitsch plus Kuscheldecke und Tee. (Mein Lieblingsfilm ist übrigens Liebe braucht keine Ferien mit Jude Law, Cameron Diaz, Kate Winslet und Jack Black. Falls ihr den noch nicht kennt, bitte schaut ihn euch an!) Bei all der Liebe für das "schwarze Gold" der Mayas verwundert es natürlich nicht, dass ich während meiner Zeit hier in Hamburg auch einmal ins Chocoversum von Hachez gehen musste. Wie es der Zufall so will, befindet sich dies sogar im selben Gebäude wie die LECKER-Redaktion, sodass ich tagtäglich daran vorbeilaufe. Ihr seht, es war einfach Schicksal.


Was ist das Chocoversum? Knappe Anwort: Ein Schokoladenmuseum. Mit dabei ist außerdem ein kleiner Shop, in dem es neben dem Sortiment von Hachez noch viele weitere Produkte anderer Hersteller sowie ein paar Hamburg-Souvenirs zu kaufen gibt. Ich muss ja gestehen, dass ich nie großer Fan der Marke Hachez war - ich gehöre seit jeher zur Fraktion Lindt. Seit meinem Besuch im Chocoversum allerdings, steht Hachez nun ebenfalls ganz oben auf der Liste der Genuss-Schokis. Warum genau, erfahrt ihr nach dem Klick.

Sonntag, 7. September 2014

[Rezept] Kokos-Zitronen-Waffeln

Sonntags gibt es bei mir und meinem Freund immer ein ganz besonderes und leckeres Frühstück, für das wir uns auch richtig viel Zeit lassen. Ganz oft sind das richtig gute Brötchen vom Bäcker, selbstgebackenes Brot oder Süßkram, den natürlich ICH backen darf. (Aber glaubt mir, irgendwann überrede ich M. auch noch mal dazu, den Schneebesen zu schwingen - und ich bin schon jetzt sehr gespannt darauf, wie er sich anstellen wird!) Diese Waffeln hier gab es vergangenen Sonntag, als ich mal wieder für ein Wochenende zu Hause bei Freund und Hund in Magdeburg war. Es war eine spontane Eingebung und zum Glück hatten wir noch Kokosmilch da. (Haben wir eigentlich immer, weil eines der Rezepte, die ich immer und immer wieder kochen darf, Curry ist.) Der Teig kommt ganz ohne zusätzliches Fett durch Butter, Margarine oder Öl aus, denn das wird durch die Kokosmilch ersetzt. Diese macht die Waffeln außen schön knusprig und innen saftig.


An dieser Stelle möchte ich mich auch dafür entschuldigen, dass es auf meinem Blog schon so lange so still ist. Wie ihr wisst, wohne ich gerade für ein Praktikum, das ich fürs Studium brauche, in Hamburg. Im Wohnheim habe ich bisher nicht gebacken, denn hier gibt es keine einzige Backform. Und da ich bei LECKER mehrmals in der Woche Rezepte testen darf, fehlt mir abends nach der Arbeit einfach die Muse, um noch mal für mich etwas zu machen. Ich habe mir aber schon das eine oder andere Projekt überlegt, damit ihr die nächsten zwei Monate nicht ganz auf dem Trockenen sitzt. Ob alles klappt und ich auch die Zeit dafür finden werde, kann ich noch nicht sagen. Bislang sind es nur Ideen, aber ich bemühe mich weiterhin um frisches Blog-Futter!

Für dieses Rezept könnt ihr ein Waffeleisen eurer Wahl nehmen. Ich habe endlich das Belgische Eisen ausgetestet, das meine Schwester mir geschenkt hat und bin BEGEISTERT! Man braucht nur zu Beginn ein ganz klein bisschen Öl für die Platten, danach nichts mehr. Die Beschichtung ist wahnsinnig gut und die Waffeln lassen sich ganz einfach mit einer Gabel aus dem Eisen heben. Falls ihr also auf der Suche nach einem neuen Waffeleisen seid, denkt über dieses hier nach. Die Waffeln sind quadratisch und haben toll tiefe Mulden, für richtig viel "Füllung" beim Bestreichen. Natürlich könnt ihr auch runde Waffeln backen, wie ich es getan habe. Gebt dafür einfach etwas weniger Teig auf die Mitte der Platten. Mit rund 50 Euro ist es zwar etwas teuer (wie ich finde), aber der Preis lohnt sich - und es ist bei Amazon gerade reduziert (meine Schwester wird sich ärgern, hihi)!

Mittwoch, 13. August 2014

[Potpourri] Bambi war im Fernsehen

Vor einer ganzen Weile schon war ein Kamerateam vom MDR bei mir zu Hause, hat mich beim Backen gefilmt, an der Hochschule und den gesamten Werdegang eines Blogposts für Bambi backt verfolgt. Endlich wurde der Beitrag ausgestrahlt und wer ihn verpasst hat und trotzdem gern wissen möchte, wie meine Küche ausschaut und wie sich das Mädchen, das hier schreibt, im "echten" Leben so gibt, der klicke einfach mal eben auf den Screenshot:

(EDIT: Leider ist der Beitrag mittlerweile aus der Mediathek gelöscht worden.)

