Sonntag, 29. Mai 2016

[Rezept] Kokos-Schmandkuchen mit frischen Erdbeeren

Jipieh, endlich Erdbeerzeit! Als Neujahrskind liebe ich zwar den Winter, doch die warme Jahreszeit war mir immer schon ein wenig lieber. Um genau zu sein, sind es genau diese wenige Wochen zwischen Frühling und Sommer, die mich richtig glücklich machen. Wenn die Bäume zu blühen beginnen, die Wiesen wieder grün werden, die ersten Blumen sich nach draußen wagen und es wärmer, aber noch nicht so heiß ist, dass man den Tag nur im Schwimmbad übersteht. (Denn ich und mein Kreislauf finden alles jenseits der 30-Grad-Marke eher … suboptimal.)

Das Allerbeste an dieser Zeit des Jahres ist aber, dass es wieder mehr Auswahl an regionalem Obst und Gemüse gibt. Besonders die Erdbeeren vermisse ich im Winter arg - allein ihr Duft erinnert an glückliche Kindheitstage in Omas Garten, wo wir frische Beeren direkt von den Sträuchern naschen und Erdbeeren vom Balkon pflücken konnten. Ja, vom Balkon.

Kokos-Schmandkuchen mit frischen Erdbeeren | Foodblog rehlein backt

Freitag, 20. Mai 2016

[Rezept] Sächsisches Handbrot mit Champignons, Speck und viiiiiel Käse

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich dem schönen Leipzig zum Zwecke eines mega coolen Foodwalks einen Besuch abgestattet habe. Damals kam ich das erste Mal überhaupt in den Genuss von sächsischem Handbrot: Einem warmen, weichen Weizenbrot, gefüllt mit verschiedenem Gemüse, Fleisch und – ganz wichtig – viiiiel Käse. Allein die letzte Zutat hätte schon ausgereicht, dass ich dem Handbrot verfalle. Denn obgleich ich Käse pur nicht mag, vergöttere ich ihn im geschmolzenen Zustand. (Mein neuestes Suchtobjekt: Grilled Cheese Sandwiches!!!)

Zum Handbrot, das man meist auf Festivals – logisch – auf die Hand bekommt, gibt es immer noch einen Klecks Schmand mit Frühlingszwiebeln und Schnittlauch. GEILER SCHEIß. Und diesen geilen Scheiß gibt es seit meinem ersten Bissen in Leipzig mittlerweile regelmäßig wochenends bei uns zum Abendessen, mit immer neuen Füllungen. Hier habe ich für euch den Klassiker mit Champignons und Speck. Auch bewährt haben sich allerdings auch Paprika-Zwiebel-Suzuc oder Bacon mit Was-auch-immer. Bacon macht eben einfach alles leckerer (sogar Donuts!). Auf jeden Fall ist das Handbrot eines meiner Lieblingsessen geworden, weswegen ich euch dringendst anrate, es mal auszuprobieren!

Handbrot mit Champignons, Speck und viel Käse | Foodblog rehlein backt

Das Rezept macht gut drei Leute satt und stammt übrigens aus dem Mutti-Magazin 2/2015.

Montag, 16. Mai 2016

[Rezept] Luftiges Brioche mit Schokotropfen

Frühling hin oder her – manchmal gibt es sie doch noch: Diese Tage, die einfach noch einen Tick zu kühl sind und an denen man sich mit einer Tasse Tee und etwas Süßem aufs Sofa verkrümeln möchte. (Zumindest geht mir das selbst jetzt im Mai noch immer oft so, ich liebe aber auch einfach Kuchen und finde immer Gelegenheiten dafür.) Als ich neulich einen ganzen Sonntag dieser Art hatte – windig, kalt und schlichtweg ungemütlich - musste etwas Leckeres her, das rundum glücklich macht. Und was wäre da besser geeignet als ein luftiges Hefe-Brioche mit Schokotropfen? Denn wie ich spätestens beim Hefezopf mit Nussnougatcreme gemerkt habe: Diese Kombi ist unschlagbar!

Luftiges Brioche mit Schokotropfen | Foodblog rehlein backt

Das Rezept reicht für eine große Kastenform mit 30 cm Länge. Ich habe den Teig etwas unterschätzt und in eine viel zu kleine Backform gepackt. Im Ofen nahm dieser dann nahezu gigantische Ausmaße an, weswegen mein Brioche hinterher im Anschnitt aussah wie Toastscheiben aus amerikanischen Comics. Dieser Umstand machte das Ergebnis leider auch etwas instabil. Damit mir der große, obere Teil nicht schon vorm Shooting wegbricht, habe ich kurzerhand einen Rouladen-Spieß hineingesteckt – und später vergessen, ihn wieder herauszunehmen. Mein Freund hatte das Ding dann in seinem Stück, zum Glück ist aber nichts passiert. Mit einer Foodbloggerin zur Freundin lebt man eben manchmal ein bisschen am Limit. ;)

Dienstag, 10. Mai 2016

[Aktion] Kochtopfreise von Zwilling – (Fast) traditioneller Baumkuchen aus Sachsen-Anhalt

Baumkuchen mit Zuckerguss aus Sachsen-Anhalt | Foodblog rehlein backt

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Ja, ihr habt richtig gelesen - im Rahmen der Kochtopfreise der Firma Zwilling gibt es bei mir Baumkuchen. Hä? Kuchen aus dem Topf? Naaa ... nicht ganz. Aber das klären wir gleich, zuerst gibt es von mir ein paar Worte zur Aktion selbst:

