Donnerstag, 31. Dezember 2015

[Personal] Jahresrückblick und Vorsatz-Resümee 2015

Eigentlich sollte es hier heute keinen Jahresrückblick geben, aus schlichtem Zeitmangel und Bocklosigkeit. Dann aber entdeckte ich einen Eintrag in meinem Planer, der mich darauf hinwies, meine Vorsätze vom Beginn des Jahres einer Kontrolle zu unterziehen. Welche konnte ich einhalten bzw. umsetzen, welche nicht und warum? Acht an der Zahl waren es, ne ganze Menge also. Bevor wir aber dazu kommen, gibt es erst mal eine nette Rezeptgalerie mit den zehn beliebtesten Rezepten in 2015. Und weil wir heute Abend Silvester feiern, schön typisch als Countdown angereiht.

Die Top Ten auf rehlein backt in 2015


Platz 10: Omas sehr feiner, versunkener Apfelkuchen


Ein Klassiker von meiner Omi – ich habe mich sehr gefreut, dass der so gut bei euch angekommen ist! Der Apfelkuchen „sehr fein“ hat mich praktisch großgezogen, denn den gab es auf der großelterlichen Kaffeetafel recht häufig, um nicht zu sagen: Dauernd. Je nach Saison wechselte mal das Obst darin und einfach immer, immer, immer war er lecker ohne Ende. Ich liebe dieses Rezept!

Platz 9: Tres leches – Dreierlei-Milch-Kuchen


Ohhh jaaaa, ich schwelge noch in Erinnerungen an diesen Genuss … Der Kuchen wird erst nach dem Backen mit einer Mischung aus Sahne, ungesüßter Kondensmilch und Milchmädchen übergossen. Damit saugt er sich richtig schön voll und schmeckt dadurch nicht nur extrem gut, sondern behält auch über Tage seine unschlagbare Saftigkeit – falls er überhaupt so lange überlebt. ;)

Platz 8: Klassischer Erdbeerboden mit rotem Guss


Noch ein Rezept von meiner Oma, das wahrhaft Gold wert ist. Ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte: Der Boden ist der beste, den ich jemals gegessen habe. Er ist locker-leicht, trotzdem stabil, wird nicht matschig und ist dabei auch noch sehr aromatisch. Es ist ein wunderbar luftiger Biskuit, der den Erdbeeren eine würdige Basis ist. Speichert euch das Rezept unbedingt für Juni ab und zaubert euch dann mit frischen Beerchen vom Feld meine kleine Kindheitserinnerung - ihr werdet es nicht bereuen.

Platz 7: White Chocolate and Macadamia Nut Cookies – Wie bei Subway!


Nach diesem Rezept habe ich lange gesucht, denn die Cookies von Subway fand ich schon immer unglaublich lecker – wenn auch etwas zuuuu fettig. Meine ersten Versuche waren zu fest, zu knusprig oder zu weich, aber hiermit war ich dann endlich glücklich. Nehmt aber unbedingt ungesalzene Macadamias, sonst verfälscht sich der Geschmack, den man erreichen will zu sehr.

Platz 6: Saftige Joghutt-Muffins mit extra großen Schokostücken


Okay, dass dieses Rezept dermaßen beliebt ist, hat mich überrascht. Hierbei handelte es sich nämlich um eine simple Resteverwertung. Mich packte an einem Sonntag die Lust auf Gebäck und ich musste mit dem arbeiten, was so da war – und heraus kamen wirklich sehr, sehr leckere, obersaftige Joghurt-Muffins. Die haben nicht nur mir, sondern auch euch gefallen und ick freu mir übermäßig!

Platz 5: Nordhessischer Schmandkuchen nach Mario Kotaska


Eines meiner persönlichen Highlights in diesem Jahr. Als Hessin bin ich ohnehin schon grooooßer Schmandkuchen-Fan, aber mit diesem Rezept hat mich Mario Kotaska in den siebten Himmel befördert. PERFEKTION.