(Screenshot: MDR)
Screenshot: MDR

PS: Das Rezept der leckeren Oreo-Cupcakes aus dem Beitrag findet ihr hier: *KLICK*

Donnerstag, 24. Juli 2014

[Rezension] Die Backfee Zuckersüß

Wie ihr wisst, werde ich von pastellfarbenen Backbüchern wie magisch angezogen und dieses hier qillt gerade zu über davon! Mint, Rosa, Creme, Babyblau - die knalligste Farbe im Buch ist Kirschrot. *Die Backfee Zuckersüß ist das erste auf Deutsch erschienene Backbuch von Manuela Kjeilen, einer bekannten Foodbloggerin aus Norwegen. Bevor ich das Buch in Händen hielt, hatte ich noch nie von ihr gehört, was mich verwundert, denn ihre Bilder und auch die Rezepte sind ein Traum! Warum ich aber denke, dass das Buch trotzdem ein bisschen over the top ist und es noch einige andere Abzüge in der B-Note von mir bekommt, erfahrt ihr nach dem Klick.


Mittwoch, 16. Juli 2014

[Rezept] Vanilla-Cupcakes mit Toffeesahne

Zurzeit ist viel los in meinem Leben. Das sechste Semester meines Studiums neigt sich dem Ende, bald ziehe ich für drei Monate nach Hamburg, wo ich ein Praktikum in der LECKER-Redaktion absolvieren darf - HURREI! - und im Anschluss wartet meine Bachelorarbeit darauf, dass ich sie zeitig schreibe und abgebe. (Jemand ne Idee für ein Thema, anyone? :D) Und wie so häufig sind Zeiten des Umbruchs auch Zeiten des Abschieds. Meine liebe, liebe Freundin N., die drei wunderbare Jahre meine Nachbarin und liebste Kommilitonin war, ist zurück in die Heimat gezogen. Für meine Backleidenschaft empfand sie eine Art Hassliebe: Sie freute sich über jeden Bissen, warf mir aber im selben Atemzug vor, dass ich sie fett füttere. Tjaaaa, wo Licht ist, ist auch Schatten. Wir beschlossen irgendwann, gemeinsam dick zu werden, und entwarfen das Motto: Ein schwabbeliges Leben kann soooo schön sein! Mit vier o's. Getreu dessen gab es beim letzten netten Beisammensein ein paar Süßigkeiten von mir. Auf Wunsch die Zimtrollen-Cupcakes (nach diesem Rezept), die N. heiß und innig liebt, und zusätzlich diese schmackofetzigen Vanilla-Cupcakes mit Toffeesahne:


Sonntag, 6. Juli 2014

[Rezension] Torten von Linda Lomelino

Welche Zutaten braucht ein gutes Backbuch? Ein ansprechendes, hochwertiges Cover, um die erste Neugierde zu wecken, hübsche Fotos und ein stimmiges Layout, um Lust auf mehr zu machen und letztendlich interessante Rezepte, die sich nicht nur gut anhören, sondern obendrein gelingen UND schmecken! Dies alles ist im Backbuch *Torten von Linda Lomelino vorhanden, soviel sei schon mal verraten. Mehr Details und ein paar kleine Einblicke in das Buch gibt es nach dem Klick.


Samstag, 28. Juni 2014

Pfirsich-Kokos-Tarte

Ich hab es ja schon oft erwähnt, aber ich tue es trotzdem noch mal: Ich LIEBE klassische und einfache Kuchen! Dieser ganze moderne Kram hat zwar was - die Farben, die üppigen Cremes, die fantasiereichen Ideen - aber wenn ich die Wahl habe, backe ich dann doch meistens lieber das, was ich von früher kenne. Schlichte Rührkuchen aus der Kastenform mit dickem Schokoguss, Käsekuchen mit viel Magerquark und noch mehr Mürbteigrand, Bisquittorten mit Sahne - ich ziehe Sahne immer, immer, Buttercreme vor! Immer. - Streuselkuchen mit Obst und so weiter. Auf letzteres hatte ich neulich richtig Lust und da ich sowieso der Meinung war, dass meine Tarteform schon ganz traurig sein muss, kam sie mal wieder zum Einsatz. Dieses Rezept funktioniert mit jedem Obst, das euch gefällt und geht auch ganz wunderbar fix. Man braucht nicht mal den Mixer anschmeißen, ich habe sowohl den Teig als auch die Streusel mit dem Schneebesen oder der Hand vermengt. Streusel werden sowieso am besten, wenn man sie mit den Fingern bröselt! Also bitte, so bröselt doch und lasset es euch munden!


Dienstag, 17. Juni 2014

Sommerfrisches Kardamom-Blaubeer-Törtchen

Jaja, ich weiß. Röckchenzeit und ich komm mit einem Törtchen-Rezept um die Ecke. Aber jetzt bloß nicht entnervt wegklicken, abwarten, LESEN. Denn dieses Törtchen ist die Erfüllung all eurer Träume! Und was dieses höchst schmackhafte Teil sommertauglich macht, sind folgende Fakten:

Erstens: Der Teig kommt ganz ohne Fett aus - ist nämlich ein toller Biskiut und die enthalten nie Fett. Trotzdem ist er locker-saftig und ihr werdet ihn lieben!

