Sonntag, 30. August 2015

[Rezept] Nordhessischer Schmandkuchen nach Mario Kotaska

Okay, es ist soweit. Egal was ihr gerade tut, lasst alles stehen und liegen. Denn hier kommt er:

Der perfekte Kuchen! 

Und zwar optisch UND geschmacklich. Und idiotensicher ist er auch. Und schnell geht er. Und überhaupt: Ich bin SO verliebt in dieses Rezept! Als Hessin zählt Schmandkuchen ohnehin zu meinen großen Lieben, aber dieses gute Stück hier hat bei uns einfach dermaßen die Kaffeetafel gerockt, dass ich - und meine gesamte bucklige Verwandtschaft - ganz hochoffiziell sagen: Dies ist der beste Schmandkuchen unseres LEBENS!

Nordhessischer Schmandkuchen nach Mario Kotaska | Foodblog rehlein backt

Der Kuchen ist schön locker und saftig, besonders durch das cremige Schmandtopping. Durch viel Zitrone (Saft und Schale) erhält er eine leichte Säure und besondere Frische. Der Zimtzucker ist dabei das Tüpfelchen auf dem i. Der Kuchen lässt sich direkt nach dem Backen sauber schneiden und portionieren und schmeckt auch noch am zweiten und dritten Tag. (Es ist äußerst großer Beherrschung zu verdanken, dass das Blech überhaupt so lange überlebt hat.) Aber um es kurz zu machen: Ihr MÜSST diesen Schmandkuchen nachbacken, er ist verdammt lecker!

Das Rezept stammt vom Fernsehkoch Mario Kotaska (seineszeichens ebenfalls ein ursprünglicher Hesse ;) und ihr findet es in seinem Buch Street Food*. Ich bin allerdings bei Malte darüber gestolpert und so glücklich über diese Entdeckung!

Sonntag, 23. August 2015

[Rezept] Lecker saftiger Himbeer-Mandel-Kuchen

Ich hatte mal wieder Lust auf einen klassischen Rührkuchen und habe dafür eines meiner liebsten Kastenkuchen-Rezepte ausgegraben. Es ist ein richtig tolles Basisrezept, das sich kinderleicht abwandeln lässt. Hier gab es schon mal eine Kokos-Orangen-Variante davon. Da wir aber aktuell - oh wie wundervoll - Beerenzeit haben, habe ich dieses Mal frische Himbeeren im Teig versenkt. Und ihr ahnt es sicher schon: Der Kuchen war super lecker! Saftig, frisch und leider viel zu schnell aufgegessen. Mit Tiefkühl-Früchten kriegt ihr den natürlich auch gebacken. ;)

Lecker saftiger Himbeer-Mandel-Kuchen | Foodblog rehlein backt

Das Rezept stammt übrigens aus einem meiner absoluten Lieblingsbackbücher, diesem hier: KLICK!

Sonntag, 16. August 2015

[Rezept] Raffaello Cupcakes - oder: Der Geschmack des Sommers

Für mich ist der Geschmack von Kokos der pure Sommer. Da denke ich an weiße Sandstrände, gebogene Palmen, türkisblaues Wasser, strahlenden Sonnenschein und lockerleichtes Leben. An eigentlich genau das, was man in der Raffaello-Werbung sieht. (Werbebotschaft angekommen, würde ich sagen.) Eben dieses Gefühl habe ich in Cupcake-Form für euch. Eine weiße Sünde mit Überraschung im Innern!

Raffaello Cupcakes | Foodblog rehlein backt

Hier trifft ein leckerer Vanille-Cupcake, der ein süßes Geheimnis birgt, auf ein frisches Kokos-Frosting plus Kokoskugel-Topping. Absolut geiler Scheiß, sag ich euch! Das Rezept habe ich vom Bake Club, das Frosting ist allerdings ein anderes. Die Kreation in drei Stichworten: Saftig, cremig und - natürlich - ganz ohne Schokolade. ;)

Sonntag, 9. August 2015

[rudelbackenahoi] Apfel-Brombeer-Kuchen aus der LECKER Bakery

Könnt ihr von euch sagen, dass ihr zu hundert Prozent Stadt- oder Landkind seid? Ich nicht.

