Sonntag, 23. Februar 2014

Neuseeland-Vertretung Nr. 8 - heute gibt es: Chiacchiere

Liebe Leserinnen und Leser von Bambi backt,

es ist mir eine große Ehre bei Rebecca Gast sein zu dürfen. Ihren Blog kannte, las und bewunderte ich schon lange, bevor ich mich selbst in die Welt der Blogger begeben habe. Umso mehr freute ich mich über die Frage, ob ich während ihrer Neuseelandreise einen Beitrag für sie schreiben würde. Nichts lieber als das :) Wahrscheinlich fragt ihr euch nun, mit wem ihr es heute überhaupt zu tun habt?! Ich bin die Elena und normalerweise schreibe ich auf meinem Blog heute gibt es… über die leckeren Seiten des Lebens. Bei mir findet ihr nicht nur Süßes, sondern es gibt auch herzhafte Köstlichkeiten, die in meiner kleinen Küche entstehen. Dabei probiere ich Neues aus, greife aber auch gerne auf altbewährte Rezepte zurück.

Nachdem Rebecca meinte, die einzige Bedingung für diesen Beitrag wäre, dass es sich um etwas Süßes handeln sollte, machte ich mir meine Gedanken, was ich euch vorstellen könnte. Ein Blick in den Kalender und ich wusste schon um welches Thema es gehen sollte: Fasching, Karneval, Fasnet oder wie die 5. Jahreszeit bei euch in der Gegend auch immer genannt wird. Fasching steht ja schon quasi vor der Tür und deshalb musste es auch etwas Passendes geben.

Hier in Deutschland gibt es zu dieser Zeit typischerweise Krapfen oder Berliner. Aber bei uns in Italien – hier sei nebenbei erwähnt, dass ich aus dem sonnigen Süden stamme – gibt es ein anderes Gebäck, dass zu Fasching über den ganzen Stiefel verteilt gebacken wird: die sogenannten „Chiacchiere“. Übersetzt heißt der Name dieses Gebäcks nichts anderes als „Geschwätz“. Dies liegt daran, dass es beim Reinbeißen und Kauen knackt und dies an redende Menschen erinnern soll. Naja, ob das nun wirklich so ist, könnt ihr nach dem Probieren selbst entscheiden. Schmecken tun die Chiacchiere jedenfalls und einfach zu machen sind sie auch noch:


Zutaten für den Teig:
500g Mehl
50g Butter
1 EL Vanillezucker
70g Zucker
3 Eier + 1 Eigelb
6g Backpulver
25ml Grappa
1 Prise Salz

Außerdem:
Frittieröl oder Erdnussöl
Puderzucker zum Bestäuben


Zubereitung:
1.    Alle Zutaten (außer dem Öl und dem Puderzucker) zunächst mit den Knethaken des Handrührgerätes und anschließend mit den Händen zu einem glatten Teig kneten.

2.    Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und anschließend für etwa 30 Minuten in den  Kühlschrank legen.

3.    Nach der Kühlzeit den Teig portionsweise mit einem Nudelholz etwa 2 mm dünn auswellen. Hierbei müsst ihr darauf achten, dass die Teigstücke, welche noch nicht verarbeitet werden, in Frischhaltefolie eingewickelt bleiben, da sonst der Teig austrocknet.
Falls ihr eine Nudelmaschine besitzt, benutzt diese, da erspart ihr euch einige körperliche Arbeit ;)

4.    Mit einem Teigrädchen etwa 5x10cm große Rechtecke ausschneiden. Damit später keine Bläschen entstehen, wird in der Mitte mit dem Teigrädchen ein kleiner Schnitt vorgenommen.

5.    Das Öl in einem Topf erhitzen (maximal 170°C) und anschließend die Rechtecke unter Wenden darin frittieren. Hierbei nicht mehr als 2-3 Streifen gleichzeitig in den Topf geben.

6.    Sobald das Gebäck eine goldene Färbung erlangt hat, dieses aus dem Öl nehmen und auf Küchenpapier oder ein Gitter zum Abtropfen legen.

7.    Nach dem Abkühlen die Chiacchiere mit Puderzucker bestäuben und servieren.


Die Menge an Puderzucker könnt ihr je nach Geschmack variieren. Die einen mögen es süßer, die anderen weniger. Gegessen wird dieses Gebäck einfach so oder mit einem guten italienischen Espresso. Ich hoffe, ich habe euch neugierig darauf gemacht, was es bei mir so alles gibt und würde mich freuen, den ein oder anderen von euch in Zukunft bei mir begrüßen zu dürfen.

Dir liebe Rebecca nochmals vielen lieben Dank für diese Gelegenheit. Ich hoffe du hast eine wundervolle Zeit in Neuseeland – davon bin ich eigentlich mehr als überzeugt – und bringst uns viele Rezepte landestypischer Leckereien mit ;)

Ganz liebe Grüße und Helau
Elena

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