Sonntag, 26. Juni 2016

[Rezept] Hafer-Dinkel-Cookies mit Chocolate Chips

Was Geschenke angeht, bin ich ein wirklich hoffnungsloser Fall – stets bemüht, aber hoffnungslos. Zwar mache ich mir über das Jahr verteilt immer wieder Notizen, wenn jemand mal nebenbei eine Bemerkung darüber fallen lässt, dass er schon immer dieses oder jenes haben bzw. machen wollte oder wenn mir einfach so was Nettes einfällt, das sich als nette Aufmerksamkeit eignen würde. Doch wenn die Geburtstage dann näher rücken, stehe ich trotzdem immer wieder mit ratlosem Gesicht da und frage mich, was ich denn bloß verschenken könnte. Denn die Notizen haben sich bis dahin meist bereits erledigt oder mir gefallen die Ideen nicht mehr. So bin ich also meist recht unzufrieden mit dem, was ich letztendlich verschenke.

An diesem Umstand allein kann man schon verzweifeln, aber wenn man dann auch noch Freunde hat, die wahre Meister darin sind, sich richtig coole Geschenkideen einfallen zu lassen, dann deprimiert das vollends. Meine beste Freundin ist ein Paradebeispiel für diese beneidenswerte Personengruppe. Ihre Geschenke sind ausnahmslos durchdacht, super passend und oft sogar selbstgemacht. Und sie schüttelt sich diese Ideen einfach so aus dem Ärmel – so kommt es mir zumindest immer vor.

Hafer-Dinkel-Cookies mit Chocolate Chips | Foodblog rehlein backt

Zu meinem letzten Geburtstag bekam ich von ihr zwei hübsche Gläser mit DIY-Backmischungen. Ich LIEBE so was über alle Maßen! Und da besonders die zweite ein echter Hit war und ich das Rezept deshalb auch schon mehrmals so nachgebacken habe, gibt es das heute für euch. Es handelt sich schlicht um die leckersten Cookies auf Erden. Mehr muss ich nicht dazu sagen, sie sind fantastisch und Punkt.

Und wenn ihr die Mischung auch an einen lieben Menschen verschenken wollt, dann nehmt euch einfach ein ausreichend großes Glas und befüllt es nacheinander mit allen trockenen Zutaten, sodass voneinander abgegrenzte Schichten entstehen. Hängt anschließend ein Zettelchen mit der Zubereitung dran und gebt darauf an, welche Zutaten der Beschenkte noch selbst hinzufügen muss: Die Butter und das Ei, mehr nicht. Das Geburtstagskind wird euch zu Füßen liegen. Trust me.

Sonntag, 19. Juni 2016

[Rezept] Classic Blueberry Muffins | Klassische Blaubeer Muffins

Ihr wisst ja, ich bin eine sehr, sehr faule Bäckerin. Die besten Rezepte sind für mich die, die einfach und schnell gemacht sind - aber geschmacklich trotzdem eine Wucht in Tüten. (Toller Alte-Leute-Ausdruck, hihi.) Ich habe weder Lust, ewig nach sonst wie exotischen Zutaten in Fachgeschäften oder Onlineshops zu suchen, noch möchte ich mehrere Stunden für nur eine Torte aufbringen müssen. Am liebsten sind mir schlicht die Rezepte, die man mit Grundzutaten fix zusammenrühren kann. Denn wer will schon lange warten, wenn er JETZT Bock auf Kuchen hat? Und wer backt solch komplizierte und aufwendige Rezepte nach? Wenn selbst ich als Foodbloggerin keine Lust drauf habe, dann ihr, meine lieben Leser, vermutlich auch nicht so recht. (Oder irre ich mich und ihr seid alle wahre Hobby-Konditoren? Dann seid ihr auf meinem Blog, ehrlich gesagt, komplett an der falschen Adresse. :D)

