Sonntag, 5. Februar 2017

Unicorn Cake | Einhorn Kuchen – oder: Die Notwendigkeit von Zuckerstreuseln im Winter

Seit meinem letzten Blogpost ist nun ein Monat vergangen. Ein ganzer Monat, indem ich zwar hin und wieder gebacken, aber mich nicht einmal in meinen Account eingeloggt habe. Und es war wunderbar! Mir den selbstauferlegten Stress des Bloggens einfach zu nehmen, indem ich nur noch dann backe, fotografiere und schreibe, wenn ich wirklich BOCK darauf habe, war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte.
(Falls ihr nicht wisst, wovon ich spreche, könnt ihr gern hier nachlesen, wie es dazu kam.)

Der sonntägliche Blogpost hing lange Zeit über mir wie ein Damoklesschwert und raubte mir Woche um Woche Zeit und Nerven.  Den betreffenden Beitrag zu schreiben, hat mich Überwindung gekostet, aber ich bin wirklich froh, es getan zu haben. Ich habe unglaublich viel Feedback darauf bekommen, für das ich mich hier gern noch mal sehr bedanken möchte. Das Ergebnis: Vielen von euch war offenbar gar nicht bewusst, wie viel Arbeit hinter einem Blog steckt und dass man sich als Blogger wirklich über jeden Kommentar freut wie bolle. Darüber hinaus kam erstaunlich viel Zuspruch von anderen Bloggern, denen es wie mir geht – die sich mit dem Erfolg anderer vergleichen, mit den eigenen Zahlen unzufrieden sind, gleichzeitig aber auch nicht die Zeit haben beziehungsweise investieren wollen, um mit den großen Fischen mitzuziehen. Und MAN tat es gut zu hören, dass man mit seinem Frust und seinen Zweifeln nicht allein dasteht! Das und die zahlreichen Komplimente von bis dato stillen Lesern haben mich sehr motiviert. Also: Danke, danke, danke dafür!

Unicorn Cake | Einhorn Kuchen | Foodblog rehlein backt

Die vergangenen Wochen habe ich genutzt, um einfach mal geliebte Rezepte NOCH MAL zu backen – was ich aufgrund des Drucks, immer was Neues zu posten, in der Regel nie tun konnte. Ich habe außerdem Punkte meiner To-bake-List abgearbeitet, an Rezeptideen gefeilt und insgesamt sehr genossen, einfach nur zu backen um zu genießen. Ohne Gelingstress im Nacken. Das heutige Rezept hat einen langen Vorlauf und ist das Ergebnis von etwa vier verschiedenen Experimenten. Ganz offensichtlich ist es arg farbenfroh ausgefallen, was sicherlich nicht jedermanns Sache ist, aber mir war einfach danach.

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