Sonntag, 6. Dezember 2015

[Weihnachtsbäckerei] Dreierlei Traumstücke – Schoko-Orange, Spekulatius & das Original

Wenn Rezepte so gut sind, dass sie zig Blogs fluten und zum wahren Foodhype gepusht werden, dann landen sie mit nahezu hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit immer auch auf meiner Nachbackliste. Ich bin von Haus aus neugierig und kann nicht anders. Leider sammle ich aber wie bekloppt Rezepte, weswegen besagte Liste schier endlos ist – und stetig wächst. Man möge es mir daher verzeihen, dass ich ERST JETZT, als gefühlt 247. Foodbloggerin und mit rund 2,5 Jahren Verspätung *hüstel*, dazu gekommen bin, die sagenumwobenen Traumstücke von Martina nachzubacken. Ich kam einfach nicht eher dazu.

Dreierlei Traumstücke - Schoko-Orange, Spekulatius und Original | Foodblog rehlein backt

Dafür hab ich jetzt aber auch gleich drei Plätzchensorten in einem Aufwasch für euch: Die Original-Traumstücke von samt und sahne sowie zwei Varianten davon mit Schoko-Orange und Spekulatius. Das alles ist ganz fix und mit einfachsten Mitteln aus nur einem Grundteig gezaubert. Und wisst ihr was? Alle drei Sorten sind auch noch HAMMERlecker!


Zutaten für den Grundteig:

250 Butter
500g Mehl
5 Eigelb (Top Eiweiß-Resteverwertung: KLICK!)
2 Pck. Vanillezucker
150g Zucker

Zusatz für Variante 1 – Original-Traumstücke:

Puderzucker

Zusatz für Variante 2 - Schoko-Orangen-Traumstücke:

Geriebene Schale von 1 Bio-Orange (alternativ 1 Pck. Fertige Orangenschale)
2 TL Kakao
ggf. 1 TL Cointreau (oder Wasser)
nach Bedarf Schokotropfen
Orangenzucker (ich habe diesen benutzt, selbst machen geht aber auch)

Zusatz für Variante 3 – Spekulatius-Traumstücke:

1 TL Spekulatiusgewürz
Zimtzucker

Dreierlei Traumstücke - Schoko-Orange, Spekulatius und Original | Foodblog rehlein backt
Schoko-Orangen-Traumstücke: Die optischen Verlierer des Trios - aber nicht minder gut!

Zubereitung:

Gebt alle Zutaten für den Grundteig in eine Schüssel und knetet diese gut durch. Das dauert etwas und daher ist der Job ideal für eine Küchenmaschine mit Knethaken. ;) Wenn ihr kalte Butter verwendet, dauert es länger – dafür ist der Teig aber direkt gebrauchsfertig. Indiz: Er fasst sich dann an wie Marzipan. Bei Verwendung von zimmerwarmer Butter solltet ihr den Teig für einige Minuten in Klarsichtfolie gewickelt in den Kühlschrank legen. Derweil den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze einstellen. Den Teig dritteln, sobald er kalt ist.

Für die Original-Traumstücke: Ein Drittel des Teigs in Portionen aufteilen, zu etwa fingerdicken Rollen formen und in 1-1,5 cm dicke Stücke schneiden. Diese mit ein klein wenig Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und 10-15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Die Traumstücke zunächst auf einem Gitter abkühlen lassen, dann  noch lauwarm (NICHT heiß!) mit Puderzucker in einer Schüssel schwenken.

Natürlich könnt ihr auch nur die Original-Traumstücke backen, dann lasst einfach die nächsten beiden Schritte aus. Ich kann euch das bisschen Mehraufwand aber nur empfehlen! ;)


Dreierlei Traumstücke - Schoko-Orange, Spekulatius und Original | Foodblog rehlein backt
Spekulatius-Traumstücke: So mhhhh, da kann sich selbst das Deko-Kitz nicht zusammenreißen.

Für die Schoko-Orangen-Traumstücke: Ein weiteres Stück des gedrittelten Teiges nehmen und wieder in die Rührschüssel bröseln. Kakao und Orangenschale dazu, verkneten. Sollte der Teig zu trocken sein, gebt einen Schuss Cointreau oder alternativ Wasser dazu. Dann genauso verarbeiten und abbacken wie oben beschrieben - falls ihr Bock habt, könnt ihr vorm Backen noch in jedem Stück einen Schokotropfen versenken. Nach dem Backen werden die Traumstücke direkt in Orangenzucker geschwenkt und erst danach zum Auskühlen aufs Gitter legen.