Classic Blueberry Muffins - Klassische Blaubeer Muffins | Foodblog rehlein backt

Jedenfalls habe ich in letzter Zeit meine Liebe zu Muffins entdeckt. Ja, entdeckt. Erstmals. Denn obgleich die ja der Inbegriff von faulem Backen sind, konnte ich den kleinen Teilchen nie was abgewinnen. Ich fand sie schnöde und unspektakulär. Bis, ja bis ich neulich mein altes Allrounder-Muffinrezept wieder hervor kramte, als mir nach Muffins mit frischen Nektarinen war. Der Hit! Danach gab es dann noch Erdbeer-Muffins, Chocolate Chip Muffins und Heidelbeer-Muffins. (Alles innerhalb einer Woche, wohlgemerkt.) Letztere habe ich hier für euch, weil sie echte Klassiker sind und bisher noch keine Erwähnung auf meinem Blog gefunden haben. Aber alle anderen genannten Variationen sind ebenso lohnenswert! Im Grunde könnt ihr in den Teig alles mischen was euch gefällt und das Ergebnis wird immer super sein.

Und ach ja: Ihr braucht dafür nur wenige Zutaten, die ihr auch ganz bestimmt an einem Sonntag zu Hause habt, der Teig ist im Nu mit dem Schneebesen zusammengerührt und nach 25 Minuten habt ihr dann auch schon herrlich duftende, frische, warme Muffins vor euch stehen. Ist das nicht herrlich? In diesem Sinne: Ein Hoch auf die Faulheit und einen wunderbaren Sonntag!

Sonntag, 12. Juni 2016

[Rezept] Quick & Easy Chocolate Chip Nicecream – Schnelles, veganes Schoko-Bananen-Eis

Es ist nicht so, dass ich kein Auge für Trends hätte. Klar weiß ich, dass gefühlt schon alle anderen Foodblogger ein Rezept für Nicecream auf ihrem Blog haben. Das Ding ist: Ich warte gerne ab, bevor ich etwas austeste. Warum weiß ich manchmal selbst nicht so genau. Manchmal hab ich schlicht schon genug Ideen auf der Liste und schaue mir erst mal an, was die anderen so machen. Hauptsächlich hab ich aber, glaube ich, einfach keinen Bock auf den ganzen Hype, weswegen ich Trendiges solange ignoriere, bis ich entweder das Interesse daran verliere (falls das jemals vorhanden war) oder ich es vor Neugierde nicht mehr aushalte und es doch ausprobiere.

Genau so war es mit der Nicecream.

Nice Cream mit Chocolate Chips | Foodblog rehlein backt

Für die von euch, die (unwahrscheinlich, aber mag’s ja geben) noch nie was davon gehört haben: Als Nicecream bezeichnet man eine Eiscreme aus pürierten, gefrorenen Bananen, ggf. mit anderen Früchten. Ja, so simpel ist das. Und alle Welt schwärmt sich nen Wolf ob dieser nie dagewesenen, so köstlichen und ganz toll wandelbaren Götterspeise. Warum ich sie trotzdem erst jetzt getestet habe? Zwei Gründe, nein drei.

1. Ich liebe zwar Bananen, aber hasse sie, wenn sie zu reif sind. Süß und reif ist aber die Voraussetzung dafür, dass es ne tolle Nicecream wird. Darum rechnete ich mit einem grausigen Geschmack.

2. Mara inhaliert das Zeug allerdings seit gefühlt einem Jahr täglich und kann nie genug davon kriegen – und je öfter ich ihre Bilder auf Instagram gesehen habe, desto neugieriger wurde ich.

3. Der letzte Punkt: Dieses tolle Buch*, das mich vor ein paar Tagen per Post erreichte. Es enthält ein mega einfaches Rezept für Nicecream - und ihr wisst ja, dass ich es simpel mag.

Letztendlich kam ich also nicht mehr drum herum und als mir bei der Hitze neulich ein ganzes Kilo Bananen in Windeseile sommersprossig geworden ist, habe ich diese kurzerhand klein geschnibbelt und eingefroren. Und zack, da ist sie: Meine allererste Nicecream!

