Donnerstag, 31. Dezember 2015

[Personal] Jahresrückblick und Vorsatz-Resümee 2015

Eigentlich sollte es hier heute keinen Jahresrückblick geben, aus schlichtem Zeitmangel und Bocklosigkeit. Dann aber entdeckte ich einen Eintrag in meinem Planer, der mich darauf hinwies, meine Vorsätze vom Beginn des Jahres einer Kontrolle zu unterziehen. Welche konnte ich einhalten bzw. umsetzen, welche nicht und warum? Acht an der Zahl waren es, ne ganze Menge also. Bevor wir aber dazu kommen, gibt es erst mal eine nette Rezeptgalerie mit den zehn beliebtesten Rezepten in 2015. Und weil wir heute Abend Silvester feiern, schön typisch als Countdown angereiht.

Die Top Ten auf rehlein backt in 2015


Platz 10: Omas sehr feiner, versunkener Apfelkuchen


Ein Klassiker von meiner Omi – ich habe mich sehr gefreut, dass der so gut bei euch angekommen ist! Der Apfelkuchen „sehr fein“ hat mich praktisch großgezogen, denn den gab es auf der großelterlichen Kaffeetafel recht häufig, um nicht zu sagen: Dauernd. Je nach Saison wechselte mal das Obst darin und einfach immer, immer, immer war er lecker ohne Ende. Ich liebe dieses Rezept!

Platz 9: Tres leches – Dreierlei-Milch-Kuchen


Ohhh jaaaa, ich schwelge noch in Erinnerungen an diesen Genuss … Der Kuchen wird erst nach dem Backen mit einer Mischung aus Sahne, ungesüßter Kondensmilch und Milchmädchen übergossen. Damit saugt er sich richtig schön voll und schmeckt dadurch nicht nur extrem gut, sondern behält auch über Tage seine unschlagbare Saftigkeit – falls er überhaupt so lange überlebt. ;)

Platz 8: Klassischer Erdbeerboden mit rotem Guss


Noch ein Rezept von meiner Oma, das wahrhaft Gold wert ist. Ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte: Der Boden ist der beste, den ich jemals gegessen habe. Er ist locker-leicht, trotzdem stabil, wird nicht matschig und ist dabei auch noch sehr aromatisch. Es ist ein wunderbar luftiger Biskuit, der den Erdbeeren eine würdige Basis ist. Speichert euch das Rezept unbedingt für Juni ab und zaubert euch dann mit frischen Beerchen vom Feld meine kleine Kindheitserinnerung - ihr werdet es nicht bereuen.

Platz 7: White Chocolate and Macadamia Nut Cookies – Wie bei Subway!


Nach diesem Rezept habe ich lange gesucht, denn die Cookies von Subway fand ich schon immer unglaublich lecker – wenn auch etwas zuuuu fettig. Meine ersten Versuche waren zu fest, zu knusprig oder zu weich, aber hiermit war ich dann endlich glücklich. Nehmt aber unbedingt ungesalzene Macadamias, sonst verfälscht sich der Geschmack, den man erreichen will zu sehr.

Platz 6: Saftige Joghutt-Muffins mit extra großen Schokostücken


Okay, dass dieses Rezept dermaßen beliebt ist, hat mich überrascht. Hierbei handelte es sich nämlich um eine simple Resteverwertung. Mich packte an einem Sonntag die Lust auf Gebäck und ich musste mit dem arbeiten, was so da war – und heraus kamen wirklich sehr, sehr leckere, obersaftige Joghurt-Muffins. Die haben nicht nur mir, sondern auch euch gefallen und ick freu mir übermäßig!

Platz 5: Nordhessischer Schmandkuchen nach Mario Kotaska


Eines meiner persönlichen Highlights in diesem Jahr. Als Hessin bin ich ohnehin schon grooooßer Schmandkuchen-Fan, aber mit diesem Rezept hat mich Mario Kotaska in den siebten Himmel befördert. PERFEKTION.

Platz 4: Vollmilch-Schokopudding-Kuchen 


Der Magic Cake in der Schoko-Variante, der mit diesem Rezept leider nur zwei statt drei Schichten entwickelt hat. Dem Geschmack tat das aber keinen Abbruch und alle Nachbäcker haben sehr von diesem Kuchen geschwärmt. Weiter unten findet ihr den Original-Magic Cake mit Drei-Schichten-Garantie. ;)

Platz 3: „Meine“ LECKER Bakery – Das große gemeinsame Durchbacken


Überraschenderweise findet sich auf dem Siegertreppchen auch eine meiner Aktionen - #rudelbackenahoi hat Bronze geholt! Zur Erklärung: Letztes Jahr habe ich ein Praktikum in der LECKER-Redaktion gemacht und die Bakery, an der ich mitarbeiten durfte, erschien diesen Januar. Ich entschloss mich, die mit euch zusammen durchzubacken – das Teil kauft ja ohnehin jeder. ;) Und wir haben das sogar geschafft, ich bin immer noch baff! Die Ergebnisse habe ich auf drei Posts aufgeteilt, ihr findet sie gesammelt und hübsch bebildert hier, hier und hier. Nochmals DANKE an alle Teilnehmer!

Platz 2: Der PERFEKTE Tassenbrownie aus der Mikrowelle!


Jahrelang war er (zu Recht!) die unangefochtene Nummer Eins auf meinem Blog und gleichzeitig auch das allererste Rezept, das ich jemals veröffentlicht habe. Ich liebe, liebe, liebe meinen Tassenbrownie und backe ihn noch heute mindestens einmal im Monat. Einfach immer dann, wenn mich der spontante Kuchenjieper packt und ich keine Lust auf ein großes Brimborium habe. Die Zutaten habe ich immer da und in nur fünf Minuten steht ein warmer, wunderbar duftender und oberschokoladiger Kuchen in Keramik vor mir – besser geht’s nicht. Oder doch?

Platz 1: Magischer Kuchen – Ein Teig, drei Schichten!


JA, es geht besser! Wer hätt’s gedacht, dass es jemals ein Rezept geben würde, dass den Tassenbrownie von seinem Thron schubst! (Ich nicht.) Beim magischen Kuchen ist das aber auch absolut kein Wunder, denn das Ding ist einfach der HAMMER. Der Teig ist flott zusammengerührt und im Ofen passiert die Magie ganz von selbst: Aus nur einem einzigen, recht dünnflüssigen Teig entwickeln sich wie von Zauberhand drei unterschiedliche Schichten, ein fester Pudding, eine Creme und ein lockerer Biskuit. Es ist der pure Wahnsinn. Und dann schmeckt das Teil auch noch supermegageil!!

Sonntag, 20. Dezember 2015

[Rezept] Duftend, wärmend, gesund und lecker: Bratapfel-Porridge

Wir haben fast Weihnachten und es liegt weder Schnee, noch ist es winterlich kalt. Wie soll man unter solch miesen Voraussetzungen eigentlich in Weihnachtsstimmung kommen? Frustrierend ist das. Als ich klein war, gab es viele weiße Weihnachten, das weiß ich noch genau. Das waren nämlich immer die besten Heiligabende – nicht nur, weil es einfach verflucht romantisch ist, wenn draußen die Flocken in der Laterne tanzen, sondern vor allem deshalb, weil wir dann anstatt von Oma in die Kirche geschleift zu werden („Bei Glatteis fahr ich net!“), zu Hause im Warmen sitzen und ein Märchen anschauen konnten. Herrlich! Da uns Frau Holle aber offensichtlich auch dieses Jahr nicht hold ist, müssen wir selbst für das nötige mollig-warme Gefühl sorgen – und wie ginge das besser, als mit echt gutem Soulfood?

Porridge ist im Moment nicht nur schrecklich angesagt, es ist auch noch gesund und ein idealer Kickstart in den Tag. Es wärmt von innen, bietet reichlich Nährstoffe und macht lange satt. Und es besteht aus ganz simplen Grundzutaten, die ihr bestimmt alle da habt. Ach ja, und schnell gemacht ist es auch.