Ich bin auf dem Land aufgewachsen, genauer: In der tiefsten, hessischen Hochrhön. Wo nur alle Stunde ein Bus fährt, die Bürgersteige um spätestens 18 Uhr hochgeklappt werden, montags die Frisöre zu haben und jeder über jeden Bescheid weiß: Arbeit, Haus, Auto, Beziehungsstatus, Kranheitsgeschichte - und bei den Kindern und Enkeln wird dann genauso weitergemacht, weil's so schön ist. Auf dem Dorf ist es wirklich schwierig, etwas vor anderen geheim zu halten - denn wer sich nicht auskunftsfreudig zeigt, wird sofort als verschlossen eingestuft und wer keinem der drei möglichen, überaus spannenden Vereinsgemeinschaften beitreten mag (Freiwillige Feuerwehr, Fastnacht, Kirmes), wird regelrecht gesellschaftlich gesteinigt - oder existiert praktisch gar nicht.  Und beurteilt wird man nach den Eltern und dem, was der Tratschweiber-Buschfunk so verbreitet. Fantastisch.

Apfel-Brombeer-Kuchen LECKER Bakery | Foodblog rehlein backt

Ihr lest es zwischen den Zeilen vielleicht schon raus: Das Dorfleben ist nicht wirklich meins gewesen. Die Stadt hingegen ist, für meine Begriffe, herrlich anonym und bietet darüber hinaus einigen Komfort, den ich nicht missen möchte. Schnelles Internet, viele Einkaufs- und Unternehmungsmöglichkeiten, kurze Wege, ein umfangreiches Ärzteangebot und Pizza-Lieferdienste. Um nur ein paar wenige zu nennen. (Und nette Nachbarn haben wir auch!)

Das große ABER:

In der Stadt fehlt mir die Natur. Echte Natur. Angelegte Parks, die ab 25 Grad völlig überlaufen sind, und in denen man ständig Gefahr läuft, seine Picknick-Decke in Hunde-Hinterlassenschaften zu legen, sind für mich keine Natur. Darum meide ich diese auch die meiste Zeit und beginne spätestens nach einem halben Semester in der Stadt, das Landleben zu vermissen. Weil es dort, trotz der Unannehmlichkeiten, nämlich einfach wunderschön ist. Die Rhön mit ihren Bergen, den Weiten, den üppigen Wiesen, dem klaren Sternenhimmel und dem Duft nach Leben ... hach. Wenn ihr einmal völlig allein durch einen Mischwald gejoggt seid, den unvergleichlichen Geruch wirklich frischer, gesunder Luft eingeatmet habt, und euch außerdem nicht ständig dabei fragen musstet, ob eure Brüste beim Laufen hüpfen oder euer Hintern in der Hose doof aussieht, dann wisst ihr, was ich meine. Man steht im Dorf zwar gefühlt ständig unter Beobachtung, ist aber dafür innerhalb von Sekunden raus und im Paradies: Blühende, lebendige Natur - und alles meins.

Apfel-Brombeer-Kuchen LECKER Bakery | Foodblog rehlein backt

Sonntag, 2. August 2015

[Rezept] Sommerfrisches Joghurtküchlein mit Nektarinen

Manchmal da gibt es diese Sonntage, an denen ich morgens aufstehe und keine Lust auf mein Müsli habe. Weil der Sonntag irgendwie ein besonderer Tag ist und ein besonderes Frühstück verdient. Meistens holen wir uns dann auf der ersten Gassirunde schnell frische Körnerbrötchen (und ein Käsebrötchen für mich extra), die wir dann mit Hingabe mit einer großen Auswahl Marmeladen und süßer Aufstriche sowie gutem Kaffee oder Chai Latte genießen. (Während ich das schreibe, krieg ich schon wieder Hunger.)

Ganz manchmal allerdings, ist mir selbst das nicht besonders genug und ich will Kuchen haben. Keinen vom Bäcker, sondern frisch selbstgebackenen. Und weil ich auf solche Jieper selbstverständlich selten vorbereitet bin, muss ich zusammenmischen, was Vorratskammer und Kühlschrank eben so hergeben. Letztens war das Ergebnis dieses Joghurtküchlein mit Nektarinen und Vanillezucker-Topping (nach dem Klick). Puderzucker war nämlich keiner da. Aber war toll! Es schmeckt fein saftig und mit Nektarinen werde ich bestimmt nun öfter backen!

Joghurtküchlein mit Nektarinen | Foodblog rehlein backt