Zweitens: Die Creme besteht zum Großteil aus Magerquark und Joghurt (1,5% Fettanteil). Ja echt. Und sie schmeckt trotzdem!

Drittens: Blaubeeren und Kardamom sind eine ultra-gute Mischung! Auch wenn sich das mit dem Kardamom erst mal komisch anhört, es passt. Glaubt mir.

Und wenn euch das alles nicht überzeugt hat, dann wird es hoffentlich dieses Bild schaffen:


Das Rezept habe ich aus Linda Lomelinos wunderbarem Buch *Torten, musste es aber wegen einem Türtkischer-Joghurt-Ärgernis komplett ummodellieren. Zudem habe ich die Zuckermenge im Teig reduziert. Das Törtchen schmeckt so wirklich schön frisch und nicht zu süß, aber bitte überzeugt euch selbst!

Sonntag, 8. Juni 2014

Vanillepuddingschnecken a.k.a. "Plundordeilschen"

Genießt ihr auch das schöne, warme Wetter? Ich höre oft, dass manche Menschen im Sommer nicht gern üppig essen und schon gar keinen Kuchen oder dergleichen. Höchstens Eis, Eis geht ja immer und rutscht dazwischen. Ich bin da ja völlig schmerzfrei, bei Süßem ist mir die Temperatur piepegal! Cupcakes, Torte, Schoko-Eclairs, her damit! Und meiner Bikinifigur winke ich nur noch schmatzend hinterher. Trotzdem muss man sich ja anpassen, also gab es dieses Mal etwas auf den Wunsch meines Freundes hin, der großer Fan von "Plundordeilschen", zu Deutsch: Plunderteilchen, ist. Vanillepuddingschnecken - ohne Rosinen, denn im Grunde mag kein Mensch Rosinen. Die Teilchen sind ganz ohne Schischi, nicht zu süß und gehen darum auch bei 28 Grad im Schatten. Ich durfte feststellen, dass fehlende Rosinen die Optik etwas beeinträchtigen. Meine Schneckchen wirken ein bisschen nackig, aber sie schmecken besser!


Donnerstag, 29. Mai 2014

Oreo-Cupcakes mit bestem Creamcheese-Frosting

Die vergangene Woche war ein kleines bisschen aufregend: Ich hatte ein Kamerteam zu Gast, das mir beim Backen dieser leckeren Oreo-Cupcakes über die Schulter geschaut gefilmt hat. Das Ergebnis ist ein Dreiminüter für das MDR-Magazin Sachsen-Anhalt heute und ich habe mich sehr geehrt gefühlt, als der Sender gefragt hat, ob ich Lust auf eine kleine Vorstellung hätte. Das Format ist zwar nur regional bekannt, aber allein die Tatsache, dass man auf mein Blog aufmerksam geworden ist, finde ich wahnsinnig toll. Und der Dreh hat großen Spaß gemacht! UPDATE: Die Sendung wurde am 12. August ausgestrahlt. Zur Mediathek geht es hier entlang: *KLICK*

Aber jetzt geht es los mit dem, das ihr eigentlich alle wollt: Den Oreo-Cupcakes! Die habe ich nun schon zum zweiten Mal gebacken und das Rezept ist bereits in meinem heiligen Backbüchlein gelandet - und das will was heißen. Da ich kein Freund mächtiger Buttercremes bin, sprach mich das Frosting der Cupcakes sofort an, denn es besteht zum größten Teil aus Frischkäse. Es ist fluffy, himmlisch cremig und nicht zu süß. Der sehr dunkle Teig bildet einen herrlichen Kontrast. Einfach nomnom und sehr zu empfehlen!


Mittwoch, 14. Mai 2014

Sugar-Cookies mit Royal Icing-Dekoration

Furchtbar diese Anglizismen! Sie sind überall, aber da kann Backblogger gar nichts tun, denn wenn man amerikanische oder britische Rezepte adaptiert, gibt es eben keine zufriedenstellenden Übersetzungen ins Deutsche. (Dafür benutzen die Anglo-Amerikaner auch ein deutsches Wort: Streusel.) Für alle, die das trotzdem nervig finden, gibt es hier noch mal einen deutschen Titel plus Erklärung:

Zuckerkekse mit Eiweißspritzglasur.

Klingt eindeutig sehr viel weniger toll, nicht? Im Grunde haben wir es hier mit ganz gewöhnlichen (aber leckeren!) Keksen zu tun. Das Highlight ist die Deko mit bunt eingefärbtem Royal Icing, einer Masse aus frischem Eiweiß und viiiiel Puderzucker. Es lässt sich, im Gegensatz zu normalem Guss aus Puderzucker und Zitronensaft, ganz wunderbar für filigrane Muster nutzen, da es eine festere Konsistenz aufweist. Ich habe mich lange Zeit nicht an diese Verzierung herangetraut, da ich Bedenken wegen dem rohen Ei hatte - aber keine Sorge, durch den hohen Zuckeranteil KANN das Icing gar nicht verderben. (Und diverse Keime haben auch keine Chance, da das Icing komplett aushärtet und ihnen so der Nährboden fehlt.) Also ran an die Cookies und seid schön kreativ! Ich bin sicher, ihr kriegt das schöner hin als ich. ;)