Bratapfel-Porridge | Foodblog rehlein backt

Hier habe ich eine Bratapfel-Variante für euch – ohne Rosinen, weil ich die nicht mag. Aber haut die gern rein, falls ihr drauf steht. Wichtigste Bestandteile hier sind aber sowieso die roten Äpfel sowie viiiiel Zimt. Dieses Frühstück mochte übrigens sogar mein ansonsten so wählerischer Verlobter. Es sieht zwar nicht gerade sexy aus, aber ich verspreche euch: Es schmeckt grandios. Also los, ran an den Topf und Porridge gekocht!

Sonntag, 13. Dezember 2015

[Weihnachtsbäckerei] Schneekrönchen | Snow Caps

Juchhei, die Weihnachtsbäckerei ist wieder in vollem Gange! Das bedeutet im Klartext: Jede Menge neue, coole Plätzchenrezepte ausprobieren und bis Heiligabend wegnaschen. Zwar hab ich schon in den letzten Jahren einige klasse Rezepte entdeckt, aber als Foodblogger muss eben alljährlich freshes Zeug her – Fluch und Segen zugleich. Einerseits bleibt so meist kein Zeitkontingent dafür über, meine absoluten Lieblingsplätzchen noch mal zu backen: Die Vanille-Schneeflöckchen und Omas Kulleraugen zum Beispiel. Auf der anderen Seite lerne ich so aber natürlich auch wunderbare neue Lieblingsrezepte kennen!

Schokoladige Schneekrönchen-Plätzchen bzw. Snow Caps | Foodblog rehlein backt

Nach den Nuss-Spekulatius-Cake-Pops sowie den Dreierlei Traumstücken von letzter Woche, machen wir weiter mit diesen schokoladigen Superteilchen hier: Schneekrönchen a.k.a Snow Caps. Hochschokoladig, fein herb und nicht zu süß – und wenn ihr sie drei Minuten eher aus dem Ofen nehmt, als ich das getan habe, sind sie innen sogar noch toll weich. Großes Kino: Die Puderzuckerkruste, die den Cookies laut Rezeptquelle den Look verschneiter Berggipfeln verleihen soll. Mein Verlobter fand, dass sie eher wie kleine Brotlaibe aussehen. Mir ist die Assoziation aber ehrlich gesagt ziemlich rille, denn sie schmecken einfach grandios!

Sonntag, 6. Dezember 2015

[Weihnachtsbäckerei] Dreierlei Traumstücke – Schoko-Orange, Spekulatius & das Original

Wenn Rezepte so gut sind, dass sie zig Blogs fluten und zum wahren Foodhype gepusht werden, dann landen sie mit nahezu hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit immer auch auf meiner Nachbackliste. Ich bin von Haus aus neugierig und kann nicht anders. Leider sammle ich aber wie bekloppt Rezepte, weswegen besagte Liste schier endlos ist – und stetig wächst. Man möge es mir daher verzeihen, dass ich ERST JETZT, als gefühlt 247. Foodbloggerin und mit rund 2,5 Jahren Verspätung *hüstel*, dazu gekommen bin, die sagenumwobenen Traumstücke von Martina nachzubacken. Ich kam einfach nicht eher dazu.

Dreierlei Traumstücke - Schoko-Orange, Spekulatius und Original | Foodblog rehlein backt

Dafür hab ich jetzt aber auch gleich drei Plätzchensorten in einem Aufwasch für euch: Die Original-Traumstücke von samt und sahne sowie zwei Varianten davon mit Schoko-Orange und Spekulatius. Das alles ist ganz fix und mit einfachsten Mitteln aus nur einem Grundteig gezaubert. Und wisst ihr was? Alle drei Sorten sind auch noch HAMMERlecker!

Sonntag, 29. November 2015

[Rezension] New York Christmas + Blogger Adventskränzchen

Rezension zum Buch New York Christmas - Rezepte & Geschichten | Foodblog rehlein backt

Schon seit ich denken kann ist es ein großer Traum von mir, einmal nach New York zu fliegen. Als Kind habe ich sämtliche Filme verschlungen, die im Big Apple spielen (allen voran: Das Wunder von Manhatten!) und seit Sex and the City ist der Reisewunsch sowieso ins Unermessliche gestiegen. Besonders verzaubert war ich immer von New York in der Weihnachtszeit. Wenn im Central Park die Schlittschuhläufer unterwegs sind, die Einkaufsstraßen in bunten Lichtern erstrahlen, die Häuser in farbenfrohe Deko gehüllt sind, der Weihnachtsbaum am Rockefeller Center die Besucher begeistert und der Duft von Zimtgebäck aus den Bakerys weht. Meine Vorstellung mag arg romantisch sein, aber für Wunschdenken gibt es ja Gott sei Dank keine Realitätsbremse.

Aufgrund meiner mittelgroßen Obsession für die Stadt, die niemals schläft, war es nun wirklich kein Wunder, dass mich das Buch *New York Christmas: Rezepte und Geschichten bereits mit dem Cover sowie seinem Titel in den Bann gezogen hat. Ich liebe Weihnachten und ich liebe New York – hier lockte beides, hübsch zwischen zwei stabile Buchdeckel gepresst. Und ohne viel von der nun folgenden Rezension vorwegnehmen zu wollen: Bei mir hat mit diesem Buch schon mitten im September der Weihnachtsblitz eingeschlagen.

Sonntag, 22. November 2015

[Rezept] Cake-Pops mit Milch-Schnitte®

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Es gibt so ein paar Süßigkeiten, die ich schon als Kind furchtbar gern gegessen habe und noch heute gern nasche. Dazu zählen auch einige viele aus der Ferrero-Produktreihe – wie die Milch-Schnitte®. Ist euch mal aufgefallen, dass jeder die anders isst? Ich nage zB gern zuerst den Schokokuchen ab und esse dann die Creme, mein Freund beißt einfach so ab. Wieder andere zerbrechen sie zuvor in Stücke oder drücken die Milch-Schnitte® zusammen, sodass die Creme an den Seiten heraus kommt. Ein mittelschlechtes Jugendmagazin würde daraus sicherlich einen ganz tollen Psychotest erstellen können.  Na, welcher Typ seid ihr? ;)


Man kann aber natürlich auch mal aus den bekannten Mustern ausbrechen und die Milch-Schnitte® GANZ anders essen. Sie macht sich nämlich wirklich ganz hervorragend als Haupt- oder Nebenzutat für so manch leckeres Dessert! Einige Rezeptideen gibt es im Rahmen der Aktion Lecker Backen mit Milch-Schnitte® hier auf milchnschnitte.de, eines davon zeige ich euch in diesem Beitrag: Cake-Pops mit Milch-Schnitte®. Die gehen wirklich easy-peasy mit nur wenigen Zutaten und sind ne geniale Idee für beispielsweise einen netten Spielenachmittag mit Freundinnen. Die süße Würfeloptik passt dazu ganz prima. Also, Bock auf ein Spiel? Na dann los!

Sonntag, 15. November 2015

[Rezept] Nuss-Spekulatius-Cake-Pops [plus] aromatischer Nusskuchen

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Da ist er, der offiziell erste Weihnachts-Post für 2015! Zugegeben, ein wenig verfrüht, aber als Foodblogger muss man sich zwangsweise schon lange vorm ersten Advent mit weihnachtlichem Gebäck beschäftigen, damit man dann auch zeitig liefern kann. Ist klar. ;) Und als ich diese Cake Pops gebacken hatte, war für mich klar: Ich kann UNMÖGLICH bis Dezember warten, um euch das Rezept zu präsentieren!

Nuss-Spekulatius-Cake-Pops plus aromatischer Nusskuchen | Foodblog rehlein backt

Streng genommen sind es zwei Rezepte in einem, denn wenn ihr nur Schritt 1 ausführt, habt ihr einen leckeren Nusskuchen. Der Teig dafür ist bewusst im Zucker reduziert, da in Schritt 2 noch mehr an Süße dazu kommt. Wenn ihr es also beim Kuchen belassen wollt, haut ruhig noch so 80-100g Zucker zusätzlich rein. Es sei denn ihr mögt es weniger süß – der Kuchen schmeckt nämlich auch so echt klasse und toll nussig!

