Samstag, 12. Mai 2018

Dreierlei süßes Sushi mit Früchten – Mal was anderes zum Muttertag schenken

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Dreierlei süßes Sushi | Sweet Sushi | Foodblog rehlein backt

Meine Mama is(s)t ein wenig verrückt. Schon seit ich denken kann, steht sie auf merkwürdige Essenskombinationen, bei denen andere mindestens ungläubig die Augenbrauen hochziehen oder gleich „Igitt“ rufen. Erdbeerjoghurt isst sie mit Käsebrötchen, Kuchen mit Tomaten und zu allem muss eine rohe Zwiebel oder Knoblauch. Ja das ist manchmal ganz schön gewöhnungsbedürftig. :D Auf der anderen Seite ist meine Mutter sehr viel experimentierfreudiger als manch anderer!

Und weil Schokolade und Torte eh irgendwann langweilig werden, habe ich mir dieses Jahr mal etwas Neues für den Muttertag überlegt: süßes Sushi! Mami isst nämlich nicht nur ungewöhnlich, sie bevorzugt außerdem Süßes in allen Varianten. Das haben wir gemeinsam. Und da sie Vegetarierin wurde, bevor man in Deutschland Sushi kaufen konnte, fand ich diese Idee sehr passend.

Das Tolle: für das Sweet Sushi braucht ihr keine abgefahrenen Utensilien, es geht relativ schnell und natürlich schmeckt es meeeeeega lecker! Man hat nicht mal wirklich das Gefühl zu naschen, es ist eher ein leichter Snack – außerdem macht es IRRE Spaß, es zuzubereiten! Wenn ich nur daran denke, was man noch alles machen könnte, bekomme ich direkt wieder Hunger … Unter dem Rezept verrate ich euch daher noch ein paar weitere mögliche Füllungen und gebe Tipps, wie ihr das Sushi-Feeling noch intensivieren könnt. :)

Dreierlei süßes Sushi | Sweet Sushi | Foodblog rehlein backt

Samstag, 5. Mai 2018

Granola selbst machen: mit Nüssen, Kokos – und weniger süß!

Granola mit Kokos und Nüssen | rehlein backt

Ich liebe, liebe, liebe Granola! Doch das Knuspermüsli, das man im Supermarkt bekommt, ist leider in der Regel viel zu süß. Warum also nicht selbst welches machen? Denn es geht soooo einfach und schnell! Wenn ihr euer Granola selbst mischt, habt ihr die volle Kontrolle über die Inhaltsstoffe und nicht zuletzt auch über den Zuckeranteil.

Hinweis: Mein Granola habe ich bewusst wenig gesüßt und dafür auch Agavendicksaft verwendet, weswegen es nicht so hübsch „klumpig“ ist wie gekauftes. Ob sich die Zutaten beim Mischen zu Klümpchen verbinden, hängt nämlich sehr vom Zuckergehalt sowie auch vom gewählten Süßungsmittel ab. Mit beispielsweise Honig erhaltet ihr schön definierte Klümpchen.

Samstag, 10. Februar 2018

Quarkbällchen – schnell, einfach, lecker!

Na, wie närrisch seid ihr gerade so unterwegs? Als jemand, der in einer heimlichen Fastnachts-Hochburg (Fulda) aufgewachsen ist, habe ich Karneval ehrlich gesagt gehörig satt. Was ich allerdings niemals über haben werde, ist das köstliche Schmalzgebäck, das es in Hessen immer zur fünften Jahreszeit gibt. Natürlich bekommt man auch an allen anderen Tagen im Jahr Kreppel, doch zur „Fassenacht“, wie es bei uns genannt wird, gibt es neben dem klassischen Marmeladen-Berliner noch viele weitere, höchst interessante Sorten: zum Beispiel Eierlikör, Salzkaramell, Schokomousse, Vanillepudding oder Kokoscreme, um nur ein paar davon zu nennen.

Quarkbällchen | Foodblog rehlein backt

Und weil die Bäckereien sich mit ihren kreativen Füllungen und Glasuren geradezu übertrumpfen, sehe ich schlicht keine Notwendigkeit, mir selbst Kreppel zu backen. Neulich hatte ich dann aber doch mal Lust, mir ein bisschen Schmalzgebäck zu machen und habe mich für Quarkbällchen entschieden. Die gehen schön schnell, sind sehr einfach zuzubereiten und soooooo gut! Außen lockt eine krosse Zuckerkruste und im Innern sind sie herrlich saftig. Und wer mag, kann die kleinen Dinger auch befüllen oder Apfelabrieb mit in den Teig geben. Dazu macht sich Zimtzucker dann sehr gut.


Samstag, 27. Januar 2018

Buchteln mit Apfel-Zimt-Füllung

Manchmal überkommt mich aus heiterem Himmel ein Jieper auf ganz bestimmte Gebäcke – Käsekuchen, Schokokuchen oder Zimtschnecken gehören sehr häufig dazu. Diese Woche waren es Buchteln. Kennt ihr Buchteln? Dabei handelt es sich um luftig-leichte Hefeteig-Kugeln, die gefüllt oder ungefüllt gebacken und noch warm genossen werden. Bei uns gab es sie immer mit einer Flut warmer Vanillesoße dazu, mhhhh!