Sonntag, 4. Mai 2014

Schoko-Lover-Cupcakes mit Butterstreusel und salzigem Sahnekaramell

Liest sich dieser Rezepttitel nicht geil?! Allein von der Wortkombination vergehe ich vor Schmacht. Schokolade an sich ist schön und gut, Streusel drauf (übrigens nach Omas altbewährtem Rezept!) ein feines Extra, aber als Topping noch Karamellsoße - wow! Und die Komponenten ergänzen sich wirklich prima: Der Teig ist schokoladig-herb, die Streusel locken mit buttriger Süße und das salzige Sahnekaramell gibt dem Ganzen die besondere Note inklusive Aha-Effekt. Das Rezept stammt aus dem aktuellen, ersten Mutti-Magazin (ihr findet es darin auf Seite 124), allerdings habe ich es an manchen Ecken etwas abgewandelt und unter anderem das verwendete Popcorn kurzerhand durch Butterstreusel ersetzt. Ihr werdet diese Cupcakes lieben!


Mittwoch, 23. April 2014

Bunte M&M-Cookies

Vor ein paar Wochen ist bei uns das neue Semester gestartet und ich weiß nicht wie es euch geht, aber bei mir verwandelt sich die angestaute Motivation immer sehr schnell in Backwahn, sobald es ans Lernen für die ersten Klausuren geht. Letzte Woche stand Medienrecht an, was genauso schwierig ist, wie es sich anhört und wofür man an sich mehrere Semester Jura-Studium bräuchte - und keine vier Tage Blockseminar. Entnervt und ausgepowert habe ich mich also erst mal in die Küche gestellt und was für die Seele getan: Gebacken. Backen ist für mich Entspannung pur. Wenn ich die Zutaten abwiege, Mehlstaub um mich herum wirbelt und die Abwärme des Ofens die Küche langsam mollig warm zaubert, stelle ich alle Gedanken an Unschönes ab und widme mich einzig und allein dem Moment. Natürlich spielt auch eine große Portion Vorfreude auf das fertige Gebäck eine Rolle, denn Essen und Naschen ist für mich ebenso Futter für den Geist wie für den Körper. Klingt etwas wie Meditation, nicht?


Fürs Lernen sollte es etwas sein, das man bequem nebenbei knuspern kann und das nicht zu üppig ist. Da kam mir das Cookie-Rezept von Miss Blueberrymuffin gerade recht. Ich mag verspielte Ideen und ihre Cookies sind zwar schlicht, bestechen aber durch die bunten M&Ms – und schmecken köstlichst! (Ein bisschen erinnert mich mein Ergebnis an die Verwandlungstabs aus Doremi, falls jemand den Anime noch kennt?) Zuvor wusste ich gar nicht, dass es die M&Ms auch mit Crispyfüllung anstelle der Erdnüsse gibt. Für die Cookies ist es egal, welche Sorte ihr nehmt, lecker werden sie so oder so! Nur von Smarties rate ich ab, die verlieren wohl beim Backen ihre Farbe.

Freitag, 18. April 2014

Geniale Donauwelle für den Ostertisch

Ostern war bei uns schon immer vor allem eins: Ein Familienfest. Sehr gläubig sind wir, zum Leidwesen meiner Oma, zwar alle nicht, aber die freien Tage wurden dennoch gern mitgenommen. Genauso wie die Gelegenheit, gemeinsam gutes Essen zu genießen. Da gab es Hefegebäck, Osterlämmchen, Kuchen und Torten mit Obst und Sahne. Einer meiner Lieblingskuchen war dabei schon immer die Donauwelle, auch wenn Oma sie nicht sehr häufig gebacken hat.

Dieses Rezept hier stammt allerdings von mir und ich liebe es! Fluffig-saftiger Teig und schön dick Vanillecreme mit Schokoüberzug. (Auf dem Foto hatte ich die Vanillecreme wegen einer kleineren Form halbiert, mache ich nächstes Mal nicht mehr.) Weil ich dieses Jahr zu Ostern nicht nach Hause fahren kann, habe ich mir einfach selbst meinen Favoriten gebacken. Die Donauwelle macht sich selbstredend immer gut und ist nicht nur zu Ostern was Feines. Probiert sie bitte aus!


Dienstag, 8. April 2014

[Rezept] Himbeertraum mit Oreo-Knusperboden ohne backen

Seit letztem Jahr bin ich großer Fan von Kühlschranktorten - diesen üppigen Dingern, die man statt im Ofen im Kühlschrank "backt" und die traaaaumhaft schmecken! Da sie aufgrund der vielen frischen Zutaten aber schnell aufgegessen werden müssen, lohnt sich eine solche Torte nur dann, wenn sich viele Gäste angekündigt haben.