Aber eigentlich empfehle ich euch dringend, daraus Cake Pops zu machen. Die sind so ultra-ober-yummy! Der Nussteig ist schön fudgy, dazwischen gibt es leckere Spekulatius-Keksstücke. Der Mantel aus weißer Schoki macht die Sache geschmacklich erst richtig rund. Ihr könnt aber natürlich auch Zartbitter-oder Vollmilch-Kuvertüre für den Überzug benutzen, ganz wie ihr mögt.

Auf jeden Fall sind die Bällchen eine wunderbare Geschenkidee für gewürzverliebte Naschkatzen – oder für euch selbst. Das Beste:

 Das Rezept gibt es in einem E-Book zum Gratis-Download hier. Jipieh!


Und zwei von euch können das Teilchen sogar als Printausgabe gewinnen. Wie? Erfahrt ihr nach dem Rezept.

Sonntag, 8. November 2015

[Rezept] Omas Apfel-Pfannkuchen mit Zimtzucker und Ahornsirup

Falls ihr mein Blog schon etwas länger lest, dann wisst ihr, dass ich immer wieder gern Rezepte meiner lieben, in der Küche höchstbegabten Omi mit euch teile. Diese findet ihr alle unter dem Label Wie bei Omi, zusammen mit einigen weiteren klassischen und herrlich bodenständigen Leckereien.

Denn Omi weiß einfach, was gut ist – und seien es so simple Dinge wie richtig gute Pfannkuchen. Mit Apfelscheiben und ordentlich Zimtzucker sind die ein wahres Gedicht und das beste Sonntagsfrühstück, das man nur haben kann. Und wie so oft sind die Teile auch noch ganz fix zubereitet, sodass ihr theoretisch JETZT direkt loslegen könnt. Viele Zutaten braucht es nicht, der Teig ist sofort bereit (muss also nicht quellen) und lediglich beim Ausbacken braucht ihr etwas Geduld. Und viel guten Butterschmalz – oder Margarine. Wie bei Oma. ;)


Sonntag, 1. November 2015

[Rezept] Käsetassenkuchen [oder] Cheesecakes aus der Mikrowelle


Ja, ihr habt richtig gelesen: KÄSEKUCHEN aus der Mikrowelle. Ihr dachtet, das geht nicht? Ich auch! Aber nachdem ich dieses Rezept von yumtamtam ausprobiert hatte, wurde ich eines Besseren belehrt.  

Rezept für zwei leckere Käsetassenkuchen [oder] Cheese-Mug-Cakes aus der Mikrowelle | Foodblog rehlein backt

Klar, ein Käsekuchen aus der Mikrowelle kann partout nicht an Omas tollen Käsekuchen heran reichen - diese krümelig-quarkige Cremigkeit ist da einfach unmöglich. Wenn ihr euch aber von dieser utopischen Vorstellung löst, werdet ihr doch überrascht sein, was dieses Rezept kann: Der Cheesecake ist nämlich tatsächlich cremig und locker, schmeckt frisch durch die Zitrone und ein klein wenig nach Vanillepudding. Insgesamt einfach erstaunlich gut! Ideal für den spontanen Käsekuchen-Jieper also. ;)

Mittwoch, 28. Oktober 2015

[Linkliebelei] Halloween-Edition – Rezepte und Gadgets für den schaurigsten Tag im Jahr

Spookyboo und Happy Halloween! In wenigen Tagen, am 31. Oktober, ist es wieder soweit und die gruseligste Nacht des Jahres steht an. Zwar ist Halloween bei uns noch lange nicht so ein Event wie in den USA, aber der Handel tut sein Bestes, um diesen „Feiertag“ auch in Deutschland zu etablieren – auf dass wir fröhlich unser Geld für allerlei KrimsKrams ausgeben, den eigentlich keiner braucht. Mittlerweile bekommt man also allerorts schaurig-kitschige Gruseldeko oder andere spooky Halloween-Artikel nachgeworfen. Der Plan der Kommerzer ist also voll aufgegangen, es wurden Bedürfnisse geweckt wo zuvor keine waren, und ein neuer Absatzmarkt geschaffen. Strike.

Ich weiß nicht … liest man meine Abneigung heraus? Falls nicht, sag ich es noch mal konkret: Ich zelebriere Halloween nicht. In keinster Weise. Ich bin zwar schon immer ein Freund von Gruseligem gewesen, aber wie auch der Valentinstag ist Halloween ein ursprünglich religiöser Tag, der kommerziell ausgeschlachtet wird und seinen Zauber so längst verloren hat. Und mal ehrlich: Wirklich gruselig ist der meiste Kram nun wirklich nicht, eher lustig-lächerlich. All diese billigen Plastikskelette und Grinse-Kürbisse, pah. Wo sind die Zombie-Bräute voller Kunstblut, die kopflosen Reiter und die Ekelmonster mit eitrigen Furunkeln? Wenn schon, denn schon.

Damit ihr aber nicht leer ausgeht und auf meinem Blog dennoch was für Halloween findet, habe ich mich mal wieder an eine Linkliebelei gesetzt und euch eine Reihe blutiger Rezepte sowie coole Gadgets aus dem Netz zusammengetragen. Und seid versichert: Die Rezepte sind auch wirklich eklig, so wie sich das gehört für die Unruhnacht. ;)

Rezepte für Halloween – blutig, ekelerregend und garantiert nicht lustig


Den Start macht mein diesjähriges Highlight, dieser Gehirnkuchen. Sieht suuuper bäh aus, schmeckt aber bestimmt himmlisch:


Freitag, 23. Oktober 2015

[Rezept] Spinattarte à la Mutti [und] Warum es manchmal doof ist, Foodblogger zu sein

Ich bin wirklich unglaublich gerne Foodbloggerin. So kombiniere ich zwei meiner liebsten Leidenschaften - Backen und Schreiben - miteinander und lerne stetig Neues. Sowohl was das Backen angeht, als auch die technischen und gestalterischen Dinge, die ein Blog unweigerlich mit sich bringen. Und das alles macht sooo Spaß! Meistens.

Denn es ist natürlich nicht alles fein am Bloggen.

Manchmal stört es mich, mich stundenlang in Programmierkram einlesen zu müssen, nur um am Ende eine minikleine Änderung auf dem Blog zu haben, die keinem außer mir auffällt.

Manchmal stresst es mich, wenn noch kein Beitrag geplant ist, ich aber auch keine Lust habe, einen zu schreiben. (Auch das kommt vor.) Dann erinnere ich mich aber einfach wieder an den Grundsatz: Mein Blog, meine Party. Und lasse das Blog Blog sein.  Ich backe und schreibe, wenn ich Lust dazu habe und basta.

Manchmal … nein, das ist gelogen. Es ist IMMER ätzend, sein Blog und seine gesamte Arbeit daran auf geltende Gesetze auszurichten. Klar, auch das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Und dauernd werden neue Rufe in den Bloggergruppen laut, was man doch alles machen muss, darf, kann und sollte. Vieles davon stimmt nicht – und die Spreu vom Weizen zu trennen, ist oft nur mit langwieriger Recherche möglich. Macht keinen Spaß.

Was aber ist das mit Abstand alleralleraller Blödeste daran, ein Foodblogger zu sein? Zwei Punkte.

Spinattarte aus dem Mutti-Magazin | Foodblog rehlein backt

Sonntag, 18. Oktober 2015

[Rezept] Zartbitter-Gugelhupf mit Birnen und salziger Karamellsoße

Schwupps, Herbst. Das ging schnell, nicht? Gefühlt lag ich eben noch bei durchschnittlich 38 Grad am sonnigen Strand auf Korfu - und plötzlich färben sich die Blätter gülden und es ist Zeit, die T-Shirts im hinteren Bereich des Schranks verschwinden zu lassen. Traurig. Aber was beschwere ich mich, immerhin hatten wir einen hammermäßigen Sommer!

Mit den kühleren Temperaturen steigt bei mir immer auch die Lust darauf, drinnen im Warmen kuschlig und mollig eingepackt zu lesen – und gut zu essen. Süß, deftig und ganz viel davon. (Heute gab es einen wahnsinnig tollen Rosenkohl-Eintopf mit Mettwürstchen, ein perfektes Essen bei Regenwetter! Wen es interessiert, der findet hier das Rezept.)