Für die Spekulatius-Traumstücke: Das letzte Teigdrittel mit Spekulatiusgewürz verkneten, dann wie gehabt portionieren und abbacken. Noch heiß in Zimtzucker schwenken, auskühlen lassen.
Am besten lagern sich Plätzchen aller Art nach Sorten getrennt in mit Butterbrotpapier ausgelegten Metalldosen, die ihr zur Weihnachtszeit praktisch überall bekommt. Die Dosen sollten möglichst kühl stehen, dann bleiben die Plätzchen lange fein.


Design: Annika Heller | www.rotkopfchen.de

Dieser Beitrag ist mein zweiter fürs Blogger-Adventskränzchen mit Rotköpfchen, Marie-Theres Schindler, Horizont, The Beauty of Oz, Beauty and Blonde und Kirschblütenschnee. Alle Infos dazu stehen in meinem Beitrag vom 1. Advent (ganz unten): KLICK!

Dies wird auch mein finaler Post sein, denn die kommenden Themen für den 3. und 4. Advent passen leider nicht zu meinem Blogthema. Schaut aber dennoch unbedingt bei den anderen Mädels rein, es lohnt sich!


Schönen 2. Advent ihr Lieben!

Kommentare:

  1. Ohja, das geht mir auch immer so!
    Meine Nachbackliste ist endlos und wir irgendwie immer länger statt kürzer!
    Mit deinem Post hier wird es nicht besser - die Spekulatiustraumstücke sind auch gleich drauf gewandert! :D

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  2. Oh wow, die sehen ja klasse aus! <3 Die Variante mit Spekulatius spricht mich besonders an - davon kann ich in der Adventszeit gar nicht genug essen! :D

    Ganz liebe Grüße
    Yvonne von The Beauty of Oz

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    1. Geht mit genauso - darum backe ich auch im Moment dauernd mit Spekulatius-Keksen oder -Gewürz. :D

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  3. sehr geil, ich liebe die auch, aber da achte selbst ich auf die konsummenge^^...

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    1. Jep, ich hab mir auch eine Maximalmenge pro Tag auferlegt. :'D

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  4. Die Traumstücke finde ich auch klasse!
    Ich selbst habe mal eine "Chai-Version" gemacht:
    http://mary-april28.blogspot.de/2013/12/spiced-chai-traumstucke.html

    Ist schon etwas her, aber ich erinnere mich noch an den tollen Geschmack und werde sie in diesem Jahr noch unbeingt machen müssen ;)

    Liebe Grüße
    Mary

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    1. Hallo Mary,

      mhhhh.. wie gut - ich liebe Chai! Ich bin sicher, die waren so auch echt lecker. Sehen jedenfalls sehr gut aus! :)

      Liebst, Rebecca

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  5. Ich wünschte meine Plätzchen würden mal so schön ordentlich und sauber aussehen. Bei mir artet das immer in eine einzige Sauerei aus! ;)

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    1. Dein Ernst? Dafür machst du TRAUMHAFT schöne Aufnahmen! Und für meine Fotos nehm ich natürlich immer nur die vorzeigbaren Exemplare, ist klar. ;)

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  6. Die Traumstücke habe ich dieses Jahr zum ersten Mal gemacht, doch es war nicht das letzte Mal. Sie sind total einfach, aber sehr lecker. Zu Weihnachten verschenke ich immer eine Auswahl an Keksen an Freunden und Familie. Dieses Jahr gab es ein Lob von meiner Schwägerin zu den Traumstücken. Sie "musste" diese leider ganz allein aufessen, mein Bruder durfte nur EINS davon probieren und die restlichen Sorten essen. Alle anderen Traumstücke waren für sie bestimmt ;-)

    Viele Grüße, Antje

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    1. Hallo Antje,

      es freut mich riesig, dass dir die Traumstücke auch so gut gefallen haben – und deiner Schwägerin. :D Eine wirklich schöne Geschichte, danke fürs Mit-mir-teilen. <3 Und nächstes Mal musst du dann wohl eine extra große Tüte für die Schwägerin machen. ^^

      Liebst, Rebecca

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Kommentare sind wie Sahnehäubchen auf einem leckeren Stück Kuchen - Danke, dass du ein paar süße Worte dalässt! ♥♥♥

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