Diese Gelegenheit bot sich mir, als meine Freundin N. nach langen Monaten im Ausland endlich wieder in ihr WG-Zimmer gezogen ist und eine Party geschmissen hat. Da sich der einzige männliche Mitbewohner nicht hat blicken lassen, wurde es ein reiner Mädelsabend mit tollem Essen, Wein und diesem Hinterher-hat-man-zwar-ein-schlechtes-Gewissen-aber-es-lohnt-sich-Törtchen, das ich euch dringend anrate nachzu"backen". Auch für Newbs sehr gut geeignet, da pipileicht - einzig der Schokorand erfordert ein ruhiges Händchen.

Rezept Himbeertraum mit Oreo-Knusperboden ohne backen, Foodblog rehlein backt

Dienstag, 1. April 2014

Meine Reise-Story mit Rezept aus Neuseeland: Self-saucing Chocolate Pudding!

Bambi is back! Hach, es fühlt sich gut an, wieder backen und bloggen zu können, ich hab es vermisst! Leider habe ich es nicht so gut hinbekommen, euch an meiner Reise durch Neuseeland teilhaben zu lassen. Nicht immer hatte ich Internet (geschweige denn gutes) und die Zeit fehlte dafür auch meistens. Es ist unglaublich, wie schnell die Stunden verfliegen, wenn man jeden Tag an einem anderen Ort ist, wandert, Boot fährt, Ausflüge macht. Ich möchte das alles jedenfalls jetzt gern nachholen und euch zeigen, wo ich überall gewesen bin und was ich dort erlebt habe. (Ich versuche auch, mich kurz zu halten.)

Selbstverständlich habe ich euch auch ein Rezept aus dem Land der großen, weißen Wolke mitgebracht, das gibt es weiter unten und es ist ... SO gut! Und ein Goodie hab ich außerdem, seid gespannt. :)

New Zealand South Island | Foodblog rehlein backt

Sonntag, 30. März 2014

Neuseeland-Vertretung Nr. 13 - Zum Backen verführt: Schokoladengefüllte Marshmallows

Hallo liebe Leser von Bambi backt,

mein Name ist Aylin und ich bin normalerweise auf dem Blog Zum Backen verführt unterwegs, auf dem ich meine kleinen Leckerreich präsentiere. Die liebe Rebecca jedoch hat mich schon damals zum Backbuch auf Wanderschaft geködert und nun, da sie selber auf Wanderschaft ist, präsentiere ich euch heute ein kleines Rezept.


Im Moment befinde ich mich im Marhsmallow-Wahn! Die kleinen klebrigen Dinger haben es mir einfach angetan und sind einfach herzustellen und zu variieren. Sie zerlaufen nicht wenn es warm ist, lassen sich prima transportieren, sind allergenarm, köstlich und man kann sie einfärben wie man möchte. Man kann außerdem  immer wieder neue verschiedene Sorten machen, aber das Grundrezept verändert sich dabei nicht allzu sehr. Und am Ende werden sie so unfassbar weich und lecker, dass man seinen Kopf drauf legen möchte und auf diesem flauschigen Kissen einschlafen will. Aber macht das besser nicht, sonst habt ihr den ganzen Kram in den Haaren hängen. ;)

Sonntag, 23. März 2014

Neuseeland-Vertretung Nr. 12 - Julia: Vegane Schokolade

Hallo liebe Leserinnen und Leser von bambi backt! Ich bin Julia, 28 und koche und backe in meiner Freizeit sehr gern. Ich liebe es, Neues auszuprobieren und so viel wie möglich selbst zu machen. Da ich mich größtenteils vegan ernähre und Schoki liebe, war es an der Zeit, auch mal Schoki selbst zu machen. Hier habt ihr meine beiden Rezepte à la Vegan for Fit .


Zutaten für die dunkle Schokolade:

90g Kakaobutter (gibt es zum Beispiel im Basic-Biomarkt oder im Internet bspw. hier)
1/2 TL gemahlene Vanille
20-40g Agavendicksaft (je nachdem wie süß man es mag
40-60g Bio-Kakaopulver (ohne Zusätze), je nachdem wie schokoladig man es mag
1 Prise Salz
90 g Mandelmus (es geht auch mit anderen Nussmusen wie Cashewmus)

Zubereitung:

Die Kakaobutter in Wasserbad schmelzen. Nun die anderen Zutaten hinzufügen und mit einem Schneebesen verrühren. Meine dunkle Schokolade habe ich mit einem Schuss Kaffee verfeinert. Wenn ihr Haselnussmus nehmt, bekommt die Schokolade einen nugatartigen Geschmack. Je weniger Nussmus ihr nehmt, desto dunkler wird die Schokolade. Die flüssige Schoki in einen Brotdosendeckel oder ein anderes eckiges oder auch rundes Gefäß schütten. Je nachdem welche Form die Schoki haben soll. Ich habe dann noch Mandelhobel draufgestreut. Dann für 30 Minuten ins Gefrierfach und danach noch eine Stunde in den Kühlschrank. Fertig ist die Schoki. 



Für die weiße Schoki nehmt ihr:
90g Kakaobutter
90g Mandel- oder Cashewmus
20-40g Agavendicksaft
1 TL Vanille

Der Vorgang ist ansonsten genau gleich zur dunklen Schoki. Verziert habe ich sie mit getrockneten Erdbeeren, die man im dm bekommt.