Zartbitter-Gugelhupf mit Birnen und Salzkaramell | Foodblog rehlein backt

Zum Nachtisch habe ich diesen herrlichen Gugelhupf gebacken, der so viele leckere Dinge vereint, dass wir alle ganz hin und weg waren. Es ist ein schwerer, aromatischer Zartbitter-Schokoladenkuchen mit Kaffeenote, gespickt mit frischen Birnenstücken und getoppt von einer cremigen Salzkaramellsoße. Das mag nach viel klingen, doch die Komponenten harmonieren aufs Beste miteinander, glaubt mir.

Sonntag, 11. Oktober 2015

[Rezension] Die Backfee Süß & Salzig von Manuela Kjeilen

Nach meiner – zugegeben - größtenteils vernichtenden Rezension zu Die Backfee Zuckersüß, Manuela Kjeilens erstem deutschen Backbuch, fragt ihr euch vielleicht, warum ich mir nun auch das zweite Buch von ihr besorgt habe. Ganz einfach: Jeder hat eine zweite Chance verdient und beim ersten Durchblättern von *Die Backfee Süß & Salzig dachte ich schlichtweg nur noch: YUM! Und immerhin fand ich die Rezepte im ersten Buch ja auch mit am besten. ;) Allerdings habe ich natürlich dann beim genaueren Hinsehen erneut einige Kritikpunkte entdeckt – dieses Mal aber auch mehr Positives. Und so viel sei schon mal verraten: Wer Hefegebäck liebt, sollte nun unbedingt weiterlesen. ;)

Rezension zum Backbuch Die Backfee Süß & Salzig von Manueal Kjeilen | Foodblog rehlein backt

Sonntag, 4. Oktober 2015

[Rezept] Black & White Oreo-Tassenkuchen aus der Mikrowelle

Als ich diesen Oreo-Tassenkuchen vor knapp zwei Wochen auf Instagram und Facebook angeteasert habe, gab es zahlreiche Forderungen nach dem Rezept. Und wer wäre ich, euch das vorzuenthalten? Ihr wollt das Rezept – ihr kriegt es! Wie immer geht das Ganze total easy und fix, mit relativ wenigen Zutaten und einer handelsüblichen Mikrowelle. Das Ergebnis ist ein kompakter, überaus schokoladiger Tassenkuchen mit Cookiestücken und süßem Frosting. I love it. Los geht’s!

Oreo-Tassenkuchen aus der Mikrowelle |  Recipe for delicious Oreo Mug Cake out of the microwave | Foodblog rehlein backt

Montag, 28. September 2015

[Rezept] Storck RIESEN-Cupcakes – Eine verbackene Kindheitserinnerung

Erinnerungen sind was Wunderbares. Mal ganz davon abgesehen, dass der Mensch die praktische Eigenart hat, größtenteils nur die positiven Dinge abzuspeichern, bestehen Erinnerungen nicht nur aus Bildern, sondern aus vielen Eindrücken aller Sinne. Wenn ich beispielsweise an meine Kindheit denke, denke ich daran, wie meine Schwester und ich jedes Mal wenn wir uns von Opa verabschiedet haben, ein Werthers Original- oder RIESEN-Bonbon zugesteckt bekommen haben. Dann rieche ich sein Tabac-Rasierwasser und habe sofort den Geschmack der Bonbons im Mund. Ich würde sie unter zig anderen wiedererkennen. Dieses kräftig-intensive Schokokaramellaroma der RIESEN ist einfach der Himmel auf Erden. Und es wurde höchste Zeit, dass ich damit mal was backe!


Es sind Cupcakes geworden, mit einem herrlichen dunklen Schokoteig und RIESEN-Sahne. Das Rezept für den Teig ist der ultimative Schokoladenkuchen von Emma. Allerdings war der mir tatsächlich zu wenig schokoladig, weswegen ich hier etwas mehr als die doppelte Menge Schokolade angebe. Das Topping ist übrigens ganz toll wandelbar, denn ihr könnt praktisch jede Süßigkeit der Welt in der Sahne auflösen und diese später aufschlagen. Auch Werther’s Original-Bonbons haben sich darin gut gemacht.

Wenn ihr die RIESEN genauso liebt wie ich, werden euch diese Cupcakes jedenfalls definitiv zusagen. ;) Und falls ihr sie gar nicht mögt: Welche Kindheitserinnerung würdet ihr ins Topping packen?

Sonntag, 20. September 2015

Kleines Barista-Tutorial für zu Hause: Perfekten Kaffee von Hand aufbrühen - So geht's!

Schon seit ich denken kann, wurde bei uns zu "Kaffee und Kuchen" eingeladen. Diese beiden Dinge sind für mich aber nicht nur deswegen eine untrennbare Einheit, denn zu einem guten Stück Kuchen gehört einfach auch ne gute Tasse Kaffee! Mit dem Kaffee bei uns zu Hause waren ich und mein Freund aber nie so richtig happy - im Café schmeckte der irgendwie doch immer ein bisschen besser und nach "mehr", wenn ihr versteht. Also begaben wir uns auf eine lange Odyssee, bis wir schlussendlich beim Handbrühen ankamen. Und ich möchte euch heute zeigen, wie das geht! Aber der Reihe nach.

Kleines Barista-Tutorial für zu Hause: Perfekten Kaffee von Hand aufbrühen - So geht's! | Foodblog rehlein backt

Mein Freund und ich bekamen zum Einzug in unsere Wohnung vor etwa vier Jahren eine klassische *Senseo-Pad-Maschine geschenkt, die wir mit allerlei Pads von günstig bis teuer gefüttert haben. Zufrieden waren wir damit nicht sehr lange. Nicht nur geschmacklich, sondern auch aufgrund des vielen Abfalls. Dann entdeckte M. einen *Einsatz für die Senseo, der es einem ermöglicht, Kaffeepulver nach Belieben zu verwenden. Ohne doofe Pads. Und wir probierten uns durch Dutzende Sorten Kaffee. Das ist an sich ne echt tolle Sache und anfangs fanden wir das auch gut, aber uns hat dann irgendwann doch noch immer das gewisse Etwas zur Perfektion gefehlt. Man könnte sagen, dass wir pingelig sind - oder einfach echte Genussmenschen. ;)

Der erste Schritt zum für uns perfekten Kaffee wurde dann gemacht, als meine Oma uns *ihre alte Kaffeemühleüberließ. Noch "Made in Western Germany", ne ganz feine Antiquität also. Und echt hübsch! Aber das Beste daran: Nun konnten wir ganze Bohnen kaufen und selber mahlen, was ein enormes Aromaplus gegenüber dem bereits gemahlenen Kaffeepulver brachte.

Nun dachten wir, wir hätten das Nonplusultra für uns gefunden. (Zumindest, wenn man kein Geld für solch exorbitante Kaffeemaschinenmonster hat, wie zB das von mir heiß geliebte Café 108 in der Nachbarschaft eines besitzt.) Dass es aber NOCH besser geht, erfuhren wir per Zufall.

Kleines Barista-Tutorial für zu Hause: Perfekten Kaffee von Hand aufbrühen - So geht's! | Foodblog rehlein backt

Sonntag, 13. September 2015

[Rezept] Knusprige Hefewaffeln nach Cynthia Barcomi

Heute ist der schönste Tag der Woche! Ausschlafen, frühstücken bis mittags, rumgammeln, Serien gucken. Sonntag ist bei mir seit jeher der offizielle Tag des Nichtstuns und Genießens. Zum Frühstück muss es dann auch immer was besonders Feines geben. Wenn mein Freund und ich faul sind, holen wir einfach eine Tüte frische Brötchen vom Bäcker. Andernfalls stelle ich mich in die Küche und backe selbst.

Letztes Wochenende war ich extra-ambitioniert und habe mich sogar schon Samstagabend um das Sonntagsfrühstück gekümmert. Warum? Weil es dann am Sonntag richtig schön schnell geht. Keine Wartezeit. Einfach den Teig aus dem Kühlschrank holen, Waffeleisen aufheizen und losbacken.

