Mittwoch, 28. Oktober 2015

[Linkliebelei] Halloween-Edition – Rezepte und Gadgets für den schaurigsten Tag im Jahr

Spookyboo und Happy Halloween! In wenigen Tagen, am 31. Oktober, ist es wieder soweit und die gruseligste Nacht des Jahres steht an. Zwar ist Halloween bei uns noch lange nicht so ein Event wie in den USA, aber der Handel tut sein Bestes, um diesen „Feiertag“ auch in Deutschland zu etablieren – auf dass wir fröhlich unser Geld für allerlei KrimsKrams ausgeben, den eigentlich keiner braucht. Mittlerweile bekommt man also allerorts schaurig-kitschige Gruseldeko oder andere spooky Halloween-Artikel nachgeworfen. Der Plan der Kommerzer ist also voll aufgegangen, es wurden Bedürfnisse geweckt wo zuvor keine waren, und ein neuer Absatzmarkt geschaffen. Strike.

Ich weiß nicht … liest man meine Abneigung heraus? Falls nicht, sag ich es noch mal konkret: Ich zelebriere Halloween nicht. In keinster Weise. Ich bin zwar schon immer ein Freund von Gruseligem gewesen, aber wie auch der Valentinstag ist Halloween ein ursprünglich religiöser Tag, der kommerziell ausgeschlachtet wird und seinen Zauber so längst verloren hat. Und mal ehrlich: Wirklich gruselig ist der meiste Kram nun wirklich nicht, eher lustig-lächerlich. All diese billigen Plastikskelette und Grinse-Kürbisse, pah. Wo sind die Zombie-Bräute voller Kunstblut, die kopflosen Reiter und die Ekelmonster mit eitrigen Furunkeln? Wenn schon, denn schon.

Damit ihr aber nicht leer ausgeht und auf meinem Blog dennoch was für Halloween findet, habe ich mich mal wieder an eine Linkliebelei gesetzt und euch eine Reihe blutiger Rezepte sowie coole Gadgets aus dem Netz zusammengetragen. Und seid versichert: Die Rezepte sind auch wirklich eklig, so wie sich das gehört für die Unruhnacht. ;)

Rezepte für Halloween – blutig, ekelerregend und garantiert nicht lustig


Den Start macht mein diesjähriges Highlight, dieser Gehirnkuchen. Sieht suuuper bäh aus, schmeckt aber bestimmt himmlisch:


Und weil blutige Gehirne einfach das Nonplusultra sind, gibt es hier auch noch die obercoolen Brain-Cookies vom BakeClub. Die Idee ist so simpel, aber richtig effektvoll:


Süß und schaurig lässt sich ganz wunderbar kombinieren und manchmal genügt schon eine klitzekleine Abwandlung, um ein klassisches Rezept in ein Halloween-Treat zu verwandlen. Chocolate Chip Cookies mit kleinen, fiesen Spinnen, anybody?

Auch klasse für jedes Halloween-Buffet: Essbare Hexenfinger. Also Cookies jetzt, ne. Ich könnt mich so vor dem bloody Mandelnagel ekeln. Herrlich! Lässt sich übrigens auch wunderbar mit dem übernächsten Rezept kombinieren. ;)

Irgendwie ist das Ganze hier ganz schön blutlastig, aber ich kann’s nicht halten. Weiter geht es mit einem … na, kommt ihr drauf? Klar: BLUTIGEM Fudge. Süßer Blutswirl to go oder zum Verschenken. Yam.


Okay, ich will mal nicht so sein und euch eine Auszeit vom Blut geben. Dafür wird’s dreckig! Dieses Dessertrezept ist von einem Freund erprobt und für sehr, sehr lecker befunden worden. Steckt einfach ein paar Gummiwürmer in die „Erde“ und schon ist es was für Halloween. Oder ihr baut euch Grabsteine aus Keksen und beschriftet sie mit Zuckerschrift oder geschmolzener Schoki. Tadaaa, ein Friedhof zum Aufmampfen!

Next: Ein halbierter Augapfel. Super gesund, mit Kokosmilch und Kiwi – aber man, könntet ihr etwas essen, das euch dermaßen anstarrt?! Und mal wieder mit dabei: Bluuuut.

Sowohl Rezept als auch Deko sind diese pechschwarzen Giftäpfel. Mit denen hätte die böse Hexe Schneewittchen bestimmt nicht rumgekriegt, aber wer mutig ist, kann ja mal einen Bissen versuchen…

Und auch diese Zuckerblättchen fallen eigentlich beiden Kategorien zu: Wer auf die Serie Dexter steht, wird die Idee lieben! Zu den Bluttrophäen also bitte hier entlang: KLICK!


Coole Gadgets für die Gruselbäckerei und die Halloween-Tafel - Alles für die perfekte Halloween-Party


Die *Gehirn-Silikonform hier steht schon ewig auf meiner To-buy-List. Die kleinen Brains lassen sich sowohl für spooky Desserts benutzen, als auch für Eiswürfel. Genauso genial: *Fiese Schädel.

Das Gehirn gibt's aber auch als *große Puddingform. So wird's dann auch richtig schön glibbbberig. Tihihihi.

Auch einen *Schädelkuchen stelle ich mir extrem cool vor und hab den auch schon öfter gesehen. Bei Pinterest gibt es da einiges an Inspiration, teils echt eklige. :D

Lange war es ausverkauft, nun aber wieder zu haben: Das Backbuch *Zombie-Cupcakes, das ich schon im reich bestückten Bücherregal bei LECKER durchblättern durfte. Es enthält viele, gruselige Ideen und wird definitiv noch gekauft!