Platz 4: Vollmilch-Schokopudding-Kuchen 


Der Magic Cake in der Schoko-Variante, der mit diesem Rezept leider nur zwei statt drei Schichten entwickelt hat. Dem Geschmack tat das aber keinen Abbruch und alle Nachbäcker haben sehr von diesem Kuchen geschwärmt. Weiter unten findet ihr den Original-Magic Cake mit Drei-Schichten-Garantie. ;)

Platz 3: „Meine“ LECKER Bakery – Das große gemeinsame Durchbacken


Überraschenderweise findet sich auf dem Siegertreppchen auch eine meiner Aktionen - #rudelbackenahoi hat Bronze geholt! Zur Erklärung: Letztes Jahr habe ich ein Praktikum in der LECKER-Redaktion gemacht und die Bakery, an der ich mitarbeiten durfte, erschien diesen Januar. Ich entschloss mich, die mit euch zusammen durchzubacken – das Teil kauft ja ohnehin jeder. ;) Und wir haben das sogar geschafft, ich bin immer noch baff! Die Ergebnisse habe ich auf drei Posts aufgeteilt, ihr findet sie gesammelt und hübsch bebildert hier, hier und hier. Nochmals DANKE an alle Teilnehmer!

Platz 2: Der PERFEKTE Tassenbrownie aus der Mikrowelle!


Jahrelang war er (zu Recht!) die unangefochtene Nummer Eins auf meinem Blog und gleichzeitig auch das allererste Rezept, das ich jemals veröffentlicht habe. Ich liebe, liebe, liebe meinen Tassenbrownie und backe ihn noch heute mindestens einmal im Monat. Einfach immer dann, wenn mich der spontante Kuchenjieper packt und ich keine Lust auf ein großes Brimborium habe. Die Zutaten habe ich immer da und in nur fünf Minuten steht ein warmer, wunderbar duftender und oberschokoladiger Kuchen in Keramik vor mir – besser geht’s nicht. Oder doch?

Platz 1: Magischer Kuchen – Ein Teig, drei Schichten!


JA, es geht besser! Wer hätt’s gedacht, dass es jemals ein Rezept geben würde, dass den Tassenbrownie von seinem Thron schubst! (Ich nicht.) Beim magischen Kuchen ist das aber auch absolut kein Wunder, denn das Ding ist einfach der HAMMER. Der Teig ist flott zusammengerührt und im Ofen passiert die Magie ganz von selbst: Aus nur einem einzigen, recht dünnflüssigen Teig entwickeln sich wie von Zauberhand drei unterschiedliche Schichten, ein fester Pudding, eine Creme und ein lockerer Biskuit. Es ist der pure Wahnsinn. Und dann schmeckt das Teil auch noch supermegageil!!

Sonntag, 20. Dezember 2015

[Rezept] Duftend, wärmend, gesund und lecker: Bratapfel-Porridge

Wir haben fast Weihnachten und es liegt weder Schnee, noch ist es winterlich kalt. Wie soll man unter solch miesen Voraussetzungen eigentlich in Weihnachtsstimmung kommen? Frustrierend ist das. Als ich klein war, gab es viele weiße Weihnachten, das weiß ich noch genau. Das waren nämlich immer die besten Heiligabende – nicht nur, weil es einfach verflucht romantisch ist, wenn draußen die Flocken in der Laterne tanzen, sondern vor allem deshalb, weil wir dann anstatt von Oma in die Kirche geschleift zu werden („Bei Glatteis fahr ich net!“), zu Hause im Warmen sitzen und ein Märchen anschauen konnten. Herrlich! Da uns Frau Holle aber offensichtlich auch dieses Jahr nicht hold ist, müssen wir selbst für das nötige mollig-warme Gefühl sorgen – und wie ginge das besser, als mit echt gutem Soulfood?