Knusprige Hefewaffeln nach Cynthia Barcomi | Foodblog rehlein backt

Die Hefewaffeln aus *Cynthias Barcomis erstem Backbuch haben zwar keinen großen Eigengeschmack (außer nach Hefe - aber das mag ich ja), lassen sich dadurch aber wunderbar mit allem Süßen und Herzhaften belegen oder bestreichen. Eine super Sache, denn während ich zu Zimt-Zucker, Marmelade und Zartbittercreme tendiere, isst mein Freund seine Waffeln auch gern mal mit Käse und Ketchup. Eine grausame Geschmacksverirrung, wenn ihr mich fragt, but so what: Alle sind glücklich!

Sonntag, 6. September 2015

[Rezept] Cinnamon Breakfast Buns | Zimtzucker-Frühstücksbrötchen

Cinnamon Breakfast Buns bzw. Zimtzucker-Frühstücksbrötchen | Foodblog rehlein backt

Okay, stellt euch bitte vor, ihr wacht morgens auf und die gesamte Wohnung ist erfüllt vom Duft dieser frischen Hefeteilchen mit Zimt. Das passiert mir zwar nie, weil ICH immer diejenige bin, die solche Leckereien zaubert, aber ich stelle mir diesen Moment geradezu himmlisch vor! Und das Allerbeste an diesen Buns ist, dass sie nicht nur unschlagbar gut duften, sondern fast noch besser schmecken: Sie sind außen herrlich knusprig und trotzdem zart, während sie innen fluffig-feucht sind. Das Hefearoma zusammen mit dem Zimtzucker katapultiert einen praktisch direkt in einen Rauschzustand vollkommenen Glücks.

Der Haken? - Klar, es muss einen geben, weil es immer einen gibt. So leider auch hier.

Der Teig muss am Vortag zubereitet werden. Dödöm.

Aber: Dafür geht es Sonntagmorgen umso schneller mit dem perfekten Heilewelt-Frühstück. Und diese Buns sind es so, so, so wert, dass man auf sie wartet!

Sonntag, 30. August 2015

[Rezept] Nordhessischer Schmandkuchen nach Mario Kotaska

Okay, es ist soweit. Egal was ihr gerade tut, lasst alles stehen und liegen. Denn hier kommt er:

Der perfekte Kuchen! 

Und zwar optisch UND geschmacklich. Und idiotensicher ist er auch. Und schnell geht er. Und überhaupt: Ich bin SO verliebt in dieses Rezept! Als Hessin zählt Schmandkuchen ohnehin zu meinen großen Lieben, aber dieses gute Stück hier hat bei uns einfach dermaßen die Kaffeetafel gerockt, dass ich - und meine gesamte bucklige Verwandtschaft - ganz hochoffiziell sagen: Dies ist der beste Schmandkuchen unseres LEBENS!

Nordhessischer Schmandkuchen nach Mario Kotaska | Foodblog rehlein backt

Der Kuchen ist schön locker und saftig, besonders durch das cremige Schmandtopping. Durch viel Zitrone (Saft und Schale) erhält er eine leichte Säure und besondere Frische. Der Zimtzucker ist dabei das Tüpfelchen auf dem i. Der Kuchen lässt sich direkt nach dem Backen sauber schneiden und portionieren und schmeckt auch noch am zweiten und dritten Tag. (Es ist äußerst großer Beherrschung zu verdanken, dass das Blech überhaupt so lange überlebt hat.) Aber um es kurz zu machen: Ihr MÜSST diesen Schmandkuchen nachbacken, er ist verdammt lecker!

Das Rezept stammt vom Fernsehkoch Mario Kotaska (seineszeichens ebenfalls ein ursprünglicher Hesse ;) und ihr findet es in seinem Buch Street Food*. Ich bin allerdings bei Malte darüber gestolpert und so glücklich über diese Entdeckung!

Sonntag, 23. August 2015

[Rezept] Lecker saftiger Himbeer-Mandel-Kuchen

Ich hatte mal wieder Lust auf einen klassischen Rührkuchen und habe dafür eines meiner liebsten Kastenkuchen-Rezepte ausgegraben. Es ist ein richtig tolles Basisrezept, das sich kinderleicht abwandeln lässt. Hier gab es schon mal eine Kokos-Orangen-Variante davon. Da wir aber aktuell - oh wie wundervoll - Beerenzeit haben, habe ich dieses Mal frische Himbeeren im Teig versenkt. Und ihr ahnt es sicher schon: Der Kuchen war super lecker! Saftig, frisch und leider viel zu schnell aufgegessen. Mit Tiefkühl-Früchten kriegt ihr den natürlich auch gebacken. ;)

Lecker saftiger Himbeer-Mandel-Kuchen | Foodblog rehlein backt

Das Rezept stammt übrigens aus einem meiner absoluten Lieblingsbackbücher, diesem hier: KLICK!

Sonntag, 16. August 2015

[Rezept] Raffaello Cupcakes - oder: Der Geschmack des Sommers

Für mich ist der Geschmack von Kokos der pure Sommer. Da denke ich an weiße Sandstrände, gebogene Palmen, türkisblaues Wasser, strahlenden Sonnenschein und lockerleichtes Leben. An eigentlich genau das, was man in der Raffaello-Werbung sieht. (Werbebotschaft angekommen, würde ich sagen.) Eben dieses Gefühl habe ich in Cupcake-Form für euch. Eine weiße Sünde mit Überraschung im Innern!

Raffaello Cupcakes | Foodblog rehlein backt

Hier trifft ein leckerer Vanille-Cupcake, der ein süßes Geheimnis birgt, auf ein frisches Kokos-Frosting plus Kokoskugel-Topping. Absolut geiler Scheiß, sag ich euch! Das Rezept habe ich vom Bake Club, das Frosting ist allerdings ein anderes. Die Kreation in drei Stichworten: Saftig, cremig und - natürlich - ganz ohne Schokolade. ;)

Sonntag, 9. August 2015

[rudelbackenahoi] Apfel-Brombeer-Kuchen aus der LECKER Bakery

Könnt ihr von euch sagen, dass ihr zu hundert Prozent Stadt- oder Landkind seid? Ich nicht.

Ich bin auf dem Land aufgewachsen, genauer: In der tiefsten, hessischen Hochrhön. Wo nur alle Stunde ein Bus fährt, die Bürgersteige um spätestens 18 Uhr hochgeklappt werden, montags die Frisöre zu haben und jeder über jeden Bescheid weiß: Arbeit, Haus, Auto, Beziehungsstatus, Kranheitsgeschichte - und bei den Kindern und Enkeln wird dann genauso weitergemacht, weil's so schön ist. Auf dem Dorf ist es wirklich schwierig, etwas vor anderen geheim zu halten - denn wer sich nicht auskunftsfreudig zeigt, wird sofort als verschlossen eingestuft und wer keinem der drei möglichen, überaus spannenden Vereinsgemeinschaften beitreten mag (Freiwillige Feuerwehr, Fastnacht, Kirmes), wird regelrecht gesellschaftlich gesteinigt - oder existiert praktisch gar nicht.  Und beurteilt wird man nach den Eltern und dem, was der Tratschweiber-Buschfunk so verbreitet. Fantastisch.

Apfel-Brombeer-Kuchen LECKER Bakery | Foodblog rehlein backt

Ihr lest es zwischen den Zeilen vielleicht schon raus: Das Dorfleben ist nicht wirklich meins gewesen. Die Stadt hingegen ist, für meine Begriffe, herrlich anonym und bietet darüber hinaus einigen Komfort, den ich nicht missen möchte. Schnelles Internet, viele Einkaufs- und Unternehmungsmöglichkeiten, kurze Wege, ein umfangreiches Ärzteangebot und Pizza-Lieferdienste. Um nur ein paar wenige zu nennen. (Und nette Nachbarn haben wir auch!)