Und falls ihr für die Party noch nach ein paar schnellen DIYs sucht, schaut doch mal hier oder hier rein. Flott ausdrucken, basteln - fertig!


So, genug gegruselt? Wenn nicht, hab ich hier noch ein amüsantes Schockvideo für euch (ich hoffe, ihr kennt es noch nicht). Ich habe so laut gekrischen, dass mein Freund aus dem Nebenraum angerannt kam und mich fragte, was los sei. :D Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.




Happy Halloween!


*Die mit einem * versehenen Links sind Affilaite-Links. Kauft ihr darüber etwas ein, erhalte ich eine kleine Provison. Danke dafür!

Kommentare:

  1. Hallo Rebecca - ich lese deinen Blog sehr gerne und finde deine Rezepte auch immer sehr ansprechend.
    Bisher war ich kein Fan vom Kommentieren, aber über deinen Halloweenblogspot musste ich so lachen, dass ich mir einen Kommentar hier nicht verkneifen kann:

    Du wetterst erst über die Konsumfalle und das kommerzielle Ausschlachten der vielen ursprünglich religösen und nun so teuflisch gehypten "Festtage" wie Halloween oder Valentinstag (zählst du Weihnachten da eigentlich auch dazu? Ist ja im Prinzip das gleiche...) und anschließend postest du fröhlich Einkauf-Links, an denen du auch noch verdienst?
    Ist Kommerz also ok, so lange du daran beteiligt bist? Oder misst du hier mit zweierlei Maß? Ist irgendwie ein bisschen schizophren, meinst du nicht?

    Viele Grüße, Nadja

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    1. Hallo Nadja,

      ich weiß was du meinst, beim flotten Lesen kann man meine Aussagen schnell missverstehen. Ich versuch mal, mich genauer zu erklären:

      Es geht nicht grundsätzlich darum, dass ich den Konsum verteufle – jeder muss mit irgendwas irgendwie seine Brötchen verdienen, auch die Leute im Handel/Marketing etc. Mir geht es einzig darum, dass aus ursprünglich kleinen, stillen und ggf. religiösen „Feiertagen“ oder Gebräuchen solch aufgebauschte „Events“ gemacht und diese auf allen Ebenen ausgeschlachtet werden. Das verändert diese Tage – und das meiner Meinung nach nicht zum Positiven.

      Weihnachten zB (ja, auch da stört es mich enorm!) ist das Fest der Liebe und Besinnlichkeit. Man besinnt sich auf das Wesentliche, freut sich am Zusammensein mit der Familie und ist dankbar für das, was man hat – zumindest sollte es so sein. Stattdessen aber geht es in vielen Familien nur noch um die Geschenke und darum, wie teuer die jeweils waren. Und das ist eine wirklich unschöne und traurige Entwicklung. „Schuld“ daran sind sicherlich viele Faktoren, die zusammen gespielt haben. Aber der Handel hat einen nicht unwesentlichen Teil dazu beigetragen, indem er durch gezielte Werbung und Öffentlichkeitsarbeit Bedürfnisse geschaffen hat, wo zuvor keine gewesen sind.

      Und Halloween fand bis vor ein paar Jahren in Deutschland so gar nicht statt, doch weil man hier ein dickes Geschäft gewittert hat, wurde die Idee einfach mal aus den USA „importiert“ – und funktioniert auch noch. Eine künstliche Schaffung von Absatzmärkten.

      Lange Rede, kurzer Sinn: Meine Aussage im Text steht also in keiner Verbindung dazu, dass ich auf meinem Blog Affiliate-Links einbinde. Ich bedauere das Ausschlachten und Verändern traditioneller Gebräuche, bloß um NOCH mehr Geld zu machen – nicht die Gewinnerzielungsabsicht der Händler generell.

      Ich hoffe, das war verständlicher.

      PS: Ich finde es etwas schade, dass du mein Blog, wie du schreibst, zwar sehr gern liest, aber nur dann kommentierst, wenn du Kritik dalassen möchtest. :(

      Viele Grüße
      Rebecca

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    2. Hallo Rebecca,
      danke für die schnelle und ausführliche Antwort :-) Ärgere dich nicht, ich habe noch nie (und ich meine wirklich nie) irgendwo auf einem Blog kommentiert und ich lese einige.

      Und ich habe das schon in deinem Ursprungsblogpost verstanden, was du meinst bezüglich des höher und noch höher hypen bestimmter "Festlichkeiten". Ich fand nur den Umstand äußerst amüsierend, dass du erst deinen Unmut gegen Halloween, Kommerz und von Bedürfnissen, an die vor gar nicht allzu langer Zeit noch gar nicht zu denken war etc. beschreibst und dann trotzdem auch Halloweengadgets anpreist. Das erscheint mir irgendwie wie ins gleiche Horn zu blasen, wie die Kapitalhaie des Absatzmarktes. Denn du machst ja damit auch Werbung, für Bedürfnisse, die vorher nicht da waren oder künstlich erzeugt wurden. Ich hätte es aufrichtiger gefunden, zum Thema Halloween etc. zwar deinen Unmut loszulassen, aber dann auf die Links zu verzichten. Denn Gewinnerzielung und Gewinnmaximierung sind keine zwei paar Schuhe im Handelswesen.
      Aber ist schon gut, ist alles menschlich und das ist ja auch nur meine Meinung.

      Ich wollte dich auch nicht per se negativ kritisieren, sondern dich darauf aufmerksam machen, dass dein Post vielleicht etwas inkonsistent wirkt.

      Lieber Gruß & ein schönes Wochenende für dich!
      Nadja

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