Nice Cream mit Chocolate Chips | Foodblog rehlein backt

Okay, Eiscreme zu fotografieren muss ich noch üben. Aber es reicht, damit ihr einen Eindruck vom Ergebnis bekommt, oder? Ich beschreibe es auch noch mal für euch, denn ich habe eine gewichtige Entdeckung gemacht: Gefroren schmecken die reifen Bananen nur noch dezent süß und tatsächlich gar nicht so stark nach Banane! Yeay! Die Konsistenz kann sich durchaus mit normaler Eiscreme messen und aufgrund des geringen Eigengeschmacks könnt ihr die Nicecream aromatisieren wie ihr lustig seid. Mit gehackten, karamellisierten Nüssen, Kakao, Gewürzen, anderem gefrorenen Obst, Kekskrümeln oder mit Chocolate Chips, wie ich es getan habe. Denn Schokolade und Banane sind seither wie füreinander geschaffen!

Das Zeug ist wirklich VOLL GUT und das Beste daran ist, dass es auch noch gesund ist. (Und vegan, falls das jemanden interessiert.) Laut den Meringue Girls ist die Nicecream so nahrhaft, das sie sogar als Frühstück herhalten kann, und: Selbst Kinder bemerken den Unterschied zu Milch-Eiscreme nicht. Ha!

Ich bin also vollkommen überzeugt von diesem geilen Zeug! Deswegen werden meine braunen Bananen ab sofort definitiv öfter ins Eisfach als in den Smoothie wandern. ;)

Freitag, 3. Juni 2016

[Rezept] Die perfekte Pizza wie in Italien (à la Christina macht was)

Wer jemals in Italien eine Pizza versucht hat, der weiß: Pizza ist nicht gleich Pizza. Klar, dass die ollen Dinger, die man bei uns in der Tiefkühltheke findet, indiskutabel sind, steht außer Frage. Aber selbst beim Italiener um die Ecke ist es schwierig, wenn nicht sogar eher unwahrscheinlich, eine Pizza zu bekommen, wie man sie in Italien kennt. Ich weiß das, weil wir unsere Schulabschlussfahrt damals nach Südtirol gemacht und dabei unter anderem einen Trip nach Venedig unternommen haben.

Dort, in einer versteckten Gasse irgendwo hinter dem Markusplatz, kaufte ich mir ein riesiges Stück simple Margarita. Der Boden war hauchdünn und obwohl auch der Belag nicht üppig war, schlug diese Pizza alles, was ich bis dato probiert hatte. Es war eine Aroma-Explosion, die ich seitdem kein zweites Mal erlebt habe – bis jetzt. Denn als ich neulich ein weiteres Rezept aus Christinas Backbuch* getestet habe, entdeckte ich den heiligen Gral der Pizzen. Ernsthaft.

Die beste italienische Pizza wie in Italien | Foodblog rehlein backt

Zwar braucht ihre „Perfekte Pizza Margarita“ ein wenig Zeit, aber gut Ding will eben Weile haben. Und es lohnt sich. Sehr sogar. So eine reduzierte Tomatensoße macht wirklich einiges her und auch dem Teig schmeckt man seine zwei Stunden Gehen an, wenn man das so sagen kann. Und trotzdem ist das Rezept kein bisschen aufwendig – die Soße köchelt fast allein vor sich hin und der Hefeteig braucht auch keine Aufsicht. Köstlichstes Slowfood mit minimalem Einsatz und maximalem Genuss also – das Minimalprinzip war mir schon immer ein guter Freund.

Belegen könnt ihr die Pizza natürlich frei Schnauze, doch auf die Empfehlung von Christina hin haben wir uns diesbezüglich zurückgehalten. Denn wenn eine Pizza richtig gut ist, kommt sie auch mit ganz wenigen Zutaten aus. Ich kann euch nur raten: Versucht es!

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