Freitag, 30. September 2016

[Rezept] Kürbis-Flammkuchen mit Walnüssen und Ahornsirup

Ich. Liebe. Kürbis. Kürbis in allen Variationen zu essen, ist eines meiner Herbst-Highlights. Mein Favorit ist die Kürbis-Karotten-Cremesuppe, dicht gefolgt vom simplen Ofenkürbis (letzterer ist auch deutlich einfacher zuzubereiten als die Suppe, die immer mehrere Stunden Arbeit kostet und die Küche jedes Mal in ein leuchtend oranges Schlachtfeld verwandelt).

Ein Upgrade des Ofenkürbisses ist der Kürbis-Flammkuchen, den ich neulich das erste Mal gemacht habe und  schon jetzt vergöttere. Hier trifft ein knusprig-dünner Teig mit Dinkelvollkornmehl auf klassischen Flammkuchenbelag plus knackige Walnüsse, karamellisierten Ahornsirup und butterweichen Hokkaido.

Ein Flammkuchen zum Sattessen und Wohlfühlen – ideal also für einen muckeligen Herbstabend vorm Fernseher.

Kürbis-Flammkuchen mit Walnüssen und Ahornsirup | Foodblog rehlein backt

Sonntag, 25. September 2016

[Rezept] Himmelblaues Kokos-Vanille-Cremetörtchen

Als ich neulich wegen unseres defekten Ofens nach Alternativen gesucht und dieses absolut köstliche Blaubeer-Zitronen-Cremetörtchen im Kühlschrank „gebacken“ habe, war ich davon so begeistert, dass ich kurz danach direkt das nächste Törtchen ausprobiert habe. Es sollte etwas Sommerliches sein, weswegen ich mich für Kokos entschieden habe – da denke ich direkt an weißen Sandstrand, Palmen und Sonne auf meiner Haut.

Die ergänzende Vanillenote in der Creme sowie die Farbe rühren von meinem zweiten Gedanken her: In dem Dorf in dem ich aufgewachsen bin (ein wunderschöner Luftkurort im Herzen der hessischen Rhön) gab es ein Eiscafé, das himmelblaues Vanilleeis verkauft hat. Dort habe ich es zuerst gesehen, mittlerweile gibt es dieses Eis überall mit sehr ähnlichen Namen: Engelsblau, Azurblau und Himmelsblau. Letzterer war auch der Name, den das Eis in „unserer“ Eisdiele trug. Und da mich genau dieses Eis durch viele, viele herrliche Sommertage meiner Kindheit begleitet hat, ist mein Kokos-Vanille-Törtchen blau.

Kokos-Vanille-Cremetörtchen | Foodblog rehlein backt

Für die schöne Farbe ist Lebensmittelfarbe verantwortlich (ich benutze diese hier*), aber ihr könnt sie auch einfach weglassen und ein weißes Kokos-Törtchen machen. So oder so ist dieses Törtchen ideal, um noch ein wenig Sommer zu genießen, bevor der Herbst ganz da ist.

Habt einen ganz fabulösen Sonntag, meine Herzis! 

Sonntag, 18. September 2016

[Rezept] Tassenmarmorkuchen | Marble Mug Cake

Wie ihr wisst, bin ich großer, großer Fan vom schnellen Backen. Einfache Rührkuchen, flotte Kühlschranktorten und Tassenkuchen haben es mir echt angetan. Besonders die Tassenkuchen, da sie unschlagbar fix gemacht sind und man dafür nur wenige Zutaten benötigt. Die Dinger sind einfach perfekt für den ganz spontanen Kuchenjieper und außerdem leicht abzuwandeln. Ich liebe es, neue Rezepte zu entwickeln und dabei mit den Zutaten zu spielen. Dieses Mal allerdings habe ich nach fremdem Rezept gebacken, da mir neulich ein tolles Rezensionsexemplar* ins Haus geflattert kam. Und als erstes wurde daraus der Marmorkuchen getestet.

Tassenmarmorkuchen bzw. Marble Mug Cake | Foodblog rehlein backt

Manch einer mag Marmorkuchen als eingestaubt bezeichnen, für mich aber ist nur der ein wahrer Bäcker, der einen echt grandiosen Marmorkuchen hinbekommt. Denn meiner Meinung nach sind immer die Klassiker entscheidend und wer schon dort versagt, naja … Darum teste ich zB bei neuen Eisdielen immer erst einmal die Grundsorten Schoko, Vanille und Erdbeere aus. Entdecke ich darin künstliche Aromen oder schmecken sie einfach nicht gut genug, komme ich nicht wieder. Da bin ich rigoros. (Zum Glück gibt es in meinem näheren Umfeld gleich vier Eiscafés, da kann ich mir fein die Rosinen rauspicken!)

Aber zurück zum Tassenkuchen bzw. Marble Mug Cake. Obwohl in der Mikrowelle gebacken, ist dies der beste Tassenkuchen (neben meinem Brownie), den ich jemals gegessen habe. Ernsthaft. Er steht normal gebackenem Kuchen in nichts nach – das Ergebnis ist fluffig, saftig und geschmacklich eine Punktlandung. Wer den nicht ausprobiert, ist selbst schuld!

Sonntag, 4. September 2016

[Rezept] Zitronen-Mascarpone-Kuchen mit Limoncello-Guss

Letztes Jahr etwa um diese Zeit verbrachte ich die letzten Tage meines Urlaubs auf der griechischen Insel Korfu, wo ich viele Stunden mit lieben Menschen verbrachte: Schwimmend im azurblauen, klaren Wasser. Schlemmend in einer der zahlreichen Tavernen. Oder die Insel erkundend, auf einem ollen Roller, der wohl noch nie was von TÜV gehört, uns aber trotzdem sicher durch all die engen, staubigen Gassen Korfus transportiert hat. Dieser Urlaub war es übrigens auch, in dem mir mein Freund den Heiratsantrag machte. ♥

Neben mehreren Speicherkarten voll Fotos nehme ich von Urlauben oder kurzen Trips vor allem eines mit: Kulinarische Eindrücke. Auf Korfu habe ich Oliven lieben gelernt, Frappé zu DEM Sommergetränk schlechthin erhoben (wird dort aber ganz anders zubereitet und hat nichts mit dem Fertigmix zu tun, den man hier bekommt) und Limoncello für mich entdeckt. Letzteres ist eine ziemlich klebrige Angelegenheit und pur meiner Meinung nach ein Graus – aber der Zitronenlikör eignet sich hervorragend zum Verfeinern von Gebäck! Darum habe ich mir auch ein Fläschchen davon mit nach Deutschland genommen. Die griechische Sonne in der Flasche, sozusagen.

Zitronen-Mascarpone-Kuchen mit Limoncello-Guss | Foodblog rehlein backt

Damit habe ich mir dann neulich einen schnieken Zitronen-Mascarpone-Kuchen mit Limoncello-Guss gebacken. Suuuper geil! Ich liebe ja simple Rührkuchen und neben dem Marmorkuchen ist der Zitronenkuchen einer meiner Favoriten. Dieser hier ist dank der Mascarpone, die die Butter ersetzt, besonders dekadent und saftig, dabei nicht zu süß oder fettig und toll feinporig. Der fruchtig-frische Guss dazu weckt Erinnerungen an Korfu und macht glücklich – auch all diejenigen, die noch nie auf der Insel waren. Versucht ihn und träumt euch ans Mittelmeer …