Viel Spaß beim Ausprobieren und lasst es euch schmecken!
Julia

Sonntag, 16. März 2014

Neuseeland-Vertretung Nr. 11 - Helens Art of Cooking: Haferkekse

Hallo liebe Leserinnen und Leser von Bambi backt,

ich heiße Helen, bin 20 Jahre jung und blogge regelmäßig auf meinem Koch- und Backblog Helens Art Of Cooking. Hier findet ihr alles von einfachen Alltagsgerichten über Ausgefallenes, bis hin zu Kuchen und Motivtorten. Und wer immer auf dem neusten Stand sein will, kann meinen Blog gerne auch via Facebook abonnieren.

Rebeccas Blog lese ich schon ziemlich lange und bin hellauf begeistert. Deshalb bin ich umso stolzer, dass ich sie heute, hier auf ihrem Blog, vertreten darf.

Kennt ihr diese wunderbaren Haferkekse dieses bekannten schwedischen Möbelhauses? Ich liebe Havreflan und deshalb hab ich mich mal etwas eingelesen und ein eigenes Rezept dazu kreiert. Einfach nur lecker!


Sonntag, 9. März 2014

Neuseeland-Vertretung Nr. 10 - Zimtzauber & Zuckernebel: Eine kulinarische Reise durch Neuseeland

Endlose Strände, zersplitterte Felsen, die wie Äpfel aussehen, Hobbit-Dörfer, einsame Fjorde, hübsche Kiwis... Ich bin mir sicher, dass ich nicht die Einzige bin, die Rebecca um all das beneidet, was sie zurzeit am anderen Ende der Welt sehen und erleben darf. Meine eigene Liebesgeschichte mit dem Land der langen weißen Wolke begann vor fast zehn Jahren. Das macht mich schon fast irgendwie zur Expertin in dieser illustren Gast-Blogger-Runde hier und ich dachte mir, dass ich euch aus diesem Anlass einmal von meinen kulinarischen Abenteuern down under berichte.

Übrigens, für die, die mich noch nicht kennen: ich bin Sabrina von Zimtzauber & Zuckernebel, habe das Glück, eine Familie in Deutschland und eine zweite in Neuseeland zu haben, sodass ich nach dem Abi in Wellington Journalismus studieren konnte. Inzwischen habe ich bei einer Agentur in London gearbeitet, danach eine Ausbildung zur Konditorin in Deutschland drangehängt und bin momentan in München, wo ich Gefallen an der Hotellerie gefunden habe.

Aber zurück zum Land meiner Träume. Als ich das erste Mal nach Neuseeland kam, als 16-jährige Austauschschülerin, zum ersten Mal ohne Familie unterwegs, zum ersten Mal auf einem fremden Kontinent und überhaupt zum ersten Mal auf der anderen Seite eines der Weltmeere, traf mich der kulinarische Schlag ziemlich ungewürzt. Meine deutsche Familie liebt gutes Essen, guten Wein und die Vielfalt der Aromen und Gewürze. Meine Gastmutter in Neuseeland kocht überhaupt nicht gern und für die Familie ist Essen hauptsächlich Nahrungsaufnahme. Salz und Pfeffer werden generell nicht verwendet - mein verwöhnter Gaumen musste sich also an diese... nun ja... recht pure Art des Genusses zunächst einmal gewöhnen. Das hatte natürlich zur Folge, dass alles, was ich später in Deutschland zu mir nahm, ungeheuer überwürzt empfand. 

Als ich nach dem Abitur ein zweites Mal ans Ende der Welt flog, um fast zwei Jahre lang in Wellington zu leben und zu studieren, war ich besser vorbereitet und wusste bereits, was mich erwartete. Meine Gastfamilie hatte mir "die Bibel der Kiwi-Hausfrau" geschenkt, Edmonds Cookery Book, ein Buch voller Koch- und Backrezepte, wie man sie zum Teil auch in Europa kennt.
Aus diesem Buch stammte auch das Rezept für den ersten Kuchen, den ich in Neuseeland gebacken habe - ein Experiment, da mich die in "cup" angegebenen Maßangaben zunächst etwas überforderten. Ich hätte es leicht haben können, hätte ich nicht die Umrechnungstabelle (cup in Gramm und vice versa) zu Anfang des Buches übersehen. Stattdessen griffen meine kleine Gastschwester Emily und ich zu Tassen als Maß und versuchten, die ungefähren Mengen der Zutaten einfach so abzuschätzen. Das Ergebnis ließ sich sehen - ein saftiger Bananenkuchen mit reichhaltigem Schoko-Überzug.


Sonntag, 2. März 2014

Neuseeland-Vertretung Nr. 9 - Birds Like Cake: Chocolate Chip Cupcakes


Liebe Leser von Bambi Backt,

meine Name ist Sara und normalerweise blogge ich auf Birds Like Cake über die Süßen und manchmal salzigen Dinge im Leben. Heute habe ich die Ehre Rebecca zu vertreten, während die es sich in der Sonne in Neuseeland gut gehen lässt :)

Eine meiner Spezialitäten sind Cupcakes - ich liebe die kleinen Küchlein! Sie sind klein, ästhetisch und sehr wandelbar. Heute habe ich für eine leckere Chocolate Chip Cupcakes mitgebracht!

