Sonntag, 1. Januar 2017

Herb trifft fruchtig: Vanille-Mango-Schokotörtchen – und ein paar verdammt ehrliche Worte zum Thema Bloggen im Allgemeinen und rehlein backt im Speziellen

Vanille-Mango-Schokotörtchen | Foodblog rehlein backt

Da ist es nun, das neue Jahr. Nach all dem Trubel und den Veränderungen in den vergangenen Monaten, die einfach mal mein ganzes Leben von Grund auf neu geordnet haben, endete 2016 für mich erzwungen ruhig: Ein hundsgemeiner grippaler Infekt hat mich nur zwei Tage vor Heiligabend mit fast 39 Fieber umgeworfen, sodass ich die Feiertage krank auf dem heimischen Sofa statt im Kreise meiner Lieben verbrachte. Erstaunlicherweise war das aber absolut okay und gut so und ich habe Besinnlichkeit auf ganz andere Art erfahren: Die Ruhe gab mir Raum, das letzte Jahr Revue passieren zu lassen und über vieles nachzudenken.

Auf das Bloggen bezogen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es mich auf diese Art und Weise nicht mehr glücklich macht.
Mein Alltag lässt mir einfach nicht mehr genug Zeit, das Blog in dem Maße zu pflegen, wie ich es gern täte. Denn hinter jedem Beitrag stecken mehrere Stunden bis Tage Arbeit, die euch als Leser vielleicht nicht mal bewusst sind: Das Backvorhaben will geplant, Zutaten eingekauft und das Gebäck zubereitet werden. Das Setbauen und Shooten kann mitunter auch mindestens eine bis anderthalb Stunden kosten, dazu kommen später noch die Bildauswahl und -bearbeitung sowie nicht zuletzt das Texten des Beitrags inklusive des Rezeptes. So mancher Post hat – ohne Witz oder Übertreibung  – mein gesamtes Wochenende gefressen und manchmal kam es sogar vor, dass ich selbst dann etwas produziert habe, wenn ich nicht mal Lust auf Kuchen hatte. Das Resultat: Mein eigener Anspruch, jeden Sonntag etwas Neues hochzuladen, hat mir mehr und mehr den Spaß am Bloggen und auch am Backen genommen.

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