Das große ABER:

In der Stadt fehlt mir die Natur. Echte Natur. Angelegte Parks, die ab 25 Grad völlig überlaufen sind, und in denen man ständig Gefahr läuft, seine Picknick-Decke in Hunde-Hinterlassenschaften zu legen, sind für mich keine Natur. Darum meide ich diese auch die meiste Zeit und beginne spätestens nach einem halben Semester in der Stadt, das Landleben zu vermissen. Weil es dort, trotz der Unannehmlichkeiten, nämlich einfach wunderschön ist. Die Rhön mit ihren Bergen, den Weiten, den üppigen Wiesen, dem klaren Sternenhimmel und dem Duft nach Leben ... hach. Wenn ihr einmal völlig allein durch einen Mischwald gejoggt seid, den unvergleichlichen Geruch wirklich frischer, gesunder Luft eingeatmet habt, und euch außerdem nicht ständig dabei fragen musstet, ob eure Brüste beim Laufen hüpfen oder euer Hintern in der Hose doof aussieht, dann wisst ihr, was ich meine. Man steht im Dorf zwar gefühlt ständig unter Beobachtung, ist aber dafür innerhalb von Sekunden raus und im Paradies: Blühende, lebendige Natur - und alles meins.

Apfel-Brombeer-Kuchen LECKER Bakery | Foodblog rehlein backt

Sonntag, 2. August 2015

[Rezept] Sommerfrisches Joghurtküchlein mit Nektarinen

Manchmal da gibt es diese Sonntage, an denen ich morgens aufstehe und keine Lust auf mein Müsli habe. Weil der Sonntag irgendwie ein besonderer Tag ist und ein besonderes Frühstück verdient. Meistens holen wir uns dann auf der ersten Gassirunde schnell frische Körnerbrötchen (und ein Käsebrötchen für mich extra), die wir dann mit Hingabe mit einer großen Auswahl Marmeladen und süßer Aufstriche sowie gutem Kaffee oder Chai Latte genießen. (Während ich das schreibe, krieg ich schon wieder Hunger.)

Ganz manchmal allerdings, ist mir selbst das nicht besonders genug und ich will Kuchen haben. Keinen vom Bäcker, sondern frisch selbstgebackenen. Und weil ich auf solche Jieper selbstverständlich selten vorbereitet bin, muss ich zusammenmischen, was Vorratskammer und Kühlschrank eben so hergeben. Letztens war das Ergebnis dieses Joghurtküchlein mit Nektarinen und Vanillezucker-Topping (nach dem Klick). Puderzucker war nämlich keiner da. Aber war toll! Es schmeckt fein saftig und mit Nektarinen werde ich bestimmt nun öfter backen!

Joghurtküchlein mit Nektarinen | Foodblog rehlein backt

Donnerstag, 30. Juli 2015

[Rezept] Frosty Himbeerliebe-Smoothies

Es soll ja Menschen geben, die bei hohen Temperaturen nichts Warmes oder Süßes und schon gar nicht viel essen können. Hab ich gehört. Ich glaube ja, das sind in den meisten Fällen fadenscheinige Behauptungen, um die Mini-Diät für die perfekte Bikinifigur zu vertuschen. ;D Aaaber da kann ich natürlich nur mich als Vergleichswert hernehmen. Wenn es nach mir geht, ist das nämlich so: Ich hab immer Hunger. Zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter und auf alles. Ich kann bei 30 Grad im Schatten genauso drei Stücke Marmorkuchen verschlingen, wie ich es bei minus 13 Grad tun würde. Denn mein Körper verbraucht bei beiden Extremen Energie - und will gefälligst Nachschub haben. Dazu kommt, dass ich unheimlich gerne und viel esse und das lasse ich mir von keinem Wetterhoch oder Figurwunsch nehmen.

Kurzum: Ich kann es also absolut nicht nachvollziehen, wie man im Sommer weniger Hunger haben kann. Aber weil ich natürlich jedermanns Bedürfnisse abdecken möchte, gibt es heute mal ein wirklich hitze(und diät-)taugliches Rezept, das obendrein noch schrecklich gesund ist. Und ihr wisst, Smoothies sind eine kleine, neue Leideschaft von mir. Also: Ein Gläschen Himbeerliebe gefällig?

Rezept für leckere Frosty Himbeerliebe-Smoothies mit Bananen und Äpfeln | Foodblog rehlein backt

Natürlich ist noch mehr drin als Himbeeren, aber die stehen im Vordergrund. Die tolle Farbe rührt daher und da die Früchtchen gefroren sind, verleihen sie dem Smoothie außerdem eine wunderbare Kühle. Zwei Äpfel sowie etwas Joghurt bringen noch etwas Frische und die Banane einen Hauch Süße. Alles in allem ein extrem leckerer Smoothie, der nicht nur ganz schnell gemixt ist, sondern auch zu jeder Saison möglich ist - Äpfel, Bananen und TK-Beeren gibt es schließlich zum Glück das ganze Jahr über. ;)

Sonntag, 26. Juli 2015

[rudelbackenahoi] Blechkuchen mit wilden Gartenfrüchten und Mandelkrümeln aus der LECKER Bakery

Hurtig, hurtig! Schnell in den Garten mit euch und die leckeren Beerchen von den Sträuchern retten, bevor der Sturm sie alle runterfegt! Bei uns war es gestern ja ganz schlimm und heute sieht es wenig besser aus. Zum Glück habe ich schon neulich einen umfassenden, aufopferungsvollen Beutezug gestartet und den Großteil der Beeren abgepflückt. Und mit aufopferungsvoll meine ich: Ich bin in jeden noch so gemeinen, zugewachsenen Winkel der Himbeer- und Brombeersträucher gekrabbelt und habe allerhand Getier getrotzt, um an das süße Obst zu kommen. Einige Kratzer und Stiche/Bisse später wurde ich dann aber hiermit belohnt:

Blechkuchen mit wilden Gartenfruechten und Mandelkruemeln aus der LECKER Bakery | Foodblog rehlein backt

Den Blechkuchen mit wilden Gartenfrüchten und Mandelkrümeln habe ich in der aktuellen Ausgabe der LECKER Bakery entdeckt und wusste sofort, dass ich dieses Rezept als erstes für die rudelbackenahoi-Aktion versuchen würde. Und es war eine gute Entscheidung! Der Teig ist schnell gemacht und der Kuchen ebenso schnell fertig gebacken. Ich habe mit allem begonnen, als Gäste kamen und konnte ihnen den Kuchen noch lauwarm servieren. Und es gab große Lobesbekundungen! Der Kuchen ist schön lockerluftig und die süßen Mandelstreusel bilden einen wunderbaren geschmacklichen Kontrast zur Säure der Beeren. So schmeckt der Sommer!

Sonntag, 19. Juli 2015

[Rezept] Frozen Yoghurt ohne Eismaschine + Schoko-Minz-Add On

Was wäre ein Sommer ohne Eiscreme? Richtig: Machbar, aber verdammt traurig! Darum probiere ich mich jedes Jahr aufs Neue durch all die heißgeliebten Favorites und die neuen Sorten der Eisdealer meines Vertrauens. Und nun gibt es noch einen freshen Lover am Eiscremehimmel: Frozen Yoghurt. Schon klar, "neu" ist der nicht, aber zum ersten Mal selbstgemacht hab ich ihn erst jetzt. Und es war soooo ne gute Idee!

Ich hab hier die klassisch-pure Variante für euch, plus ein "Add On": Schoko-Minze. Aber im Grunde könnt ihr da drauf packen, was ihr wollt. Das Beste daran: Es geht ohne Eismaschine!

Rezept für Frozen Yoghurt ohne Eismaschine | Foodblog rehlein backt

Sonntag, 12. Juli 2015

Ein paar Worte zum Thema Ernährung und meiner Ernährungsumstellung

Das Thema Ernährung, puh, was ist das in den vergangenen Jahren umfangreich geworden. Längst geht es nicht mehr nur darum, sich möglichst lecker sowie nährstoff- und abwechslungsreich zu ernähren. Und mit "Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt" rennt man als Vertreter alter Gebräuche heute sowieso gegen Wände. (Sorry, Oma.) Denn mittlerweile isst man nicht mehr nur, um den Hunger zu stillen, nein, die Ernährung ist zu einer bewussten Entscheidung, ja bei vielen sogar zu einer allumfassenden Lebenseinstellung mutiert. Jede Mahlzeit hat Verstand, wenn man so will. Unüberlegt reinschaufeln is nich. Das alles kann erfrischend und unglaublich interessant sein - aber auch nervig und anstrengend. Dazu weiter unten mehr.