Dieses Rezept hier habe ich aus dem wunderbaren Buch Süßes Belgrad – Ein kulinarische Reise* von Sara Plavic a.k.a. Brids Like Cake, das ich letztes Jahr zur Veröffentlichung bei ihr gewonnen habe. Ich kann es euch nur sehr empfehlen! Es sind einige Rezepte enthalten, die mir bis dato unbekannt waren sowie auch solche, die ich schon immer mal testen wollte. Nun habe ich die Gelegenheit!

Buchteln mit Apfel-Zimt-Füllung | Foodblog rehlein backt

Begonnen habe ich dann doch mit etwas, das mir schon mal vor die Nase gekommen war, allerdings habe ich das Rezept ein klein wenig verändert. Sara hat ihre „Buhtle“, wie sie auf Serbisch heißen, mit Aprikosenmarmelade gefüllt – überhaupt wird in Serbien offenbar sehr viel Aprikosenmarmelade beim Zubereiten von Süßspeisen verwendet. Mir war das etwas zu süß, zudem hatte ich uuuunglaubliche Lust auf die Kombi Apfel-Zimt und habe die dann kurzerhand in die Hefebällchen gepackt. War lecker!

Bitte beachtet: Die Buchteln an sich schmecken nur wenig süß und die Füllung ebenso. Wer es süßer mag, nimmt die Marmelade oder gibt Zucker zur Apfel-Zimt-Füllung. Nicht zuletzt könnt ihr natürlich mit einer reichhaltigen Vanillesoße auch noch Süße reinbringen. Lasst es euch schmecken!

Sonntag, 17. Dezember 2017

Festliche Rotkraut-Quiche mit Apfel

Rotkraut-Quiche mit Apfel | Foodblog rehlein backt

Diese Quiche ist eine schnelle und trotzdem edle Option fürs Weihnachtsessen, aber das nur am Rande. Bei uns gibt es sie nämlich das ganze Jahr über, weil sie einfach sehr, sehr lecker ist – und wer sagt denn, dass Rotkraut nur was für Weihnachten ist?

Bei der Füllung könnt ihr etwas herumspielen und zum Rotkraut beispielsweise Cranberries und Zimt geben oder Frischkäse anstelle der Sahne verwenden. Auch der Teig ist variabel: Wir haben ihn schon mit Joghurt statt Quark, Vollkornmehl und Butterschmalz statt Butter ausprobiert. Er gelingt einfach immer!

Heute bekommt ihr aber das klassische Rezept von mir. Fröhlichen dritten Advent!


Sonntag, 3. Dezember 2017

Magischer Lebkuchen | Magic Cake

Schönen ersten Advent, ihr Lieben! Seid ihr auch schon in Weihnachtsstimmung? Bei mir ging es bereits vergangenen Monat los, spätestens als der Weihnachtsmarkt in Darmstadt aufgebaut wurde. Darum bin ich auch gedanklich schon eine ganze Weile beim Weihnachtsmenü – das in diesem Jahr das erste Mal allein von meiner Schwester und mir zubereitet wird. Natürlich bin ich für das Dessert zuständig und habe mit dem Lebkuchen Magic Cake das ideale gefunden.

Magischer Lebkuchen | Magic Cake | Foodblog rehlein backt

Falls ihr noch nie was vom Magic Cake gehört habt: Er besteht aus drei Schichten, einer dicken Puddingschicht, einer Creme und einem Biskuit – diese bilden sich im Ofen allerdings aus lediglich einem Teig. Wahre Magie, und eine leckere noch dazu! Da der Kuchen kühlschrankkalt serviert wird und auch eine Weile darin verweilen muss, ist er super geeignet, wenn man was vorbereiten möchte. Ich werde den Magischen Lebkuchen also am 23. frisch backen und bis zum folgenden Abend im Kühlschrank auf seinen großen Auftritt warten lassen. Bin gespannt, was meine Familie dazu sagen wird. :)

Das Rezept stammt aus diesem wunderbaren Buch hier, das mir der Thorbecke Verlag freundlicherweise zum Rezensieren zugesandt hat:

Rezension Backbuch Zauberkuchen | Foodblog rehlein backt

Sonntag, 19. November 2017

Schokino-Kuchen – der beste Geburtstagskuchen (Dr. Oetker-Backmischungs-Hack!)

Geburtstag bedeutete bei uns neben Geschenken und großer Familien- sowie Kinderfete auch, dass das Geburtstagskind alle Kuchen aussuchen durfte, die serviert wurden. Als Kuchenjunkie natürlich MEIN Tag! Und neben Omas diversen leckeren Torten und Gebäcken durfte einer auch nie fehlen: der Schokino-Kuchen von Dr. Oetker. Den hat meine Mama immer gebacken, weil sie nicht backen kann/mag und eine Backmischung das Höchste der Gefühle für sie war. Ich liebte den Kontrast von fluffigem Inneren und krossem Rand mit Schokoüberzug. Mhhhh!

Schokino-Kuchen selbstgemacht | Foodblog rehlein backt

Heutzutage kommt eine Backmischung für mich natürlich nicht mehr infrage – weswegen ich mir einfach ein eigenes Rezept für den Schokino-Kuchen ausgedacht habe, das meinen Geschmackserinnerungen verdammt nahe kommt. Nachdem der erste Versuch optisch misslungen war, ist der zweite sehr gut geworden und hat den Geschmackstest gestern Abend auf einer großen Einweihungsparty mehr als bestanden. Denn wenn nach dem Essen Wein und Bier fließen, steht eigentlich kaum mal wem der Sinn nach Kuchen – dennoch langten alle ordentlich zu und als wir um eins die Party verließen, wurden gerade die letzten Stücke verteilt.