Sonntag, 23. Februar 2014

Neuseeland-Vertretung Nr. 8 - heute gibt es: Chiacchiere

Liebe Leserinnen und Leser von Bambi backt,

es ist mir eine große Ehre bei Rebecca Gast sein zu dürfen. Ihren Blog kannte, las und bewunderte ich schon lange, bevor ich mich selbst in die Welt der Blogger begeben habe. Umso mehr freute ich mich über die Frage, ob ich während ihrer Neuseelandreise einen Beitrag für sie schreiben würde. Nichts lieber als das :) Wahrscheinlich fragt ihr euch nun, mit wem ihr es heute überhaupt zu tun habt?! Ich bin die Elena und normalerweise schreibe ich auf meinem Blog heute gibt es… über die leckeren Seiten des Lebens. Bei mir findet ihr nicht nur Süßes, sondern es gibt auch herzhafte Köstlichkeiten, die in meiner kleinen Küche entstehen. Dabei probiere ich Neues aus, greife aber auch gerne auf altbewährte Rezepte zurück.

Nachdem Rebecca meinte, die einzige Bedingung für diesen Beitrag wäre, dass es sich um etwas Süßes handeln sollte, machte ich mir meine Gedanken, was ich euch vorstellen könnte. Ein Blick in den Kalender und ich wusste schon um welches Thema es gehen sollte: Fasching, Karneval, Fasnet oder wie die 5. Jahreszeit bei euch in der Gegend auch immer genannt wird. Fasching steht ja schon quasi vor der Tür und deshalb musste es auch etwas Passendes geben.

Hier in Deutschland gibt es zu dieser Zeit typischerweise Krapfen oder Berliner. Aber bei uns in Italien – hier sei nebenbei erwähnt, dass ich aus dem sonnigen Süden stamme – gibt es ein anderes Gebäck, dass zu Fasching über den ganzen Stiefel verteilt gebacken wird: die sogenannten „Chiacchiere“. Übersetzt heißt der Name dieses Gebäcks nichts anderes als „Geschwätz“. Dies liegt daran, dass es beim Reinbeißen und Kauen knackt und dies an redende Menschen erinnern soll. Naja, ob das nun wirklich so ist, könnt ihr nach dem Probieren selbst entscheiden. Schmecken tun die Chiacchiere jedenfalls und einfach zu machen sind sie auch noch:


Sonntag, 16. Februar 2014

Neuseeland-Vertretung Nr. 7 - Christina's Catchy Cakes: Vanille-Kirsch-Cupcakes mit weißem Schokoladen-Frosting

Hallo! Heute gibt es einen Gastbeitrag von mir, Christina von Christina's Catchy Cakes! Und ich habe wundervolle Cupcakes für euch mitgebracht. ;-)

Kirschen sind das Sommerobst schlechthin. Wenn der Sommer noch ein bisschen auf sich warten lässt, müssen eingemachte Kirschen aus dem Glas herhalten, um das Gefühl von Sommer und Sonne herzuzaubern. Diese Cupcakes schaffen das, indem sie die Zunge erst mit vanillig-mandeligem Aroma betören, sie dann mit saftigen Kirschen erfrischen und zuletzt mit cremiger, weißer Schokolade verwöhnen... Klingt das nicht verführerisch? :-)


Sonntag, 9. Februar 2014

Neuseeland-Vertretung Nr. 6 - Thank you for eating: Englische Toffees

Hallo ihr kleinen Bambinis!

Als Rebecca mich im September anschrieb, ob ich nicht Lust darauf hätte einen Gastbeitrag auf ihrem Blog zu veröffentlichen, konnte ich nur „Ja, JA, JAAAA!“ schreien. Bambi backt verfolge ich nun schon so lange – und nicht erst seit ich bei Rebeccas toller Wanderbuchaktion mitgemacht habe ist er einfach einer meiner Lieblingsblogs, den ich immer wieder gerne aufsuche!

Lange habe ich überlegt, was ich euch heute zeigen möchte und meine Wahl fiel am Ende auf eine ganz simple Süßigkeit, die trotzdem viel hermacht – Englische Toffees!


Das Rezept stammt aus dem Buch Candy, Toffee, Schokotrüffel – welches ich euch nur wärmstens ans Herz legen kann!

Sonntag, 2. Februar 2014

Neuseeland-Vertretung Nr. 5 - Nina's kleiner Foodblog: Zimt-Cupcakes mit Apfel-Birnen-Füllung

Hallo Ihr Lieben!

Ich bin Nina und Ihr kennt mich vielleicht von Ninas kleinem Food-Blog. Heute darf ich die liebe Rebecca hier vertreten und ich hoffe, Euch gefällt, was ich Euch mitgebracht habe - eine riesige Dosis Zimt in Cupcake-Form: Zimt-Cupcakes mit Apfel-Birnen-Füllung, zimtigem Frischkäse-Frosting und Zimtbröseln bestreut. Glaubt mir: Soooo lecker!