So sieht es mittlerweile nach dem Einkaufen bei mir aus - und das reicht nicht mal für eine Woche.

Heutzutage gibt es eine Vielzahl von Ernährungstypen, die mitunter sogar schon Ableger bzw. Untergruppen bilden: Vegetarierer, Pescetarier, Veganer, Frutarier, Raw Foodies - um nur die bekanntesten aufzuzählen. (Und selbst bei denen muss bestimmt der eine oder andere von euch schon googlen, richtig?)

Wie ich neulich erfahren habe, zähle ich zu den sogenannten Flexitariern.

Bäbäm.

Bisher dachte ich eigentlich, dass ich einfach esse, was mir schmeckt und das keine besondere Bezeichnung verdient. Aber doch, auch ich hab nun einen Stempel. Eine kurze, grobe Erläuterung: Flexitarier essen alles - also auch Milchprodukte, Fisch und Fleisch, vor allem letztere allerdings nicht sehr häufig und nur aus biologischer Haltung bzw. nachhaltiger Fischerei. Ich würde es zusätzlich so beschreiben: Qualität geht vor Quantität und im Mittelpunkt steht der bewusste Genuss.

Donnerstag, 9. Juli 2015

[Linkliebelei] Erdbeer-Edition - Monster-Erdbeer-Rezeptsammlung

Juhu, Ausgabe Nummer Drei meiner Kategorie Linkliebelei, in der ich euch immer eine nette Sammlung feiner Rezepte, Produkte und DIYs zu einem bestimmten Thema zeige. Dieses Mal geht es um unser aller liebstes Sommerobst: Die Erdbeere! Weil sie nicht nur in jeder Version toll schmeckt, sondern auch wunderhübsch anzusehen ist.

https://instagram.com/p/4GwH-lsFID/?taken-by=rehleinbackt

Heute gibt es übrigens einfach eine monströse Rezeptsammlung, weil ich sooooo viel Leckeres mit Erdbeeren gefunden habe und mich nicht auf einige wenige Rezepte minimieren konnte und wollte. Ihr bekommt sie daher ALLE!

Sonntag, 5. Juli 2015

[Rezept] Cremiges Kirsch-Küchlein mit Chocolate Chips

Seit geraumer Zeit gibt es bei uns um die Ecke einen Foodsharing-Verteiler (eine wirklich super Sache!) und letzten Sonntag habe ich dort zufällig ganz tolle, frische Süßkirschen entdeckt. Nach einem kurzen Brainstorming habe ich mir überlegt, ein kleines Kirsch-Küchlein mit Chocolate Chips daraus zu zaubern. Ich hab also flott ein paar Zutaten zusammengerührt und eine knappe Stunde später begeistert Kuchen zu Abend gegessen. Ja, im Ernst. Denn das Küchlein war so unschlagbar yummy, dass ich viel zu viel vertilgt habe und danach satt war. :D

cremiges Kirsch-Küchlein mit Chocolate Chips | Foodblog rehlein backt

Und warum diese Euphorie? Nun. Kirschen und Schokolade passen sowieso wunderbar zusammen, aber die Konsistenz des Teigs dazu ist einfach nomnomnomnomnom! Es ist schwer zu beschreiben, aber am besten passt tatsächlich das Wort 'cremig'. Ja, das Küchlein schmeckt cremig, es zergeht förmlich auf der Zunge. Besonders, wenn ihr es noch warm versucht, wenn die Schokolade noch flüssig ist und auch die Kirschen ihr Aroma voll entfalten. Gleichzeitig ist das Küchlein außen knusprig, was einen interessanten Kontrast darstellt und es hat eine leichte Marzipannote - ich habe KEINE Ahnung, woher die kommt. Aber was soll's, es ist grandios! Versucht es bitte, ihr werdet dahinschmelzen, wirklich!

Freitag, 3. Juli 2015

[Aktion] #rudelbackenahoi Runde 2 - Es geht wieder los!

Das Veröffentlichungsdatum der LECKER Bakery schreibe ich mir immer dick in den Planer und meistens halte ich es nicht aus und fahre schon am Tag zuvor zum Bahnhof, in der Hoffnung, das Magazin dort schon eher zu ergattern. Klingt irre? Vielleicht. Aber wenn es nach mir geht, ist die Bakery die Bibel unter den Back-Zeitschriften. Und das sage ich nicht, weil ich dort ein Praktikum gemacht habe und mich bei irgendwem einschleimen will, sondern weil ich sie seit der ersten Ausgabe wunderbar finde. (Darum wollte ich auch unbedingt dort mein Praktikum absolvieren.) Das Design, die kreativen Ideen und nicht zuletzt die Rezepte mit ... mh, sagen wir 98% Gelingsicherheit (sorry, Beate ;) - das alles passt einfach und ergibt ein Werk, über das ich mich jedes Mal wieder freue wie ein Schnitzel. Die Bakery ist auch die einzige Zeitschrift überhaupt, die ich kaufe, ohne zuvor einen Blick hineinzuwerfen. Aber genug geschwärmt, kommen wir zum eigentlichen Thema - nach dem Klick!

LECKER Bakery 2015-2 rudelbackenahoi Aktion Foodblog rehlein backt

Sonntag, 28. Juni 2015

[Rezept] Blueberry Dream Smoothie

Wir gehen in großen Schritten Richtung Sommer, meine Lieben. Und mit den Temperaturen steigt bei mir auch immer die Lust auf süße, kühle Erfrischungen. Meine Eismaschine ist leider über'n Jordan, aber Smoothies sind ja ohnehin viel gesünder, nicht? Und viel schneller gehen die außerdem: Einfach alles reinwerfen, was der Obstkorb hergibt, noch ein wenig Milch, Fruchtsaft oder Joghurt dazu, kurz das Gerät auf volle Pulle anstellen, und fertig!

Blueberry Dream Smoothies | Foodblog rehlein backt

Meine Smoothies sind meist ziemlich simpel - aber auch ultra lecker. Hier gibt es eine süße Symbiose von Banane, Birne und Heidelbeeren. Ein Träumchen, sag ich euch! Und falls ihr eins davon nicht da habt, ersetzt es einfach durch anderes Obst. ;)

Sonntag, 21. Juni 2015

[Rezept] No Bake Strawberry & Cream Milchreis-Törtchen

Im Sommer ist es manchmal gar nicht fein, den Ofen anzuschmeißen. 30 Grad vor der Tür, 34 in der Küche - da vergeht selbst mir die Lust auf Kuchen. Wie gut, dass es so herrlich viele Möglichkeiten gibt, süße Leckereien im Kühlschrank zu "backen". Hier habe ich mich an einem sommerfrischen Milchreis-Törtchen mit Erdbeersoße versucht und ich bin so happy, dass das Experiment geglückt ist!

Das Törtchen hat eine wunderbar cremige Konsistenz, die aufgrund des Milchreises besonders interessant ist. Der Boden ist zwar nicht sehr crunchy -  das braucht es auch nicht - aber lecker, und das Topping passt nicht nur optisch hervorragend dazu, sondern liefert einen fruchtigen Extrakick. Geschmacklich erinnert mich die Kombination an Nucki-Erdbeer-Eis und es ist auch nicht zu süß - perfekt für den Sommer also!

No Bake Strawberry & Cream Milchreis-Törtchen | Foodblog rehlein backt

Ihr könnt natürlich jede Art Kekse für den Boden nehmen, die ihr gerade da habt, oder auch anderes Obst für die Soße. Eurem Appetit und eurer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Und wenn ihr eure Törtchen-Kreation aus dem Kühlschrank holt, freue ich mich über ein Bild via Mail, Facebook oder Instagram! ;)

Sonntag, 14. Juni 2015

[Rezept] Knusprige Flammkuchen mit grünem Spargel und Speck

Keine Ahnung, was ihr heute Mittag/Abend kochen sollt? Ich hätte da einen Vorschlag. Der schnell und einfach geht und noch dazu ultrapornolecker ist. Noch nicht überzeugt? Dann seht euch einfach das Bild an und stellt euch den Duft von Folgenem in eurer Küche vor: Knuspriger Flammkuchenteig mit einer dicken Schicht Schmand und saure Sahne, darauf frischer grüner Spargel (weil leckerer als der weiße), Frühlingszwiebeln, Speckwürfelchen und viel Käääääse. Ihr werdet es kaum erwarten können, dass das Teil endlich fertig ist, ernsthaft. Es duftet SO gut!