Zwilling hat einen Topf der Prime-Serie auf große Deutschlandreise geschickt, während der er bei insgesamt 16 Foodbloggern aus jedem Bundesland Station macht. Ziel dieses Trips ist es, die kulinarische Vielfalt unseres Landes aufzuzeigen und die einzelnen Regionen zu porträtieren. Eine super spannende Geschichte, für die ich sofort Feuer und Flamme war! Bislang kam der Topf schon in den Genuss von hessischen Woihinkelsche, Herzdriggerte aus Rheinland-Pfalz, saarländischen Geheirade, badischen Schäufele Sandwichs, altbayrischem Böfflamott, Leipziger Räbchen sowie Schwarzbiergulasch mit Thüringer Klößen. Und jetzt hat er es, sicher verpackt in einem Reiseköfferchen, ins schöne Sachsen-Anhalt zu mir geschafft. (An dieser Stelle nochmals lieben Dank an Petra von Obers trifft Sahne, die mir als Geschenk ein sehr hübsches Kulturtaschen-Set mitgeschickt hat! :)

Baumkuchen mit Zuckerguss aus Sachsen-Anhalt | Foodblog rehlein backt

Die Rezeptfindung

Nun bin ich nicht gebürtig aus Sachsen-Anhalt und hätte eigentlich gern für meine Heimat Hessen den Kochlöffel oder Schneebesen geschwungen, doch da ist mir die liebe Andrea von Zimtkeks und Apfeltarte leider zuvor gekommen. So musste ich erst mal ein wenig recherchieren, um ein für mich geeignetes, typisch sachsen-anhaltinisches Rezept zu finden. Die erste Idee, Prilleken, fiel direkt raus, da ein anderer Blogger das Schmalzgebäck – natürlich unter anderem Namen – bereits für sein Bundesland gesichert hatte. Tja, viele Spezialitäten beschränken sich eben nicht nur auf eine Region.

Im Anschluss zog ich dann doch das eigentlich Naheliegenste in Betracht, denn für kaum etwas ist Sachsen-Anhalt so bekannt wie für den Baumkuchen. Den hatte ich zu Beginn aus zweierlei Gründen verworfen: Zum einen ist Baumkuchen eine konditorische Königsdisziplin und nicht nur knifflig, sondern auch ganz schön zeitintensiv. Zum anderen wird er schlicht nicht in einem Kochtopf zubereitet. Mir war dann aber schnell klar, dass ich um den Baumkuchen nicht herumkomme, immerhin befindet sich mit dem Städtchen Salzwedel einer der Baumkuchen-Hot-Spots in Sachsen-Anhalt. Das hat zur Folge, dass man bei uns in Magdeburg das ganze Jahr über Baumkuchen in den Bäckereien bekommt, auch wenn das Gebäck bundesweit bevorzugt in der Adventszeit serviert wird. Weswegen es mir jetzt auch einfach mal schnurzpiepegal ist, dass wir Mai haben - Baumkuchen geht immer! ;)

Sonntag, 1. Mai 2016

[Rezept] Kleines, klassisches Sacher-Törtchen

Hach, ihr Lieben, bei mir geht’s zurzeit rund! Kaum war der Bachelor in der Tasche, ging es erst mal für ein paar Tage in die Heimat (Familie und Freunde hatten ja fast schon vergessen wie ich aussehe) und im Anschluss daran für eine Woche nach LONDON. Ein lang gehegter Reisetraum wurde wahr - und es war waaaahnsinnig toll! Anstrengend, weil richtig, richtig vollgepackt, aber wunderbar. Ich kam mit gefühlt einer Kleidergröße mehr zurück, but so what, es hat sich so sehr gelohnt! Falls euch ein kleiner Beitrag darüber interessiert, lasst es mich wissen. :)

Nun ja, und nach all dem Spaß bin ich jetzt zurück im echten Leben, in dem man Miete und Co eben nur bezahlen kann, wenn man zuvor auch Geld verdient hat. Will heißen: Ich schreibe im Moment eine Bewerbung nach der anderen und tingele zwischendurch ein wenig durch Deutschland, um Gespräche wahrzunehmen – auf der Suche nach dem Herzensjob! (Und ich bin auch sicher, ihn bald zu finden.) Das alles ist so aufregend und spannend, aber natürlich kostet mich der Trubel auch viel Kraft und vor allem Zeit. Mir tut es ein wenig leid, dass ich deswegen das Bloggen zurzeit ein wenig hinten anstellen muss, aber das Leben 1.0 inklusive dem nun anstehenden neuen Lebensabschnitt hat einfach ganz klar Vorrang. Ich hoffe, ihr versteht das!

Kleines Sacher-Törtchen | Foodblog rehlein backt

Als kleine Entschädigung habe ich hier ein ganz klassisches Rezept für euch. Das Sacher-Törtchen habe ich gebacken, als uns ein Teil der Schwiegerfamilie besuchen kam und es hat bei allen großen Anklang gefunden. Schwiegermama in spe hat sich sogar das Rezept notiert - und das, obwohl ich das gute Stück ein klein wenig zu lange im Ofen hatte, weswegen der Teig für meinen Geschmack zu trocken war. Natüüürlich passiert das immer genau dann, wenn's drauf ankommt! Den anderen hat’s aber wunderbar geschmeckt. Ich bin eben selbst immer mein größter Kritiker. ;)

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