Und während ich Euch (hoffentlich) den Mund wässrig mache, wünsche ich der lieben Rebecca viel Erfolg bei Ihrem Studium und sage Danke für die nette Einladung zum Gastbloggen :) 


Sonntag, 26. Januar 2014

Neuseeland-Vertretung Nr. 4 - Mara's: Amaretto-Muffins

Während Rebecca hoffentlich viel Spaß bei ihrem Auslandssemester hat, backt ihr heute mit mir, Mara, ein paar leckere Muffins! Ich meine, es müssen ja nicht immer Cupcakes sein, kehren wir lieber mal zu unseren Wurzeln zurück! Auch ohne Topping sind die Exemplare hier unten nämlich verdammt lecker! Sehen zwar recht gewöhnlich aus, allerdings haben die Muffins diesen leichten Amarettogeschmack, durch den sie gleich doppelt so toll sind. Es lebe der Likör! Wer jetzt vielleicht Lust auf ein paar weitere meiner Rezepte bekommen hat, kann gerne bei mir vorbeischauen - ich freu mich!



Was zu tun ist
110g Margarine
180g Puderzucker
2 Eier
250g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
125ml Milch
2 EL Amaretto

Vermischt die Margarine und den Puderzucker, dann folgen die Eier. Verrührt die Milch mit dem Amaretto und das Mehl mit dem Backpulver, dann gebt die beiden Mischungen abwechselnd in den Teig. Gut umrühren. In Förmchen füllen und bei 180° im Ofen backen, für ungefähr 20-25 Minuten. Rausholen, erkalten lassen und mit Guss oder einem Topping schmücken.

Sonntag, 19. Januar 2014

Neuseeland-Vertretung Nr. 3 - Tassenkuchen-Bäckerei: Saftiger Marmorkuchen mit Heidelbeeren

Ein süßes "Hallo" in die Leckermaul-Runde. Heute darf ich, Mella von der Tassenkuchen - Bäckerei, euch vertretungsweise bei Bambi backt mit einem leckeren Kuchen-Rezept beglücken. Warum? Na wenn ein Bambi auf Reisen geht, muss doch sichergestellt sein, dass ihr hier nicht verhungert oder euch am Ende noch der süße Zahn ausfällt. Also darf auch ich meinen Beitrag leisten und stelle euch einen einfach herzustellenden, aber wirklich wahnsinnig geschmackvollen Marmorkuchen mit Heidelbeeren vor.


Sonntag, 12. Januar 2014

Neuseeland-Vertretung Nr. 2 - Froilein Pink: Thunfischpizza mit Paprika und Zwiebeln

Heute bin ich zu Gast bei der lieben Rebecca! Vielen Dank für die Einladung, ich habe mich sehr gefreut, mich mal auf deiner Seite Bambi backt breitmachen zu dürfen! :) Mein Name ist übrigens Froilein Pink und ich blogge auf Zauberhaftes Küchenvergnügen über alles, was lecker ist.

Kennt ihr das auch, wenn es mal was schneller gehen muss mit dem Essen? Oder ihr wollt schnell was vorbereiten, damit der Besuch abends was Leckeres zum Essen hat!? So ging es mir neulich. Ich bin jemand, der macht viele Dinge nebenbei. Wenn sich Besuch ankündigt, bringe ich es fertig, gleichzeitig zu staubsaugen, zu spülen, Betten zu beziehen und zu kochen.

Ein Hefeteig für eine Thunfischpizza kam mir da genau richtig, der "geht" nämlich von selbst!


Montag, 6. Januar 2014

Neuseeland-Vertretung Nr. 1 - Miri's Kitchen: Buchteln

Die liebe Rebecca macht gerade ein Praktikum, auf das ich mehr als neidisch bin. Damit ihr Blog nicht brach liegt, habe ich mich liebend gern bereit erklärt, einen Gastbeitrag für sie beizusteuern. Wer mich noch nicht kennt, ich bin Miri von Miri‘s Kitchen, backe und koche für mein Leben gern und probiere immer wieder was Neues aus.

Für Rebecca sollte es natürlich etwas Süßes sein. Schnell habe ich mich für die Buchteln von Johann Lafer aus seinem Buch „Desserts, die mein Leben begleiten“ entschieden und noch etwas abgewandelt. Buchteln kennt man aus der böhmischen, österreichischen oder bayerischen Küche, aber auch in Ungarn (mein Mann stammt von dort und ich liebe die ungarische Küche auch abseits von Gulasch, besonders die Süßspeisen haben es mir angetan) isst man bukta (so nennt man Buchteln dort) sehr gern.


Die Buchteln bestehen aus einem saftigen Hefeteig, der entweder gefüllt oder ungefüllt im Ofen gebacken wird. Buchteln kann man als süße Hauptspeise oder als Nachspeise essen. Die unten im Rezept angegebene Menge reichte für uns zwei als süße Hauptspeise, wer es als Dessert essen mag, kann es auch halbieren oder aber auch die gesamte Menge machen und dann am nächsten Tag nochmal genießen. Die Buchteln schmecken leicht warm am allerbesten, aber auch kalt sind sie super. Noch ein Tipp: wärmt die Buchteln am nächsten Tag einfach für ca. 15 Sekunden bei 600 Watt in der Mikrowelle auf und sie schmecken fast wieder wie frisch ;).