Porridge ist im Moment nicht nur schrecklich angesagt, es ist auch noch gesund und ein idealer Kickstart in den Tag. Es wärmt von innen, bietet reichlich Nährstoffe und macht lange satt. Und es besteht aus ganz simplen Grundzutaten, die ihr bestimmt alle da habt. Ach ja, und schnell gemacht ist es auch.

Bratapfel-Porridge | Foodblog rehlein backt

Hier habe ich eine Bratapfel-Variante für euch – ohne Rosinen, weil ich die nicht mag. Aber haut die gern rein, falls ihr drauf steht. Wichtigste Bestandteile hier sind aber sowieso die roten Äpfel sowie viiiiel Zimt. Dieses Frühstück mochte übrigens sogar mein ansonsten so wählerischer Verlobter. Es sieht zwar nicht gerade sexy aus, aber ich verspreche euch: Es schmeckt grandios. Also los, ran an den Topf und Porridge gekocht!

Sonntag, 13. Dezember 2015

[Weihnachtsbäckerei] Schneekrönchen | Snow Caps

Juchhei, die Weihnachtsbäckerei ist wieder in vollem Gange! Das bedeutet im Klartext: Jede Menge neue, coole Plätzchenrezepte ausprobieren und bis Heiligabend wegnaschen. Zwar hab ich schon in den letzten Jahren einige klasse Rezepte entdeckt, aber als Foodblogger muss eben alljährlich freshes Zeug her – Fluch und Segen zugleich. Einerseits bleibt so meist kein Zeitkontingent dafür über, meine absoluten Lieblingsplätzchen noch mal zu backen: Die Vanille-Schneeflöckchen und Omas Kulleraugen zum Beispiel. Auf der anderen Seite lerne ich so aber natürlich auch wunderbare neue Lieblingsrezepte kennen!

Schokoladige Schneekrönchen-Plätzchen bzw. Snow Caps | Foodblog rehlein backt

Nach den Nuss-Spekulatius-Cake-Pops sowie den Dreierlei Traumstücken von letzter Woche, machen wir weiter mit diesen schokoladigen Superteilchen hier: Schneekrönchen a.k.a Snow Caps. Hochschokoladig, fein herb und nicht zu süß – und wenn ihr sie drei Minuten eher aus dem Ofen nehmt, als ich das getan habe, sind sie innen sogar noch toll weich. Großes Kino: Die Puderzuckerkruste, die den Cookies laut Rezeptquelle den Look verschneiter Berggipfeln verleihen soll. Mein Verlobter fand, dass sie eher wie kleine Brotlaibe aussehen. Mir ist die Assoziation aber ehrlich gesagt ziemlich rille, denn sie schmecken einfach grandios!

Sonntag, 6. Dezember 2015

[Weihnachtsbäckerei] Dreierlei Traumstücke – Schoko-Orange, Spekulatius & das Original

Wenn Rezepte so gut sind, dass sie zig Blogs fluten und zum wahren Foodhype gepusht werden, dann landen sie mit nahezu hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit immer auch auf meiner Nachbackliste. Ich bin von Haus aus neugierig und kann nicht anders. Leider sammle ich aber wie bekloppt Rezepte, weswegen besagte Liste schier endlos ist – und stetig wächst. Man möge es mir daher verzeihen, dass ich ERST JETZT, als gefühlt 247. Foodbloggerin und mit rund 2,5 Jahren Verspätung *hüstel*, dazu gekommen bin, die sagenumwobenen Traumstücke von Martina nachzubacken. Ich kam einfach nicht eher dazu.

Dreierlei Traumstücke - Schoko-Orange, Spekulatius und Original | Foodblog rehlein backt

Dafür hab ich jetzt aber auch gleich drei Plätzchensorten in einem Aufwasch für euch: Die Original-Traumstücke von samt und sahne sowie zwei Varianten davon mit Schoko-Orange und Spekulatius. Das alles ist ganz fix und mit einfachsten Mitteln aus nur einem Grundteig gezaubert. Und wisst ihr was? Alle drei Sorten sind auch noch HAMMERlecker!