Freitag, 1. September 2017

Tassenkuchen-Basisrezept + vegane Variante

Wann immer ich Lust auf Kuchen habe, aber keine Geduld, ein bis zwei Stunden auf den Genuss zu warten, mache ich mir einen Tassenkuchen in der Mikrowelle. Dies hier ist mein schon unzählige Male getestetes Basisrezept, das ich je nach Belieben verfeinere: Einen Teelöffel Nutella in die Mitte, eine Handvoll Himbeeren, eine Banane, gemahlene Nüsse oder Schokochips in den Teig, Kekskrümel, Gewürze, Zitrusabrieb, Kakao … die Optionen sind schier unendlich! Pur erinnert der Tassenkuchen an leckeren Pfannkuchen und mit diversen Upgrades wird er nur besser, versprochen. :)

Tassenkuchen-Basisrezept mit und ohne Ei beziehungsweise vegan | Foodblog rehlein backt
Tassenkuchen pur mit Ei ...

Als ich eines Sonntags keine Eier im Haus hatte, erinnerte ich mich daran, wie man Eier im Kuchenteig ersetzen kann. Und warum sollte das, was beim Wacky Cake so wunderbar funktioniert, nicht auch beim Tassenkuchen gelingen? Ich war skeptisch, ob man den Esslöffel Essig im Teig schmecken würde, doch dem war nicht so. Stattdessen erhielt ich einen wunderbar luftigen Tassenkuchen, der laut meines Verlobten an rohen Keksteig erinnert! Mittlerweile backe ich sogar des Öfteren die vegane Variante, obwohl ich Eier da habe … ;)


Zutaten Tassenkuchen (mit Ei)

2 leicht gehäufte EL Mehl
1-2 EL Zucker
¼ TL Backpulver
3 EL Milch
2 EL Öl (zum Aromatisieren gern Vanille- oder Nussöl, ansonsten Sonnenblumen- oder Rapsöl)
1 Ei

Zutaten Tassenkuchen (vegan)

2 leicht gehäufte EL Mehl
2 EL Zucker
¼ TL Backpulver
3-4 EL Getreide-, Soja- oder Nussmilch
2 EL Öl (zum Aromatisieren gern Vanille- oder Nussöl, ansonsten Sonnenblumen- oder Rapsöl)
1 EL Apfelessig

Tassenkuchen-Basisrezept mit und ohne Ei beziehungsweise vegan | Foodblog rehlein backt

Zubereitung

Alle Zutaten in eine große Tasse geben und gut miteinander verrühren. Der Teig sollte relativ flüssig sein – ist er zu fest, gebt noch einen Schuss Milch dazu. Dann ab damit in die Mikrowelle!

Bei mir braucht der normale Tassenkuchen 3 Minuten bei höchster Wattzahl, bis er gar ist. Die vegane Variante schmeckt nach 2 Minuten am besten. Aber bei der Wattzahl und Garzeit müsst ihr etwas experimentieren, da jede Mikrowelle ein klein wenig anders arbeitet. Am besten nähert ihr euch im 30-Sekunden-Takt an eure bevorzugte Konsistenz heran.

Lasst es euch schmecken!

Tassenkuchen-Basisrezept mit und ohne Ei beziehungsweise vegan | Foodblog rehlein backt
... und ohne Ei bzw. vegan.

Kommentare:

  1. Hallo Rebecca,
    perfekt ist dein Küchlein für den kleinen Süßhunger zwischendurch! Habe den veganen Tassenkuchen mit braunem Zucker, Natron, Kürbiskernöl und Rapsöl und - nicht vegan - mit Milch gemacht! Ein grüner fluffiger Kuchen ist entstanden! Ich habe noch 2 Teelöffel Erdnussbutter auf den fertigen Kuchen drauf und dann untergerührt - Ergebnis: leckere, feine Kuchenbrösel! Ganz anders im Geschmack, aber dennoch lecker! Hier kann man prima experimentieren, was denn so alles in einem Kuchen passt, ohne gleich nen riesen Kuchen davon essen zu müssen!
    Vielen Dank fürs Teilen!
    Liebe Grüße
    Steffi

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    1. Hallo Steffi,

      was für eine interessante Kreation! Und ja, der Tassenkuchen eignet sich wirklich hervorragend, um Geschmackskombnationen zuvor "in klein" auszuprobieren, bevor man Zutaten für einen ganzen Kuchen aufwendet. Fröhliches Experimentieren wünsche ich noch! Die Ergebnisse kannst du natürlich gerne mit uns teilen. ;)

      Liebst, Rebecca

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  2. Hallo!
    Oh ich liebe Tassenkuchen. Jetzt kommt auch wieder die Zeit dafür. Wenn es draußen kalt wird, auf die Couch kuscheln und dazu einen Tassenkuchen. Mmmhhh!
    Ich wußte gar nicht, das man ein Ei durch Essig ersetzen kann.
    Liebe Grüße Kerstin

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    1. Hallo Kerstin,

      das mit dem Essig habe ich irgendwo mal aufgeschnappt und mir in meinem Rezeptbuch notiert – übrigens geht wohl auch 1 EL Apfelmus! Und dann fielen mir auch die Wacky Cakes wieder ein, die ja genauso gemacht werden. So kam eines zum anderen und ich zu diesem Rezept. ^^ Und Tassenkuchen schmecken in den kalten Monaten natürlich gleich noch mal so gut. :))

      Liebst, Rebecca

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  3. Danke für das Tassenkuchen-Rezept.
    Ich habe es am selben Abend ausprobiert. Hat gut gepasst, weil mein Mann noch etwas Hunger hatte. *zwinker*
    Außerdem brauchte ich dazu nur die Tasse und die zwei Löffel zum Abmessen. Sehr praktisch. *up*
    Zusätzlich zum Basis-Rezept habe ich noch etwas gemahlene Mandeln hinzugefügt. Und gleich noch einen weiteren Löffel Milch.
    Ich fand den Teig etwas fest. Weniger fluffig als auf Deinen Fotos.
    Hatte ich evtl. alles etwas zu lang in der Mikrowelle?

    Gruß
    Sarah-F

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    1. Hallo Sarah-F,

      danke für dein Feedback! Dass das Ergebnis etwas zu fest gewesen ist, kann natürlich einerseits an den gemahlenen Mandeln gelegen haben und, wie du schon richtig vermutet hast, an einer zu langen Garzeit. Die unterscheidet sich teilweise stark – je nachdem, welche Tasse man benutzt und wie stark die Mikrowelle arbeitet. Mit ein wenig Rumprobieren hat man aber schnell den persönlichen Dreh raus. :)

      Liebst, Rebecca

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