Streng genommen sind meine Flammkuchen meist eher Pizzen mit sehr dünnem Boden, aber ohne Käse geht einfach nicht. Nie. Ich könnte einfach ALLES mit geschmolzenem Käse essen. Aber wenn ihr das zu abwegig findet, lasst ihn einfach weg. Die Sahne-Schmand-Creme reicht eigentlich auch. ;)

Das Rezept habe ich von Penne im Topf und in zig Versuchen mittlerweile ganz leicht für mich optimiert. Pizzamehl statt normalem Weizenmehl macht für mich DEN Unterschied, denn der Teig ist naturgemäß recht zäh und mit dem Pizzamehl lässt er sich deutlich leichter verarbeiten. Und auch das Topping ist ein anderes. Dennoch: Liebe Ann-Katrin, ich bin dir überaus dankbar für dieses super tolle Rezept! Eins mit Sternchen dafür.

Sonntag, 7. Juni 2015

[Rezept] Fluffig weicher Kokostraum-Kuchen "to die for"

Wann immer ich etwas ganz Wichtiges und Dringendes zu erledigen habe, fallen mir immer zig andere Sachen ein, die genau jetzt noch viel wichtiger und dringender zu sein scheinen. Auf jeden Fall aber: Mehr Spaß machen. Statt also meine Steuererklärung endlich abzuschließen und den letzten Kram für dieses eine Studienmodul nachzuarbeiten, fange ich damit an, die ganze Bude zu putzen, alte Briefe durchzulesen, ein Klassentreffen zu organisieren (im Juli!), meinen Kleiderschrank zum wiederholten Male auszusortieren oder stundenlang Pinterest zu durchstöbern. (Um nur einen kleinen Ausschnitt meiner ach so wichtigen "Aufgaben" zu benennen.)

Oder um es kurz zu sagen: Ich mutiere zu einer wahren Prokrastinier-Weltmeisterin. Und natürlich wird in der Zeit auch schrecklich viel gebacken. Nicht nur, weil das ne tolle Ablenkung ist und für Tiefenentspannung sorgt, sondern auch deshalb, weil man viel Brainfutter braucht, wenn man denn mal ernsthaft anfängt, die echte To-Do-Liste abzuarbeiten. ;)

Kokostraum-Kuchen | Foodblog rehlein backt

Und da es wegen all dem eine Zeit lang so still auf meinem Blog gewesen ist, möchte ich euch direkt mein Highlight der letzten Wochen präsentieren: Diesen Kokoskuchen, der so uuuunglaublich saftig, fluffig und lecker ist, dass man dafür sterben könnte! Ich übertreibe nicht, er schmeckt wahrhaft orgasmisch. (Ja, ich habe dieses Wort geschrieben. Weil es mein Blog ist und ich das darf.) Das Teil ist außerdem nicht nur geschmacklich eine Offenbarung, sondern auch total easy und schnell gemacht. Wie ich's mag! Ihr werdet ihn lieben, lieben, lieben, versprochen.

Sonntag, 10. Mai 2015

[Rezept] Schoko-Cola-Küchlein aus der LECKER Bakery

Schokolade und Cola klingt nach einer merkwürdigen Kombination, fand mein Freund. Ich hingegen war sofort Feuer und Flamme, als ich das Rezept in der aktuellen LECKER Bakery entdeckt habe, denn für mich passen die zwei Komponenten ganz wunderbar zusammen! Vor allem da ich weiß, dass Limonade im Kuchen geschmacklich ohnehin nur dezent zu schmecken ist und viel mehr für Süße und Luftigkeit sorgt. ;)

Schoko-Cola-Küchlein aus der LECKER Bakery, Foodblog rehlein backt

Donnerstag, 7. Mai 2015

[Inspiration] Meine Lieblings-YouTube-Kanäle: Backen!

Heute hab ich mal wieder ein bisschen behind the scenes für euch, denn ich zeige euch eine von vielen Möglichkeiten, wie ich mir Inspiration für neue Postings und Rezepte hole: YouTube-Videos! Auf der Plattform gibt es mittlerweile eine Fantastilliarden Kanäle zum Thema Essen. Gefühlt die meisten befassen sich mit dem Backen - wie wunderbar für mich! Mit der Zeit habe ich viele tolle YouTuber entdeckt und meine Lieblinge möchte ich euch hier gern vorstellen.

Schaut auch unbedingt mal bei Kevin von Law of Baking vorbei, denn der zeigt euch heute ebenfalls seine YouTube-Favoriten zum Thema Food. In seiner Auswahl konnte ich schon den einen oder anderen neuen Kanal für mich entdecken. Also rüber mit euch! KLICK!

Und los geht's mit meinen Lieblingen! Die Reihenfolge stellt übrigens keine Hitliste dar, denn ich habe keinen speziellen Favoriten. Jeder YouTuber hat in meinen Augen seine Vor- und Nachteile, die ich im einzelnen erläutere. Ich hoffe, euch für den einen oder anderen Kanal begeistern zu können. :)


Rosanna Pansino - KLICK!


Ohne sie geht's nicht, ganz klar. Wer ihre Neeeerdy Nummies kennt und einmal ihr süße Art im Video gesehen hat, schaltet immer wieder ein. Ro hat einfach wunderbar kreative Ideen und sich schon immer viel Mühe mit ihren Videos gegeben. (Sie verkleidet sich auch gern mal thematisch passend, wie hier im Video für Sailor Moon Brooch Pinata Cookies zu sehen.) Mittlerweile ist Ro in Amerika schon richtig berühmt, worunter leider auch ihr Kanal etwas leidet. Zwar werden ihre Videos immer professioneller, allerdings nehmen die Challenges und privater Kram stark zu. Das kennt man von deutschen YouTube-Stars und muss man mögen. Da ich sie, wie gesagt, ziemlich niedlich finde und ihr gern zuhöre, macht es mir nicht allzu viel aus. Aber entscheidet selbst und falls euch nur die Backvideos interessieren, klickt ihr eben nur die an. Ro hat unglaublich gute Einfälle, die sehr inspirierend sind. Minuspunkt: Sie benutzt häufig Backmischungen. Böses No-Go. Darum spreche ich eben auch von "Inspiration". Hier eines meiner liebsten Videos:


Pssst: Ich kenne eine Bloggerin, die schon oft etwas von Ro nachgebacken hat. Erratet ihr, wen ich meine? ;) Blättert einfach mal durch ihre Videos, dann kommt ihr sicher drauf!

Sonntag, 3. Mai 2015

[Rezension] Amerikanisch backen: United States of Cakes von Roy Fares

Amerikanische Rezepte haben für mich einen besonderen Stellenwert, denn mit diesen habe ich das Backen für mich entdeckt. Es war dieses Buch von Cynthia Barcomi*, mein allererstes Backbuch, das mich Rezept um Rezept ausprobieren lies. Zwar habe ich zuvor schon ab und an die Rezepte meiner Oma nachgebacken, doch die Leidenschaft entbrannte erst mit diesem Buch. Mittlerweile muss ich zwar sagen, dass mich nicht mehr alle amerikanischen Gebäcke so sehr ansprechen - weil sie in der Regel viel zu viel Fett und vor allem große Mengen Zucker enthalten - aber insgesamt bin ich doch nicht von ihnen losgekommen.

Kein Wunder also, dass dieses Backbuch hier in meiner Sammlung nicht fehlen durfte. In United States of Cakes* von Roy Fares gibt es so ziemlich alle amerikanischen Kultrezepte "von Cheesecake bis Snickerdoodle". Die gesamte Bandbreite der wunderbaren süßen Sünden ist also vertreten und der Name Programm. Das Beste: Diese Gebäcke sind auch für den europäischen Gaumen absolut genießbar! Aber bevor ich mehr dazu sage, lasst uns einen kleinen Blick hinein werfen!

Backbuch "Amerikanisch backen: United States of Cakes" von Roy Fares. | Foodblog rehlein backt

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